Oppositionelle

3400 Iraner können vorerst im Irak bleiben

25. Dezember 2011, 22:47

Bagdad vereinbart mit UNO Einzelfallprüfung

Bagdad - Die rund 3400 oppositionellen Iraner, die sich im Irak im Lager Ashraf aufhalten, können vorerst im Land bleiben. Das vereinbarte der irakische Sicherheitsberater Fala al-Fayad am Sonntag mit dem UN-Beauftragten Martin Kobler. Ursprünglich verlangte die Regierung des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki, die Iraner müssten bis zum Jahresende in ihr Heimatland zurückkehren.

Die irakische Regierung erklärte sich nunmehr bereit, die Einwohner des Lagers zunächst anderweitig unterzubringen, um dann eine Einzelfallprüfung durch das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) vorzunehmen, ob ihnen der Flüchtlingsstatus eingeräumt wird. Der Termin zur Schließung des Lagers wurde auf April verschoben. Der frühere irakische Machthaber Saddam Hussein hatte es Gegnern der iranischen Führung in den 1980er Jahren erlaubt, sich im Irak niederzulassen. Im April wurden bei einem umstrittenen Einsatz irakischer Sicherheitskräfte in dem Lager mindestens 34 Menschen getötet. (APA)

. Diogenes
10
26.12.2011, 11:05
Nachdem Maliki drauf und dran ist

die Macht im Irak komplett an sich zu reißen wäre es
für die oppositionellen Iraner sowieso besser sich nach
einem anderen Fluchtort umzusehen sind wahrscheinlich
schon dabei die Kapazitäten der Foltergefängnisse und
der Hinrichtungsstätten auszuweiten. Für 3400 Hinrichtungen reichen wahrscheinlich nicht einmal die
iranischen Kapazitäten.....

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