Phänomen

Himmlischer Lichtschweif am Heiligen Abend sorgte für Aufregung

25. Dezember 2011, 20:15

Teile einer Sojus-Rakete waren beim Eintritt in die Atmosphäre verglüht

Berlin - Zeitgerecht am Heiligen Abend sorgte ein heller Lichtschweif am europäischen Nachthimmel für weihnachtliche Stimmung und Aufregung gleichermaßen. Die Erklärung für das Phänomen fiel dafür umso prosaischer aus: ein Teil einer Sojus-Rakete war beim Eintritt in die Atmosphäre verglüht.

"Es handelte sich dabei um eine Oberstufe der Sojus-Rakete, die kürzlich drei Weltraumfahrer zur Internationalen Raumstation ISS gebracht hat", sagte Bernhard von Weyhe, Sprecher der Europäischen Weltraumbehörde ESA in Darmstadt, am Sonntag. Dies hätten Untersuchungen einer ESA-Expertengruppe eindeutig ergeben. Damit bestätigte die ESA gleichlautende Feststellungen belgischer Astronomen.

"Die Raketenteile sind etwa 80 Kilometer über der Erde verglüht. Die Flugrichtung war von Westen nach Osten", erklärte von Weyhe. "Beim Eintritt in die Atmosphäre hatten sie etwa eine Geschwindigkeit von 25.000 bis 28.000 Stundenkilometern." Eine Gefahr für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit bestanden. "Je weiter Teile in die Erdatmosphäre eintreten, desto mehr zerbrechen und verglühen sie."

Doch kein Meteorit

Am 24. Dezember war das Phänomen abends über Teilen Deutschlands, Belgiens, Frankreichs und der Niederlande beobachtet worden. Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erreichen jährlich 60 bis 70 Tonnen Weltraumschrott die Erde. Am Sonntagvormittag hatte ein Sprecher des DLR dem Portal der deutschen WAZ-Zeitungsgruppe, "Der Westen", zuvor gesagt, er gehe von einer Meteoriten-Sichtung aus: "Jährlich fallen bis zu 200 Tonnen an Material auf die Erde. Da ist auch mal ein größeres Teil dabei."

Am Mittwoch war eine Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet, um drei Weltraumfahrer zur Internationalen Raumstation ISS zu bringen. Am Freitag waren der Russe Oleg Kononenko, der US-Amerikaner Donald Pettit und der Niederländer André Kuipers plangemäß am Außenposten der Menschheit in 350 Kilometern Höhe angedockt.

Das Phänomen war am Heiligen Abend etwa in Thüringen von Augenzeugen gegen 17.30 Uhr gesehen worden. Sie berichteten von drei glühenden Streifen mit einem breiten Schweif, der sich dann in mehrere Teile zerstreut habe. Um was es sich genau handelte, war zunächst unklar geblieben. Manche spekulierten launig über den Stern von Bethlehem oder die Kutsche vom Weihnachtsmann. (APA, red)

Kommentar posten
23 Postings
Hans Vogel
00
26.12.2011, 09:31
Man sollte den Lebensweg des Kindes welches bei Wagrein in einer Schihütte geboren wurde verfolgen.

Nicht in einem Stall, dafür in einer Schihütte und ein heller Himmelskörper schwebt darüber.

dr.no3
07
26.12.2011, 09:18
der standard - rubik - wissenschaft - raum

ortsangabe: Himmel
zeitangabe: Heiliger Abend

tramtatam
01
26.12.2011, 12:46
und zu guter Letzt mögliche Erklärungen:

"Manche spekulierten über Stern von Bethlehem oder die Kutsche vom Weihnachtsmann. "

dr.no3
00
27.12.2011, 14:28
danke

soweit habe ich nicht gelesen

living reef
32
26.12.2011, 09:11
das haben die russen aber wirklich nett hingekriegt

und die kerzlschlucker haben echt wieder an ein göttliches wunder geglaubt. bin sicher, dass sich nicht wenige selbst durch diese banale erklärung nichts von dem "göttlichen" wegnehmen werden lassen...schließlich waren es drei feuerrote "kometenschweife" somit entweder die göttliche dreifaltigkeit oder vorbote des jüngsten gerichts wo mit feuer und schwert die ungläubigen gerichtet werden

sweetmaker
 
00
26.12.2011, 13:20
naja

in russland feiert man aber zu heilig3könig

Magic Washroom
47
25.12.2011, 23:19

teile der noch in der sowjetunion gebauten sojus-rakete, bilden den neuen weihnachtsstern - ist vielleicht irgendwoe ein kleines stalinkindlein im stall geboren worden?

;-)

living reef
02
26.12.2011, 09:50
der medi hat mit dem puti ein butzi bekommen ;-)

meinrad
11
26.12.2011, 08:28
ganz sicher,

es kommen jeden tag psychopathen auf die welt

Hofzwerg
10
25.12.2011, 20:48
war vor ca 2000 jahren auch eine Sojus-Rakete schuld für den "heiligen stern"?

ich persönlich glaube , dass das fsm sich einen spass , nach einer schweren nacht am biervulkan, gemacht hat.
RAmen

someoneelse
00
26.12.2011, 00:19

Eine Supernova wäre wohl eine gute Erklärung.

Magic Washroom
27
26.12.2011, 11:57
vielleicht gabs den auch gar nicht, denn ausgenommen vom neuen testament (matthäus-evangelium) berichtet niemand darüber. aber in manchen apokryphen wird ein "stern" als zeichen für den neuen propheten gedeutet, ebenso wie die vorhersagen

dass dieser am kreuz sterben wird - und das schon jahrhunderte dazu. also entweder haben die weissagen können und die jüdischen apokryphen haben recht (was die katholerer aber wohl niemals zugeben würden ;-)). oder das ganze ist ein märchengeschichte. so gibt es keinen einzigen hinweis auf einen historischen jesus, ausgenommen von einer gefälschten schrift (jophesus) und berichten die jahrzehnte nach dem angeblichen tod jesus entstanden sind. ebenso gleich sich jesus leben erstaunlich mit dem anderer historischer personen vor ihm, wo die römer - wohl eines der bürokratischten völker überhaupt - sehr wohl aufzeichnungen davon hatten. nur von dem, der angeblich die massen bewegte, haben sie keine aufzeichnungen...

geld regiert mein leben
20
27.12.2011, 08:59
aufgrund dieser aussage

denke ich dass sie für diesen vortrag von wolfgang wiedergut interessieren könnten.

daraus wird erkenntlich dass alle religionen eigentlich einen ursprung haben. und die einzelnen abwandlungen einfach für die zu 'bekehrenden' menschen angepasst wurde.

Kosmologie antiker Kulturen
http://www.youtube.com/watch?v=xv24sx007lc

Lord Jim
62
26.12.2011, 16:20

Sie sind mit Ihrer forschung gut sechs, sieben jahrzehnte hintennach.es gibt genügend schriftstücke aus jesu lebzeiten, auch zweifelt heute niemand ernsthaft daran daß dieser jesus von nazareth gelebt hat.daß es sich bei ihm um gott handelt wurde allerdings erst im mittelalter "entschieden".
worauf sich Ihre "erstaunlichen gleichheiten" beziehen ist mir allerdings nicht bekannt...

Magic Washroom
13
27.12.2011, 01:17
nein. es gibt dazu keine dokumente. und doch es gibt genügend historikerInnen die daran zweifeln, nur kommen hier meist "historikerInnen" zum zug, die eindeutig aus einer christlichen sicht forschen und auch gute unterstützung von den jeweiligen

theologischen fakultäten bekommen.

bei unabhängigen historikerInnen, ist das bei weitem nicht soi eindeutig und wird kontrovers diskutiert. dass bei den oft von theologischen fakultäten finanzierten forscherInnen das als wahrheit angesehen wird, zeigt, dass die große mängeln an wissenschaftlicher arbeit haben - was auch immer kritisiert wird.

und nochmals: es gibt keine dokumente dazu, zählen sie diese auf, wenn ihnen welche bekannt sind. jetzt aber bitte keine hobbyforscher, die irgendwelche gräber mit namen gefunden haben...
glauben sie mir, das hätte man mitbekommen und wäre über jahre (denn so l,ange dauern schopn mal analysen) die sensationsmeldung.

soie sprechen heir aus unwissen oder trotz besseres wissens.

Chris Quast
00
30.12.2011, 02:11

sind die unabhängigen "forscher", immer die die zu wort kommen wenn bei galileo ein besonders fetziges thema behandelt wird.
z.T mayakalendarexperten, experten für polsprünge etc.

Lord Jim
01
27.12.2011, 15:03

gibt es schon:ein beispiel wären die 114 logien des thomas-evangeliums von denen einige auf das jahr 30 zurückdatiert werden, aber abgesehn davon würde Ihnen und manchem historiker logisches denken guttun:
warum haben die evangelisten so manches verfälscht wenn es sich ohnehin um eine erfindung gehandelt hat, wäre es nicht weit weniger mühsam gewesen einen jesus zu erfinden der gleich den prophezeihungen im alten testament entspricht als sich dann mühsam in widersprüche z.b. was den ort der geburt anbelangt zu verwickeln, da die historische person jesus offenbar nicht den prophezeihungen entsprochen hat???

meinrad
00
26.12.2011, 01:33

eine supernova innerhalb der erdatmosphäre? da würd ma aber heut nimmer dasitzen und posten...

123bier
00
26.12.2011, 08:56

ich glaube das posting bezog sich auf den stern von betlehem am tag von jesus geburt. also vor ca. 2000 jahren. allerdings müsste man dann einen emmisionsnebel finden dessen ausbreitungsradius dazu passt. mir ist nichts dergleichen bekannt.

meinrad
00
26.12.2011, 09:13

jo das ergibt mehr sinn :)

Pannonia Jack
00
26.12.2011, 01:57
Mit Sonnenschutzfaktor 10^100 geht das schon!

Raptor Jesus
01
25.12.2011, 23:09
Eine Sojusrakete rotiert gegen die Umlaufbahn

Dadurch fliegt sie gegen die Zeit, und nach berechnungen, wird sie in (also vor) 2011 Jahren über Palästina in der Erdatmosphäre verglühen.

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