Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Kairo - Der Blogger und Oppositionelle Alaa Abdel El Fattah ist in Ägypten aus der Haft entlassen worden, berichtete der Sender Al-Jazeera am Montag auf seiner Webseite. Der erste Stopp nach seiner Enthaftung sei der zentrale Tahrir-Platz in Kairo gewesen, dem Epizentrum des Aufstands gegen das ägyptische Regime im Frühjahr. Alaa Abdel El Fattah gilt als Symbolfigur der Proteste gegen die Herrschaft des Militärs in dem Land.
Alaa Abdel Fattah kurz nach seiner Entlassung, Quelle: Youtube
Alaa Abdel Fattah war am 30. Oktober wegen Aufstachelung zur Gewalt bei einer Kundgebung koptischer Christen am 9. Oktober in Kairo inhaftiert worden. Beim Einsatz der Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten waren 25 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Kopten, die gegen das Niederbrennen einer Kirche im südägyptischen Assuan protestiert hatten.
Das letzte Interview vor seiner Festnahme, Quelle: Youtube
Der junge Blogger soll sich während seiner Haft den Verhören durch die Militärstaatsanwaltschaft mit der Begründung verweigert haben, die Armee sei selbst in den Fall verwickelt. Diese bestreitet den Einsatz unverhältnismäßiger Gewalt. (red/APA, derStandard.at, 26.12.2011)
Links:
Al Masry Al Youm: Judge releases arrested blogger Alaa Abd El Fattah
Aktivistin Dalia Ziada über Haftstrafen für NGOs, neue Proteste und ihren Plan für die Zukunft des Landes
Katz-und-Maus-Spiel: Generalstaatsanwalt eröffnete kurz vor Richterentscheidung weiteres Verfahren
Den Mitarbeitern wurden illegaler Geldtransfer sowie Arbeiten ohne Lizenz vorgeworfen - Dauerhafte Schließung angeordnet
Sechs Oppoitionelle verletzt - 13 Millionen Unterschriften gegen Mursi gesammelt
Hussein Anan fordert 80 Peitschenhiebe für einen Biertrinker
Richter schloss Anwälte der Zivilkläger von Verfahren aus
Richter zog sich zurück - 84-jähriger Ex-Präsident wurde mit Helikopter transportiert
Schura-Rat darf bis zu Parlamentswahlen im Amt bleiben, aber keine Gesetze mehr erlassen - Auch Verfassungsrat für verfassungswidrig erklärt
Neuer Bericht belastet Ägyptens Armee: Verwundete wurden mit unsterilisiertem Besteck verarztet
Zwei Jahre nach der Revolution des 25. Jänner werden weiterhin Aktivisten verhaftet und angeklagt
Ausschreitungen nach christlichem Begräbnis - Präsident Mursi ordnete Untersuchung an
Befreiung ohne Gefechte und Blutvergießen
Anwalt, der gegen Programm des TV-Satirikers Bassem Youssef klagte, blieb erfolglos. Gegen den Komiker wird aber weiter ermittelt
Angriff auf Ordnungspolizei auf dem Sinai - Grenze zum Gazastreifen geschlossen
Präsident Mursi hat noch kein Grünes Licht gegeben - Drei Polizisten und vier Soldaten verschleppt
Bassem Youssef ist der Stachel im Fleische des ägyptischen Präsidenten und seiner Anhänger
Dutzende Verletzte in Alexandria
Nach Einschätzung des früheren Generalsekretärs der Arabischen Liga, Amr Moussa, werden die Proteste andauern
Konvoi von bewaffneten Einheiten aufgehalten - Beduinen als Vermittler eingesetzt
Ausschreitungen in mehreren Städten - Mindestens neun Tote, mehr als 400 Verletzte
Angst vor Schiitisierung Ägyptens
Soll Propheten Mohammed beleidigt haben
Regierungsumbildung in Ägypten: Opposition enttäuscht
Polizei setzt Tränengas ein
Nein! Natürlich nicht!
Aber manchmal muß man einfach überziehen, denn mit reinen Sachargumenten kommt man gegen die Medien-Propaganda nicht an.
Es kommt mir die Galle hoch wenn hier immer zwischen bösen Verbrechern und guten Verbrechern unterschieden wird.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.