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Die Forschung arbeitet am Tod des Passworts

25. Dezember 2011, 12:19
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    foto: robert newald

    Neue Systeme sollen Daten sicherer machen

Verschiedene Konzepte sollen Passwörter entweder sicherer machen oder durch neue Systeme ersetzen

Es ist wahrscheinlich jedem schon einmal passiert. Man möchte sich in einen Account einloggen, den man länger nicht benutzt hat, und das Passwort fällt einem nicht ein. Oft kann man das Passwort einfach wiederherstellen, bei Bank-Accounts ist das aber schon schwieriger. Außerdem sind Passwörter oft unsicher, weil zu kurz oder einfach zu erraten. Entwickler arbeiten daher an neuen Systemen, um den Zugang zu Konten zu schützen.

Google

Die Forschungsabteilung des US-Verteidigungsministerium arbeitet beispielsweise an einem System, dass die spezielle Art und Weise erkennt, wie man den Computer bedient. Google versucht mit einem Zweit-Schritte-System die Sicherheit zu erhöhen. Das Passwort wird mit einem Code kombiniert, der auf das Handy geschickt wird. Bei Android 4.0 Ice Cream Sandwich kann man das Smartphone auch durch Gesichtserkennung entsperren.

"Das Passwort ist tot" ?

Bill Gates hatte bereits 2004 verlautbart: "Das Passwort ist tot." Eine Ansage die bei Entwicklern nicht gut ankam. So schrieb Cormac Herley, Forscher bei Microsoft, kürzlich in einem Paper: "Die spektakuläre falsche Annahme "Passwörter sind tot" war schädlich und entmutigend für die Forschung." Er ist der Meinung, dass Forscher versuchen sollten, "die Nutzung von Passwörter besser zu unterstützen." Denn "bisher scheiterten alle Versuche Passwörter zu ersetzen", sagt Herley weiter.

iSignOn

Professor Memon aus Brooklyn möchte Tablets und Smartphones mit Gesten schützen. Jeder Mensch macht Gesten auf eine einzigartige Weise. Die Finger sind unterschiedlich, die Geschwindigkeit variiert und jeder Nutzer hat seinen eigenen "Flair", wie er es nennt. Für Memon muss das Einloggen einfach sein. Außerdem fänden einige Menschen, biometrische Methoden wie einen Iris Scan "gruselig".

Seine Forschungen ergaben, dass die beliebtesten Gesten diejenigen sind, die am intuitivsten ausgeführt werden. Wie beispielsweise ein Kombinationsschloss um 90 Grad zu drehen oder die eigene Unterschrift.

Masterpasswort

Nutzer von Facebook, Twitter oder Google können sich mit ihren Zugangsdaten auch bei vielen anderen Webseiten anmelden. Dieser Masternutzername und dieses Masterpasswort bergen aber Risiken. Wenn Kriminelle diese ausspähen, erhalten sie gleich Zugang zu vielen verschiedenen Accounts. Rachna Dhamija, hat mit UsableLogin ein Tool entwickelt, dass die Passwörter sicherer machen soll.

UsableLogin

Der User gibt einen Teil des Passworts ein. Das Programm überprüft, ob der Nutzer an einem autorisierten Gerät sitzt und fügt dem Passwort den dritten Teil aus der Cloud hinzu. Damit setzt sich das Passwort aus drei Teilen zusammen. Einen merkt sich der Nutzer, ein weiterer ist auf dem Gerät gespeichert und der dritte ist online. Dadurch dass das Passwort nirgendwo ganz gespeichert ist, "verteilt man das Risiko", meint der Entwickler.

US-Verteidigungsministerium

Für die Forschungsabteilung des US-Verteidigungsministerium ist das alles noch nicht sicher genug. Die hauseigene Forschungsabteilung hat ein System entwickelt, dass erkennt wie jemand den Computer bedient. D. h. wie er die Maus bewegt oder wie er schreibt.

Hardware + Software= Sicher?

Dir Forschung arbeitet daran Passwörter sicherer zu machen oder einen besseren Ersatz für sie zu finden. Firmen arbeiten heute schon oft mit einer Kombination aus Hardware, wie einer Smartcard, und einem Passwort um die Sicherheit zu erhöhen. Die Zukunft wird noch viele weiter Möglichkeiten bringen. (soc)

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Posting 1 bis 25 von 141
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mehrODERweniger
00
29.12.2011, 14:00

Ich versteh nicht was an einem Passwort denn so schlecht sein soll. Mich hat es noch nie gestört.

Und wegen des hackens....meiner Meinung nach alles blödsinn. Wenn du einen Keylogger am PC hast, kannst du dir ein PW aus 100 Zeichen basteln - hilft nix. Wenn die Login-Server der Seite gehackt wird, kannst du auch nix machen. Und dass jmd dein Passwort errät halte ich auch für totalen Bödsinn... solange man "etwas" kreativ war...

Sowas wie Gesture Recognition etc. ist in meinen Augen die Krönung des Schwachsinns. Gründe dafür wurden schon mehrfach, vor allem von WJM, genannt.
Und Gestures würde sich auch wieder aufzeichnen und später emulieren lassen...

Georg G
00
27.12.2011, 10:26

Was haltet ihr eigtl von LastPass?

na habedere
00
27.12.2011, 09:50
was Google forscht, kann Ebanka schon lange

"Das Passwort wird mit einem Code kombiniert, der auf das Handy geschickt wird."

Genau das macht die tschechische Ebanka (mittlererweile von Raiffeisen aufgekauft) schon SEIT JAHREN ...

Jaden Leningrad
00
asdgf

keiner hat behauptet dass das eine weltneuheit ist oder dass sie es erfunden haben oder?

dass das konzept nicht neu ist, ist klar, verwende auch schon seit jahren so einen rsa dingens.

DaBorsti
00
27.12.2011, 08:18

was wird wohl daraus werden wenn ein System nicht einen Berechtigten authentifiziert, sondern wirklich eine Person? In weiterer Folge weiß jeder Computer auf der ganzen Welt wo sich welche Person gerade aufhält - sofern diese einen Computer benutzt... (hier darf man gerne Computer durch CIA, NSA, whatever ersetzen)
Anonymisierung wird hier dann recht schwierig werden, da ganz egal welchen Username ich habe oder welche E-Mail Adresse ich auch verwende, durch die Gesten gibts da anscheinend einen recht eindeutigen Match zu einer Person....

Weg mit dem letzten Proelleten!
00
27.12.2011, 05:56

War nicht hier im Standard der Artikel, dass man die Gesichtserkenung beim Smartphone oder Tablet mit einem Foto austricksen konnte????

h 90
00
27.12.2011, 01:48

Da will man sich einloggen und das Passwort ist verstorben.
Und man war nicht mal auf der Beerdigung.....Traurig...Kim, Hesters, Havel und jetzt auch noch das Passwort.

·Übermorgen·
00
26.12.2011, 23:57
Was hat das Thema jetzt mit diesm lächerlichen Android-Feature zu tun?

„Bei Android 4.0 Ice Cream Sandwich kann man das Smartphone auch durch Gesichtserkennung entsperren.“

„… Smartphone auch durch Fotoerkennung entsperren.“, wäre wenigstens wahr. So aber ist dieser Satz völlig unnötige Android-Propaganda, weil SICHERER als ein Passwort ist diese Pseudosperre mitnichten.

WJM
02
26.12.2011, 18:44
Zu Gesten

1. Gesten können sich ändern, was dann bei lange nicht benutzten Anwendungen problematisch sein kann.
2. Mal angenommen, ich habe mir meine führende Hand verletzt und versuche es mit der anderen ...
3. Ich möchte jemanden einen Zugang eröffnen, z.B. weil ich es nicht selbst tun kann ...
4. Ich arbeite normalerweise mit der Maus, aber gerade heute nicht ...
5. Ich arbeite von einem anderen System mit fühlbar anderen Eingabekanälen ...

QUANTUM
00
26.12.2011, 18:39

kann schon sein, dass daran gearbeitet wird. viel weitergekomen ist sie aber noch nicht.

Briefträger
03
26.12.2011, 17:18

Ich erschrecke mich jeden Tag wenn ich mich Morgens in den Spiegel schaue und der Type von mir verlangt dass ich ihn rasieren soll.

Na, ich glaube mit einer Gesichtserkennung wird das sicher nichts.

indi mozart
 
00
26.12.2011, 13:42
100% ige sicherheit ist illusion

auch mit gestensteuerung wird es moeglich sein systeme zu knacken.
z.B. mittels key und mouselogger mir ein file von einer person zu erschaffen und mittels dieser daten eben meine eigene geste dann per program auf dessen uebersetzen lassen. ist wahrscheinlich nicht so einfach ich bin aber auch kein geek. bin mir sicher das es angreifbar ist. da finde ich das system, mit pin aufs handy geschickt, mein bank verwendet selbiges, sicherer. aber natuerlich bleibt das problem der passwoerter bestehen.und da laeppert sich was zusammen> skype,fb, email accounts, banking, etc.etc. na ja, "sicherheit" kommt momentan zum preis von vielen passwoertern oder die werden eben mehrmals verwendet. das ist aber natuerlich sehr unsicher.

James131
00
26.12.2011, 18:14

Ein zweiwege authentifizierung ist gut, aber eben nur dann, wenn es zwei unterschiedliche wege sind.
Genau das ist ja die grosse unsicherheit im SMSTan-verfahren und es ist nicht ganz ueberraschend ja auch bestaetigter weise genackt, damit weit unsicherer als das normale pin-tan-verfahren. Wer also fuer SMS-Tan wirbt, sollte sich zwei dingen bewusst sein: Es ist nur annaehernd sicher, wenn zwei wirklich unterschiedliche wege genutzt werden UND alle beteiligten geraete geschuetz sind, dazu kommt, dass das verfahren bereits offensichtlich und bestaetigt genackt ist, also nur wenig sicherheit beitet. Wenn bei bank, dann sicher was HBCI oder echte Signatur heisst

Ultimate Power
00
26.12.2011, 13:34
erste bank - netbanking

maximal 10 Zeichen beim Passwort...

·Übermorgen·
00
26.12.2011, 23:53
Wo ich mir an den Kopf greife, dass die mich zwingen mein Passwort zu ändern!

Nein, wenn ich NICHT will, dann ändere ich das auch NICHT!

Ich ändere es für 1 Minute auf „lecksmich“ und dann wieder zurück auf mein altes Passwort. (5 Zeichen und steht im Wörterbuch.)

Wenn ich mir laufen neue Passwörter merken müsste würde das garantiert nicht die Sicherheit erhöhen, sondern veringern. Ich würde sie mit NATÜRLICH wo notieren.

2Pac .
01
26.12.2011, 23:42
... nicht optimal ...

... andererseits schätze ich den "Marktanteil" von Passwörtern, die länger als 10 Zeichen sind auf unter 2%.

;o)

Rochus Blaseheiß
00
27.12.2011, 00:11

Ich gehöre aber zu den < 2 % und könnte mir weniger auch gar nicht vorstellen. Was haben Sie für mich?

Karottensammler
00
26.12.2011, 16:44

hab mir da auch auf den Kopf gegriffen als ich das las

01052004
02
26.12.2011, 15:40
wie soll denn mehr möglich sein:

0123456789

???

Erwin Wolfram
00
26.12.2011, 13:11
uebersetzung

nachdem die it systeme die mittel zur fortpflanzung abziehen und dazu die statistischen daten nutzen um die leute zu normieren kann man die ezit die sysadmins in der arbeit verbringen durch die einfuehrung von klontechnologie im hacking optimieren.

werny
01
26.12.2011, 10:06
G E H E I M

Lt. unserer EDV (= IT) muss das Passwort "geheim" sein, also verwende ich dies auch. Mich wundert nur, dass die nichts dagegen haben, dass jeder User das gleiche Passwort benutzt. ;o)

ifschleife
02
26.12.2011, 11:19
bei uns ist es

geh heim!

TRex30M
00
26.12.2011, 09:57

Ich finde es wirklich schlimm, wieviel Passwörter man in der Zeit so ansammelt.
Aber ohne geht halt nichts...
Ich zweifle jedenfalls stark daran, dass man herkömmliche Passwörter in nächster Zeit so einfach ersetzen kann.
Wenn die Forschung an neuen Methoden arbeitet, finde ich es aber auch grundsätzlich interessant, sofern das dann irgendwann auch sicher ist.

Morpheus DerStandard
00
26.12.2011, 09:43
123456

access granted

DaBorsti
00
27.12.2011, 07:51

gibt man für Access granted nit normal nach nen Access denied "override" ein? ;)

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