Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Der Chef der Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM), Khalil Ibrahim, soll tot sein.
Khartum - Die sudanesische Armee hat nach eigenen Angaben den Anführer der wichtigsten Rebellengruppe in Darfur getötet. Dies berichtete die sudanesische Nachrichtenagentur SUNA am Sonntag. Für den Tod Khalil Ibrahims von der "Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit" (JEM) gab es zunächst keine unabhängige Bestätigung. JEM war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Sein Tod wäre ein schwerer Rückschlag für die JEM-Rebellen, die für mehrere große Angriffe im Sudan verantwortlich waren. Er war erst kürzlich nach dem Fall des Regimes von Muammer al-Gaddafi aus dem libyschen Exil zurückgekehrt.
Wollte in den Südsudan
Ibrahim sei in den frühen Morgenstunden im Staat Nord-Kordufan bei dem Versuch getötet worden, in den Südsudan zu gelangen, teilte die Armee mit. Nach Angaben eines Sprechers war die Gruppe auf dem Weg in die Hauptstadt Khartum, um einen Umsturz der Führung von Präsident Omar al-Bashir zu versuchen. In der Region war es in den vergangenen Tagen mehrmals zu Zusammenstößen gekommen, bei denen auch Zivilisten ums Leben kamen.
Mit dem Fall von Gaddafi verlor JEM einen wichtigen Unterstützer. Die sudanesische Regierung hatte die Rebellen beschuldigt, für das libysche Regime zu kämpfen. Im vergangen Jahr hatte JEM ein Friedensabkommen mit der Regierung unterzeichnet, aber die Rebellen brachen die Friedensgespräche kurz darauf wieder ab. Als Grund nannten sie neue Regierungsangriffe in der Provinz Darfur.
In der westlichen Region Darfur kämpfen nicht-arabische Aufständische seit 2003 gegen die Zentralregierung in Khartum. Nach Angaben der Vereinten Nationen starben seitdem bis zu 300.000 Menschen. Die Regierung spricht von 10.000 Toten. (APA/Reuters)
Zwei Tage nach Rückeroberung der Gegend durch Regierungstruppen
Baschir drohte Süden wegen Unterstützung von Rebellen
Umsetzung der von Präsident Bashir verkündeten Amnestie
UNO bestätigt interethnische Kämpfe in sudanesischer Krisenregion
Präsidentenbüro meldete Untersuchung wegen einer Halsinfektion
Bundesstaat Nord-Kordofan zum Operationsgebiet erklärt
Leidet nach offiziellen Angaben unter Halsentzündung
Aufruf zum Dialog mit allen politischen Kräften
Präsident Bashir: "Es sind nicht viele Menschen, die Reifen anzünden, und sie suchen nur Krawall"
Angriff im Sudan mit Maschinengewehren
JEM gilt als am stärksten bewaffnete Gruppe in Darfur
Rivalisierende Stämme bekriegen sich in sudanesischer Region
Von der ägyptisch-britischen Eroberung zur Sezession des Südens
Weiterer Soldat verletzt - Seit 2007 schon 47 UNAMID-Soldaten getötet
"Hinreichende Beweise" für Kriegsverbrechen
Khartum sieht Israel hinter Luftangriff auf Waffenfabrik vor zwei Wochen
Wegen ausgebliebener Transitzahlungen in Höhe von 545 Millionen Euro
Angeblich vier Kampfflugzeuge beteiligt - Ähnliche Vorfälle gab es schon früher
Nach monatelangen Verhandlungen
Kein explizites Bekenntnis zu Bombardierung von Rüstungsfabrik - Ägypten sagt Sudan Solidarität zu
Bei 13 Luftangriffen in Süd-Kordofan mindestens 26 Tote
Keine Lebensmittellieferungen in die unruhigen Regionen möglich
In der umkämpften Region Süd-Kordofan
ist unbeschreiblich. Seit 2003 herrscht dort der Darfur-Konflikt, der laut UN-Angaben bis Frühjahr 2008 etwa 300.000 Menschen das Leben gekostet und 2,5 Mio. in die Flucht getrieben hat.
Die Verbrechen der Dschandschawid, die zur Bekämpfung der SLA und JEM eingesetzt wurden, werden hochoffiziell als „ethnische Säuberungen“ und Völkermord einstuft. Bereits 2004 sprachen die Vereinten Nationen angesichts der Morde und Vertreibungen in Darfur von der „schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt“.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Darfur
einer der kämpfenden Fraktionen umgebracht wurde?
Es gibt unter den Darfuri mehrere Rebellengruppen und auch die JEM wird einen neuen Führer finden.
Bei aller Missbilligung für Bashir - die kämpfenden Gruppen der Darfuri sind auch keine großen Friedensstifter.
Eines der Friedensgespräche zwischen der Zentralregierung und den Darfuri ist an der Zersplitterung der Rebellen gescheitert, die sich auf nichts einigen konnten.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.