Impfung sollte möglichst bald erfolgen - Familienfeiern sorgen für Verbreitung
Wien - Die Virus-Influenza ist auch in diesem Winter in Österreich eingetroffen. "In dieser Woche konnte an unserem Institut in einer Probe die erste Influenzavirusinfektion nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich um einen sporadischen Fall von Influenza B", teilte das Department für Virologie der MedUni Wien mit. Kritischer wäre es allerdings, es würde sich schon die Influenza A in Österreich zeigen, die verläuft nämlich zumeist schwerer. Und "sporadische Fälle" gibt es praktisch immer, was die Virus-Grippe anlangt.
In Europa ist derzeit auf diesem Gebiet noch nicht viel los. Die Wiener Virologen unter Franz X. Heinz: "Derzeit nur geringe Influenzavirusaktivität in Europa, in den meisten Ländern treten nur sporadisch Influenzafälle auf. Eine lokal begrenzte Aktivität wird von den Niederlanden gemeldet."
Allerdings, wer sich noch per Impfung schützen will, sollte das bald tun. Es dauert nämlich an die 14 Tage, bis nach der "Spritze" die Immunität entsteht. Und "traditionell" beginnt sich die Zahl der Erkrankungen nach den Weihnachtsferien zu erhöhen. Die Experten nehmen an, dass die vielen Familienfeiern für das Anlaufen der Verbreitung sorgen. Oft erreicht dann die Krankheitswelle ihren Höhepunkt im Februar oder Anfang März. (APA)