Britischer Premier

"Souveränität der Falklands wird nicht aufgegeben"

23. Dezember 2011, 19:27

Reaktion auf Sperre von Seehäfen der Mercosur-Staaten für Schiffe mit Falkland-Flagge

London - Der britische Premierminister David Cameron hat vor Weihnachten deutlich gemacht, dass London niemals die Souveränität der Falkland-Inseln gegen den Willen der Einwohner aufgeben werde. Cameron reagierte damit auf einen Bann Argentiniens und anderer südamerikanischer Länder für Schiffe mit Falkland-Flagge. Sie dürfen die Häfen der Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay (Mitgliedsstaaten der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur, Anm.) nicht mehr anlaufen.

Die Maßnahme der Argentinier sei "ungerechtfertigt und kontraproduktiv", sagte der Premierminister in seiner jährlichen Weihnachtsansprache an die Bewohner der Inselgruppe im Südatlantik. Die Inseln werden auch von Argentinien beansprucht. 1982 hatte Großbritannien im Falkland-Krieg eine argentinische Besatzung verhindert. Die Falklands sind britisches Überseegebiet mit Queen Elizabeth II. als Staatsoberhaupt.

Großbritannien hatte Argentinien im vergangenen Jahr verärgert, als es Ölbohrungen in den Gewässern vor den Falklands zuließ. Von 2016 an wolle britische Firmen dort Erdöl fördern. Der künftige Thronfolger Großbritanniens, Prinz William, wird im nächsten Jahr als Hubschrauberpilot der Royal Air Force einen mehrwöchigen Einsatz auf einer Militärbasis auf den Falklands absolvieren. (APA/dpa)

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Posting 1 bis 25 von 40
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Logyal
41
24.12.2011, 17:51
Wieder einmal But für Öl...

Man erinnere sich an den Falkland Krieg -die Briten waren nahe daran, Nuklearwaffen einzusetzen (laut Mitterand). Zig-tausend Tote für koloniale Rohstoffinteressen gab es auch so, und das vergessen die Argentinier nicht so bald.

Nebenbei: Derzeit spielen britische Medien mir der Panik vor dem Auseinanderfallen des UK (Unabhängigkeitsdruck der Schotten...) -wär '"a schöner Schadn..."

Promille Prolet
12
29.12.2011, 08:03
naja

immerhin leben dort in erster linie engländer und die argentinier sind bei nacht und nebel ohne kriegserklärung einmarschiert. die leute die dort leben sind den argentinischen politikern bestimmt wurscht, argentinien ist auch nur scharf aufs öl. wer läßt sich schon gern mit gewalt etwas wegnehmen?

die selbstverteidigung der briten war daher sicher gerechtfertigt, atomwaffen hätten sie laut atomwaffensperrvertrag aber nicht einsetzen dürfen, weil argentinien selber keine atommacht ist.

ministry
00
27.12.2011, 12:38

hmmm der krieg auf Den Falklandinseln hat aber nurknapp 1000 tote gefordert...1000 zuviel...lesen's mal nach.....

PegasusNbW
03
24.12.2011, 19:09
ja

sagen's das aber einmal den argentiniern, die hier gegen den willen der einheimischen bevölkerung nur aufgrund ihrer rohstoffinteresen eine kolonie errichten wollen...

PegasusNbW
01
24.12.2011, 16:50
es wird wieder zeit gegen imperialismus aufzustehen

und den nationalismus in schranken zu weisen. es wird zeit, dass die EU ein embargo gegen die imperialistischen argentinier durchsetzt.

Salsabor
41
24.12.2011, 17:14
Sarkasmus Flag vergessen

Das können Sie doch nicht wirklich ernst meinen..
Europäische Länder setzten sich für die Freiheit ein..
Glauben Sie den Mist noch immer.. oder sind Sie einfach ein Troll..

PegasusNbW
17
24.12.2011, 19:07

wenn ein regime versucht, gegen den ausdrücklichen willen der einheimischen bevölkerung die kontrolle über ein gebiet zu erringen, so ist das imperialismus. und das argument, dass ein staat ja vor ein paar jahrhunderten einmal ein paar jahre die kontrolle über diese inseln hatte, kann ja wirklich von niemanden ernst genommen werden. wenn die einheimische bevölkerung den anschluss an argentinien wollte, wäre das wiederum was anderes. aber so ist der anspruch argentiniens auf die falkland inseln ungefähr gleich legitim wie es ein anspruch österreichs auf die ehemaligen kronländer wäre.

rubbberduck
00
14.2.2012, 17:13

der österreichische anspruch auf die ehemaligen kronländer ist um einiges legitimer

der Rabe
40
24.12.2011, 16:27
irrtümliche Überschrift ?

Gemeint ist wohl die britische Souveränität über die Falkland-Inseln.
Es handelt sich dabei um ein Kolonialrelikt, das mit Waffengewalt verteidigt wird.
Kolonialismus ist ein vergängliches Verbrechen.

omar
50
24.12.2011, 16:03
die inseln

wurden zwar von den Spaniern nicht ganzjährig besiedelt jedoch wirtschaftlich sehr wohl ganzjährig genutzt. Diesbezüglich befanden sich vor der Ankunft der Briten von Spaniern und Criollos errichtete Häuser und Magazine auf den Inseln. Bereits vor der Ankunft der Spanier im 16. Jh. zählten der Malvinenarchipel zum Fischfanggebiet verschiedener patagonischer Indigenas, die Saison bedingt die Region ökonomisch nutzten. Die Besetzung der Inseln durch die Briten fiel justament in jene Zeit in der das Britische Empire begann, den im La Plata Raum entstandenen jungen Republiken ihren Kapitalismus aufzudrängen, um an die günstigen Rohstoffe am Kontinent heranzukommen usw.

NONE
73
24.12.2011, 16:02

Kann nicht jemand endlich die UK aus der EU rauswerfen?

Die sind mini-US Imperialisten. Das commonwealth ist schon lange nicht mehr funktional, dennoch wollen sie auch in der EU ihre Interessen durchsetzen.

Und Inselgruppen die eindeutig zu Argentinien gehören werden von dem schrumpfenden UK Imperium immer noch besatzt.

Rauswerfen aus der EU sofort.

Spinntda Peppi
06
24.12.2011, 14:46
mit sofortiger wirkung nehme ich grossbritannien

in besitz. gleichzeitig erkläre ich mich zum exil-prinzregenten. stur heil!

nukularteilchen
01
24.12.2011, 13:41

Wenns da Öl gibt werden die Briten alles tun dieses zu bekommen. England ist schon lange kein Ölexporteur mehr und muss Öl teuer importieren.

Dagmar Rehak Wien
 
56
24.12.2011, 12:35

Grundsätzlich soll sich ja jeder niederlassen, wo er will, aber mit Gewalt Teile der Erdoberfläche einzunehmen und dann der Meinung sein, dass es einem dadurch rechtmäßig gehört, geht irgendwie nicht.

Timagoras
 
20
25.12.2011, 23:46

ich hoffe, das gilt auf für Spanien und Argentinien? ;o)

walter prohaska
11
24.12.2011, 13:07

gewalt gegen wen? die inseln waren vor der inbesitznahme durch grossbritannien unbewohnt.

Salsabor
70
24.12.2011, 17:17
Und nochmal für die Leute die glauben das einheimische keine Menschen sind

die inseln

wurden zwar von den Spaniern nicht ganzjährig besiedelt jedoch wirtschaftlich sehr wohl ganzjährig genutzt. Diesbezüglich befanden sich vor der Ankunft der Briten von Spaniern und Criollos errichtete Häuser und Magazine auf den Inseln. Bereits vor der Ankunft der Spanier im 16. Jh. zählten der Malvinenarchipel zum Fischfanggebiet verschiedener patagonischer Indigenas, die Saison bedingt die Region ökonomisch nutzten. Die Besetzung der Inseln durch die Briten fiel justament in jene Zeit in der das Britische Empire begann, den im La Plata Raum entstandenen jungen Republiken ihren Kapitalismus aufzudrängen, um an die günstigen Rohstoffe am Kontinent heranzukommen usw.

Chien de Pique
04
25.12.2011, 16:43

Trotzdem lebt von diesen Leuten heute niemand mehr und geht niemandem etwas ab. Dieses Unrecht kam man wohl kaum durch ähnliches Unrecht gegenüber der aktuellen Bevölkerung wiedergutmachen.

walter prohaska
02
24.12.2011, 18:09

verstehe ich das richtig, eigentlich gehoeren sie zu spanien, ist ja ein ganz neuer aspekt?

ThrowAway
51
24.12.2011, 13:43

Unbewohnt möglicherweise, aber sie gehörten zu einem Staat, zu welchem kannst Du ganz leicht selbst herausfinden ...

DerAndere34
00
24.12.2011, 15:58

Litauen?
Japan?
Tibet?

Herzerzog Johann
00
24.12.2011, 15:45

Als die Engländer kamen, gab es noch keinen Staat Argentinien.

Totaler Durchblicksstrudel
00
24.12.2011, 14:47

Spanien?

NONE
61
24.12.2011, 16:04

Argentinien.

Es ist falsch zu behaupten das die Inseln jemals anderen gehörte. 1764 hätte es dann nämlich zu Frankreich gehört, danach Spanien.

1816 gehört die Inselgruppe dann Argentinien, das hatten die UK aber nicht akzeptiert und gewaltsam verhindert.

rubbberduck
04
24.12.2011, 20:24

england hat in der tat ältere rechte als spanien, geschweige denn argentinien

http://de.wikipedia.org/wiki/Gesc... Geschichte

die engländer haben dort vor den spaniern gesiedelt und nie den anspruch aufgegeben.

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