Reaktionen

Von "Erfüllung von Parteiwünschen" bis "Unakzeptabel"

23. Dezember 2011, 18:02

"Es ist für die RedakteurInnen der ,Zeit im Bild' unakzeptabel, den bisherigen Leiter des SPÖ-Freundeskreises im Stiftungsrat, Niko Pelinka, nun als Ihren Büroleiter hinnehmen zu müssen. Damit ist die politische Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit des ORF schwer beschädigt. Diese Entscheidung schließt an eine Kette von politisch motivierten Postenbesetzungen an. Die RedakteurInnen der ,Zeit im Bild' sind täglich darum bemüht, unabhängig zu arbeiten und sich allen politischen Einflussnahmen zu widersetzen. Diese politische Unabhängigkeit wurde durch die RedakteurInnen hart erkämpft. Durch Ihre Personalentscheidungen wird die Glaubwürdigkeit der ORF-Information beschädigt. Wir fordern Sie daher auf, diese Entscheidungen im Interesse des Unternehmens zurückzunehmen." Die "ZiB"-Redakteure an Wrabetz (mehr dazu hier)

"Die jüngsten Personalbestellungen im ORF entbehren jeglicher sachlicher Begründbarkeit, sind offensichtlich die Erfüllung von Parteiwünschen im Zuge der sommerlichen Neubestellung der Geschäftsführung." - "Dass nun tatsächliche etliche ORF-Personalentscheidungen so fallen, wie sie als Wünsche von Parteien seit längerem kolportiert werden, ist unternehmensschädigend, denn nichts ist für den ORF entscheidender als seine Unabhängigkeit, seine Glaubwürdigkeit." ORF-Redakteursrat

"Pelinkas Tätigkeit als SP-Stiftungsrat war kaum durch die im ORF-Gesetz geforderte Qualifikation, aber immer wieder durch das Image des unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks schädigendes Verhalten gekennzeichnet." Redakteursratschef Fritz Wendl

"Wenn der Generaldirektor glaubt, einen rigiden Sparkurs fahren zu können und gleichzeitig Chefebenen auszubauen, wünsche ich ihm fürs nächste Jahr viel Glück. Pelinka wünsche ich alles Gute. Er wird sich warm anziehen müssen." ORF-Betriebsratschef Gerhard Moser

"Man wird Pelinka genau auf die Finger schauen müssen. Denkt er zuerst an die SPÖ oder den ORF?" Stiftungsrat Franz Medwenitsch (VP)

"Wrabetz ist ein willfähriger Erfüllungsgehilfe der SP-Zentrale. Er raubt dem ORF den letzten Rest an Glaubwürdigkeit." VP-Klubchef Karlheinz Kopf

"Die Bestellung des bisherigen SP-Fraktionschefs erzeugt mächtig schiefe Optik." Dieter Brosz, Grüne

"Ich habe einen sehr professionellen Zugang zu meiner Arbeit, unabhängig von persönlichen Einstellungen." Niko Pelinka

(DER STANDARD; Printausgabe, 24./25./26.12.2011)

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Posting 1 bis 25 von 100
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Zynami
00
28.12.2011, 06:58
Beruhigend zu wissen,

dass die Unabhängigkeit des ORF ohne Niko erhalten geblieben wäre - oder ?

hermannar
03
27.12.2011, 11:18

gebühren boykott jetzt!

Zynami
00
27.12.2011, 06:40
Niko for Kanzler !

- so bei den Wahlen 2018

Niko Pelikan
00
27.12.2011, 18:00
Vielen Dank für die Unterstützung!

Aber finden Sie nicht, dass 2018 etwas spät ist?
Da bin ich dann schon 32!

Ich melde mich jedenfalls rechtzeitig bei Ihnen bzgl. der Wahlspenden.

LG
N.P.

luis figo1
02
27.12.2011, 02:31
Herr Wrabetz,

bitte treten Sie zurück!

Zynami
01
27.12.2011, 06:42
Nein bitte nicht zurücktreten,

Wie sonst sollten wir seinen wahren Intellekt beurteilen?

luis figo1
00
27.12.2011, 02:30
Herr Wrabetz,

me phisto
04
26.12.2011, 19:21
Wenn der ORF ein privat finanziertes Medium wäre ...

... und nicht per Gesetz zur Unabhängigkeit verpflichtet, wäre das alles wurscht, wer wen mit Amterln und Posterln versorgt. Wenn Privatbetriebe sich solche Dolme leisten will, wen kümmert's?

Allerdings, der ORF ist ein 100% Staatsbetrieb, im Eigentum der Steuerzahler, die mit ihren "Zwangsgebühren" das Unternehmen erhalten. Zusätzlich gibt es kein Gesetz, das das Medium zur journalsitischen Unabhängigkeit verpflichtet und Postenbesetzungen haben daher, wie auch bei allen anderen Staatsbetrieben ausgeschrieben zu werden und sollten objektiviert besetzt werden.

Der ORF wird in Perversion jeglicher gesetzlicher Regelungen vom GI zum Selbstbedienungsladen für politische Gefälligkeiten mißbraucht. Und zwar ohne es verbergen zu wollen.

me phisto
00
26.12.2011, 19:22

erratum:
... ein gesetz ... (nicht kein gesetz)

dave1058
 
02
26.12.2011, 15:17
Propagandastaatssekretär

Es ist doch der Hammer, dass der Bundeskanzler es sich erlaubt sogar einen eigenen Propagandastaatssekretär sich zu leisten. An welche Zeiten mich das erinnert möchte ich jetzt gar nicht erwähnen!!

Seine ex-Pressesprecherin und jetzige Facebook und Twitterverantwortliche (die Twitter komplett auslässt) Angelika Feigl ist mit der Krone verheiratet, der Wrabetz ist so feig und macht wirklich für die SPÖ den Hampelmann, wo der Pelinka am Schnürchen zieht. Mir wäre das doch zu peinlich!!!

Zynami
01
27.12.2011, 06:44
... aber so geht's!

Filialen der Machtzentrale Löwelstraße.
Mit Regieren alleine ist ohnehin kein Staat zu machen, wie laufend bewiesen wird?!?

ab ins exil
 
01
25.12.2011, 14:28

oida, da wird einem fast der kurz sympathisch dagegen. neuauflage der groko: kurz und pelinka, die schaun ja schon so auswechselbar aus 8-)

Fantastic Fox
16
25.12.2011, 10:35
Faymann sichert sich mit

diesem Manoever gleichzeitig die Kontrolle ueber zwei Schluesselmedien.

Pelinka junior kontrolliert dein ORF, waehrend sein Papa dem Faymann als Dankbarkeit fuer den Anschub der Karriere des Sohnes eine freundliche Presse im News sicher stellt.

Lass die Finger von den Medien, Werner! Überzeug uns endlich mit substantiell guter Politik; dann musst Du Dich von den Medien nicht mehr vor jeder Wahl für viel Geld schön schreiben lassen.

Prof. Seltsam
01
25.12.2011, 10:14
Wos regts euch auf

in an Joar geht ja eh de Wölt unter

Zynami
00
28.12.2011, 06:54
Ich weiß, am 21. Dezember! Aber zu welcher Stunde?

Ich hab da Geburtstag und will wissen ob ich vielleicht schon am 20. feiern sollte.
Wenn die Welt erst knapp vor Mitternacht untergehen sollte, muss ich nicht schwindeln und kann am 21. feiern.

Und wie geht die Welt unter? Weiß das jemand?

nekromancer
08
25.12.2011, 07:58

Leistung statt Verwandschaft.
Kompetenz statt Parteibuch.
Sozialdemokratie statt Funktionäre.
Kollegen statt Genossen.
Wettbewerb statt Gebührenzwang.

Weg mit den Jungdynamischen, den speichelleckenden Koksnasen jeglicher Couleur und Haargels.
Damit Österreich vielleicht auch einmal eine Demokratie wird.
2013 ist nicht fern.
Wie dumm muß man sein, um solche Aktionen -von Laura bis Niko- zu veranstalten.
Wie dumm muß man sein, um die politische Schwäche der Hetzer und ihrer permanenten Skandale, nicht nur nicht auszunutzen, sondern sie durch eigene noch zu überbieten.

Sorry, aber rot ist tot und nicht einmal ich als geborener Totenbeschwörer kann diese Leiche wiederbeleben.

Freundschaft und herzliches Beileid, Genossen.

nekromancer
00
25.12.2011, 09:13

oops, posting doch noch erschienen u. somit doppelt.
sorry, dachte es wird nicht freigegeben.

Utrillitn
06
25.12.2011, 00:34
Das Gleichgewicht der Verrottung hält Österreich stabil.

.. spürest Du kaum einen Hauch.

Isabella Conceicao
23
24.12.2011, 20:54

nachdem der orf im letzten jahrzehnt schwarz eingefärbt wurde, will man ihn nun wieder rot umfärben. raus kommt dabei leider nur braun :-((

Der lachende Mann
03
24.12.2011, 17:40
Wann kommt Laura Rudas?

Zynami
01
27.12.2011, 06:49
Was heißt "kommt"?

Die ist längst da - und wie!

Pierre d´Aubusson
03
25.12.2011, 06:51

Wann die Rudas kommt hat was mit dem Pelinka zu tun? Möglich wärs...

Aber wozu sich aufregen? "Die da oben" denken sowieso, was es die Eiche kümmere, wenn sich die Säue an ihr reiben.
Und daß man dem Herrn Wrabetz Schwierigkeiten macht, indem man sich da aufregt? Wohl kaum.

Ich hab abgemeldet. Mehr is an Stellungnahme nicht notwendig. Und das war ganz unabhängig von dem da jetzt. Wenn wer prüfen kommt, dann bekommt er von mir einen Kaffee und gute Wünsche mit auf den Rückweg. Baba ORF.

plebs et principes
30
24.12.2011, 16:58

die ORF-redakteure sind um unabhängigkeit und glaubwürdigkeit bemüht! na ja, jeder darf einen brief an den weihnachtsmann schicken.
die sollen sich doch an die schüssel-zeit erinnern. das war wahrscheinlich die einflußloseste zeit für den ORF überhaupt?!
und der ORF an sich gehört ja eigentlich schon längst privatisiert, bis auf einen berichtssender für politik, sport und kultur.

God bless you
01
24.12.2011, 23:33

Der ORF gehört nicht privatisiert, sondern aus den sozial kalten Klauen von Politikern befreit. Und zwar von allen. Von allen gemeinwohlschädigenden Propaganda-Beauftragten, Schönfärbern, Erpressern, Berufslügnern und von der elenden Postenschacherei.

Journlisten sollten Wahres berichten können und nicht das was ihnen irgendwelche Spindoctoren und Dampfplauderer vorschreiben!

Zynami
00
27.12.2011, 06:50
Wie sollte das ohne Privatisierung gehen?

Ham's einen griffigen Vorschlag?

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