Druckgemeinschaft Österreich unterstützt kleine Vereine und Unternehmer kostenlos
Graz - Ein Weihnachtsgeschenk für kleine Vereine und Unternehmer: Ein in Graz gegründeter und österreichweit tätiger Förderverein verschenkt zu Jahresende Dienstleistungen im Werbebereich - und zwar ausschließlich an jene Vereine und Betriebe, die sich Werbung ansonsten nicht leisten können, so Obmann Kurt H. Kellerer am Freitag zur APA: "Wir wollen die Kleinen unterstützen, weil gerade die durch Sparmaßnahmen immer weniger staatliche Förderungen bekommen."
Österreichische Vereine bis maximal 500 Mitglieder oder Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und weniger als einer Million Euro Umsatz können sich um Dienstleistungen wie etwa eine Homepage, einen Imagefilm oder auch Drucksorten bewerben. Pro Bundesland werden bei der Weihnachtsaktion die schnellsten 20 Bewerber ausgewählt, die die Unterstützung kostenlos bekommen. Für die Vereine oder Betriebe ist die Inanspruchnahme mit keinen Verpflichtungen verbunden. "Wir wollen damit die Hürde, in Werbung zu investieren, beseitigen," meinte Kellerer, der den privaten Förderverein Druckgemeinschaft Österreich (DGÖ) 2008 gegründet hat.
Oft kein Geld für Werbung da
Auf die Idee, einen Verein zur Unterstützung anderer Vereine zu gründen, sei der gebürtige Grazer in seinem privaten Umfeld gekommen: "Ich bin in einem Judo-Verein Mitglied und habe gemerkt, dass für Werbemaßnahmen einfach kein Geld da war." Darum gründete er die DGÖ, die derzeit 35 Mitglieder aus der Werbe- und Druckbranche hat. Finanziert werden die Förderungen von den Mitgliedern, die sich dadurch natürlich auch weitere Aufträge erhoffen.
Unterstützung von der DGÖ bekommen Vereine und Kleinunternehmer aber nicht nur zu Weihnachten: "Wir beraten das ganze Jahr über bei Werbemaßnahmen und können den Kleinen durch einen Marktüberblick auch bessere Konditionen verschaffen, wenn sie sich etwa für neue Flyer oder eine eigene Vereins-Homepage entscheiden," erklärte Kellerer. Mit seinem eigenen Werbeunternehmen, das er in Graz leitet, habe die DGÖ nichts zu tun: "Das wäre nicht in Ordnung, wenn ich mir selbst über die Förderungen Aufträge zuschanzen würde", fügte er hinzu. (APA)