ZertifikateReport

Bonus-Zertifikat auf VW Vzg. mit 27 Prozent Puffer

Walter Kozubek, 23. Dezember 2011, 08:26

VW Vzg.-Capped Bonus Pro mit 21% Chance in einem Jahr

Durch die Vielzahl der angebotenen Discount- und Bonus-Zertifikate auf die unterschiedlichsten Basiswerts können Anleger das Chance/Risikoverhältnis nahezu wie mit einem Schieberegler zugunsten höherer Renditechancen oder zugunsten höherer Sicherheit kalibrieren. Auch bei Anlageprodukten auf die VW-Vzg.-Aktie können Anleger aus einem Angebot von mehr als 3.400 Discount-Zertifikaten und mehr als 2.200 Bonus-Zertifikaten aus dem Vollen schöpfen.

Mit dem DZ Bank-Bonus-Zertifikat Pro mit Cap auf die VW Vzg.-Aktie können Anleger eine Rendite von 21 Prozent erzielen, wenn der VW Vzg.-Aktienkurs in etwas weniger als einem Jahr nicht auf oder unterhalb von 86 Euro notiert.

21% Bonuschance und 27% Sicherheitspuffer

Das Bonus-Zertifikat ist also mit der Barriere bei 86 Euro und dem Bonus-Level, der gleichzeitig auch als Cap fungiert, bei 150 Euro ausgestattet. Die Bezeichnung „Pro" weist darauf hin, dass die Barriere nur innerhalb eines bestimmten Zeitraumes oder nur am Ende der Laufzeit aktiviert sein wird. Bei diesem Zertifikat erstreckt sich die Periode, an der die Barriere beobachtet wird, von 7.11.12 bis zum 7.12.12. Wenn der Kurs der VW Vzg.-Aktie innerhalb dieses letzten Laufzeitmonats des Zertifikates niemals die Barriere von 86 Euro berührt oder unterschreitet, dann wird das Zertifikat mit dem Bonus-Level von 150 Euro zurückbezahlt. Da sich hier auch der Cap befindet wird die Rückzahlung des Zertifikates auch dann mit 150 Euro erfolgen, wenn der Aktienkurs am Ende beispielsweise bei 170 Euro liegt.

Beim Aktienkurs von 118,45 Euro wurde das Zertifikat mit ISIN: DE000DZ3HCV6, Bewertungstag 7.12.12 mit 124,22 - 124,32 Euro gehandelt. Somit bietet dieses Zertifikat die Chance auf einen Ertrag in Höhe von 20,66 Prozent, wenn der Kurs der VW Vzg.-Aktie innerhalb der Beobachtungsperiode niemals mit 27,40 Prozent oder mehr ins Minus rutscht.

Wird die Barriere in der Beobachtungsperiode berührt oder unterschritten, dann wird die Rückzahlung des Bonus-Zertifikates mit dem am Ende der Laufzeit des Zertifikates aktuellen VW Vzg.-Aktienkurs stattfinden.

ZertifikateReport-Fazit: Dieses Bonus Pro-Zertifikat mit Cap auf die VW Vzg-Aktie eignet sich für Anleger, die möglichst hohe Rendite erwirtschaften wollen. Obwohl der nur im letzten Laufzeitmonat aktivierte Sicherheitspuffer mit nahezu 30 Prozent als ziemlich groß erscheint, werden sicherheitsorientierte Anleger eher auf ein Produkt mit noch höherem Sicherheitspuffer setzen.

johann steiner
00
23.12.2011, 09:53

Der Unterschied zum Lotto liegt darin, dass man die Lottozahlen nicht so leicht manipulieren kann als wie den Börsenkurs einer Aktie, ich kann mir nicht vorstellen dass die Käufer derartiger Produkte wissen worauf sie sich da einlassen, und nach einmaligem Durchlesen habe ich nur mitbekommen dass die DZ- Bank der Anbieter und Schuldner dieses Produktes sein könnte, aber sicher bin ich mir keinesfalls.

Peter E.
00
23.12.2011, 19:01
Sie hätten dann Recht, wenn die DZ Bank (so wie viele andere emittierenden Banken)

den Kurs des Basisproduktes (hier: der VW Aktie) manipulieren kann, denn von dieser Aktie hängt das Schicksal des Zertifikats ab, und nicht von der DZ Bank!! Ich habe vor einem halben Jahr ein BNP Paribas Zetrifikat ähnlichen Inhaltes gekauft, mit der Prämisse, dass der DAX nicht ein gewisses Niveau überschreitet, und innerhalb eines halben Jahres eine Rendite von über 8% p.a nach KEST (!!!!!) erzielt. Und ja, man muss wissen, dass die Zertifkate von der Bonität der emittierenden Bank abhängen, wenn man dieses Risiko nicht eingehen will, sollte man die Finger davon lassen!!!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.