Ex-Paramilitärs geben Waffen ab

23. Dezember 2011, 07:33

Kampfverband ERPAC in Drogenhandel verwickelt

Bogota - In Kolumbien haben sich rund 150 ehemalige Paramilitärs den Behörden ergeben. Die Mitglieder der in den Drogenhandel verwickelten Revolutionären Antisubversiven Volksarmee (ERPAC) seien von Beamten der Staatsanwaltschaft in Villavicencio im Departement Meta in Empfang genommen und mit Hubschraubern zum Militärstützpunkt Apiay rund 90 Kilometer östlich von Bogota geflogen worden, berichtete die Zeitung "El Tiempo" am Donnerstag unter Berufung auf Angaben der Staatsanwaltschaft. Am Wochenende wolle ein weiterer Teil der Gruppe die Waffen niederlegen, darunter auch ERPAC-Chef Jose Lopez Montero alias "Caracho".

In einem Gespräch mit der Zeitschrift "La Semana" hatte Montero bereits vor einem Monat erklärt, dass er "kriegsmüde" sei und zusammen mit seiner 500 Mann starken Truppe die Waffen abgeben wolle. Der Gründer der ERPAC, Pedro Oliverio Guerrero alias "Cuchillo" ("Messer"), war vor einem Jahr von der Polizei getötet worden. (APA)

parapente
02
23.12.2011, 10:44
Sie werden aber

nur die ältensten Waffen abgeben.

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