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vergrößern 500x298
vergrößern 450x538Es könnte bessere Voraussetzungen für eine rauschende Party zum Geburtstag geben: Die Familie ist zerstritten, der Cousin aus Griechenland will sich ständig Geld leihen, der Jubilar ist gebeutelt und steht stark unter Druck. Am 1.1.2012 wird das Euro-Bargeld zehn Jahre alt.
In der Silvesternacht 2002 haben die Bürger und Bürgerinnen der ersten zwölf Euroländer, darunter auch Österreich, zum ersten Mal Euros statt Schillinge in der Hand gehalten. Wer nach Mitternacht seinen Sekt mit der alten Währung bezahlte, bekam das Rückgeld bereits in Euros und Cents zurück. Die Bankomaten spuckten erstmals Euros aus. Die ersten Banken wurden ausgeraubt, in denen Euros lagerten. Es ist E-Day in Europa.
Jubel, Trubel, Heiterkeit
Die Politik überschlug sich vor Jubelmeldungen. Der damalige Bundeskanzler Wolfgang Schüssel dankte dem Schilling, "der Österreich groß gemacht hatte", und hieß den Euro willkommen. Frankreichs Ex-Staatspräsident Jacques Chirac feierte in seiner Neujahrsbotschaft die Gemeinschaftswährung ebenfalls: "Der Euro ist ein Sieg Europas und wird dessen Identität und Macht festigen." Der damalige spanische Regierungschef José María Aznar meinte: "Der Euro ist das Symbol der Stärke unserer Gemeinschaft." Und der griechische Ex-Ministerpräsident Kostas Simitis ergänzte: "Der Euro ist eine der stärksten Währungen der Welt. Wir haben jetzt mehr Chancen und mehr Hoffnung."
Dass gerade Griechenland in den vergangenen Jahren zur Zerreißprobe für Euroland werden sollte, wurde schon 2001 an die Wand gemalt. Zumindest vermutete man, dass die Griechen ihre Wirtschaftsdaten frisiert hätten, um Teil der Euro-Familie zu werden. Die EU-Partner drückten jedoch ein Auge zu. Der Erfolg schien ihnen auch lange Zeit Recht zu geben. Bis eben vor zwei Jahren das griechische Kartenhaus in sich zusammenbrach und Zug um Zug auch die Euro-Familie mit nach unten riss.
Selbst das Zerbrechen der Eurozone war 2011 kein Tabu mehr - diskutiert wurde nicht nur ein Austritt Griechenlands aus dem Euro, sondern auch die Splittung der Gemeinschaftswährung in einen Nord- und einen Süd-Euro, oder gleich die Rückkehr aller zu ihren alten Währungen.
Keine Krise
Dabei ist der Euro durchaus eine Erfolgsgeschichte. Die Notenbanker versuchen sich deswegen auch in einer Änderung des Wordings - es sei keine "Euro-Krise", in der Europa feststeckt, sondern eine Staatsschuldenkrise. Der Euro habe in der Vergangenheit hohe Ausschläge der Zinssätze bei Staatsanleihen im Euroraum gedämpft. Mittlerweile stimmt das nicht mehr ganz. Aber Österreichs Zinsen seien immer noch deutlich niedriger, betont man seitens der Oesterreichischen Nationalbank.
Auch ist der Euro entgegen landläufiger Meinung kein Teuro: Die Jahresinflation zwischen 1999 und 2011 liegt bei 1,8 Prozent, in den Jahren 1988 bis 1998 hat sie durchschnittlich 2,2 Prozent betragen. Der Mythos vom Teuer hält sich vor allem wegen der gefühlten Inflation. Für das Preisgefühl sind jene Produkte entscheidend, die wir häufig kaufen. Lebensmittel oder Benzin etwa sind überdurchschnittlich teurer geworden. Eine vergleichsweise günstiger gewordene Waschmaschine wird hingegen meist nur alle paar Jahre gekauft.
Österreicher rechnen mit Euro
Trotz Schuldenkrise und gefühltem Inflationsschub vertrauen mehr als zwei Drittel der Österreicher der Gemeinschaftswährung. 68 Prozent der Befragten zeigen sich überzeugt, dass der Euro langfristig "auf jeden Fall" bzw. "eher schon" Bestand haben werde, geht aus einer im Dezember durchgeführten Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) hervor.
Keine große Sause
Eigentlich wurde der Euro schon Anfang 1999 geboren, damals aber nur als Buchgeld, mit dem über Schecks, Kredit- oder Bankomatkarten bezahlt werden konnte und an den Finanzmärkten gehandelt wurde. Mittlerweile gehören 17 Länder (Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Slowenien (2007), Malta und Zypern (2008), Slowakei (2009)) der Eurozone an, der letzte Familienzuwachs war Estland Anfang 2011. Der baltische Staat dürfte ob der Krise auch für längere Zeit der letzte Neuzugang sein.
Aktuell sind etwa 880 Milliarden Euro im Umlauf, in Österreich allein sind es um die 25 Milliarden. Trotz der aktuellen Krise in Europa ist der Wert der Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar deutlich gestiegen. 2002 war der Euro 0,89 US-Cent wert, mittlerweile pendelt der Euro rund um die 1,30 Dollar-Marke.
Die große Sause für den Euro wird es am 1.1.2012 nicht geben. Selbst die Europäische Zentralbank hat keine großen Pläne, in Österreich gibt es eine Ausstellung im Geldmuseum und eine Broschüre. Recht wenig für einen runden Geburtstag. (rom, derStandard.at, 29.12.2011)
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Warum werden gerade alle Bankomaten auf 49 Währungen upgegraded? Dem Geschäftsbetreiber wird das Ganze als Service verkauft, damit der Kunde sofort sieht, was sein Einkauf in seiner Heimatwährung kostet. Noch dazu erhält der Geschäftsinhaber bei dieser Abwicklung einen kleinen Bonus. (hat´s ja noch nie gegeben?!)
Möglichkeiten:
1) Alles koscher und es ist ein tolles Service?
2) Beinhalten diese 49 Währungen vielleicht schon wieder die "ALTEN WÄHRUNGEN", damit im Falle des Falles, sofort in der entsprechenden Währung, zumindest mit Bankomat, Kreditkarte bezahlt werden kann?
Währungsunionen haben schon in der Vergangenheit nicht funktioniert. Man schneidert ja auch nicht einen einzigen Anzug für einen Dicken, Dünnen, Großen und Kleinen und wundert sich hernach, warum der Anzug niemandem wirklich passt.
Eine Währung braucht eine politische Union, und die ist momentan weiter entfernt denn je.
ein sieg der neoliberalen a-löcher!
es ist nämlich überhaupt keine selbstverursachte staatsschuldenkrise sondern ein schuldenberg, der durch die unumgängliche staatsINTERVENTION entstanden ist!
gangster haben jahrelang unser geld gestohlen. dieses geld musste von den staaten mittels exorbitanter verschuldung wieder in den kreislauf zurückgepumpt werden.
doch die gangster entziehen sich nicht nur ihrer verantwortung. sie haben auch noch die chuzpe mit dem finger auf die retter zu zeigen und "pöse, pöse staatsschulden" zu rufen.
medien und bürger fallen voll auf diese unpackbare sauerei rein...
naja, das sagt zumindest einiges über die durchschnittsintelligenz!
I like it. Fuhr man ml durch die europäische Welt musste man sich mit gefühlten hundert Währungen herumschlagen. Schon vor Reiseantritt musste man deshalb daran denken, welche Devisen brauche ich, um wenigstens den ersten Tag bis zum Geldautomaten zu überleben. Dann auch noch die österreichischen Tankstellen, die keine Kreditkarten akzeptierten (trifft heute noch auf Pensionen [weshalb wohl] und Gaststätten zu). Trotz allem ist es für mich mit dem Euro einfacher geworden in Europa zu reisen. Selbst die Schweizer Hotellerie bietet zur Zeit ihre Zimmer in Euro an. Sonst würde vermutlich niemand mehr kommen.
Ein gutes Beispiel für alle, die jetzt den Schilling wieder haben wollen. Dann kommen keine Touristen mehr und dann kann A einpacken.
der euro hat für die wirtschaft erleichterungen gebracht.
der euro hat für die volkswirtschaft vorteile gebracht.
selbst für den eremiten in seiner höhle hat er erleichterungen gebracht.
doch man kennt das vom wandern:
wer alle paar kilometer den rucksack ein bisserl leichter macht, wird dennoch am ziel über den schweren rucksack klagen.
nur wer vergleicht, also sich nochmals das ausgangsgewicht umschnallt, merkt erst, um wieviel er leichter geworden ist.
in bezug auf den euro ist für diesen vergleich halt ein bisserl hirnmasse erforderlich. diese besitzen allerdings nicht alle und machen sich dadurch ihr leben 'extraleicht'!
Naja ich finds ja auch toll, dass ich im Urlaub meistens kein Geld wechseln muss und in "meiner" Währung rechnen kann.
Dass aber ohne Euro keine Touristen mehr nach Ö kommen würden, glaubenS wohl selber nicht... Ich jedenfalls wähle meine Reiseziele nach vielen Aspekten aus, ob ich Geld wechseln muss oder nicht gehört aber nicht dazu.
wer etwas anderes behauptet ist ein eurokaufkraftzersetzer und muss in naher zukunft mit konsequenzen rechnen.
der euro wird bis zur letzten patrone verteidigt, die ezb verfügt über ausreichend feuerkraft.
auch der bau der wunderwaffe esm* wird im laufe des jahres 2012 beendet werden.
sieg euro!
---
*nur echt mit gerichtlich imunen zentralkommitee
in der zwschenzeit geh ich short, was em betrifft (deflationärer schock kommt bald, geduld ist eine tugend) und freu mich über meine futueres^^
in the long run...
so und jetzt schreibt jeder 1000 mal der euro bringt uns wohlstand oder...
fürchtet euch, besonders wenn ihr die ewig gleichen finanziers unterstützt
Mir gehen von euch Lemmingen in letzter Zeit die Empfehlungen ab, Gold zu kaufen, weil das ein 100%ige Sache sei, weil die Währungen ja nur an Wert verlieren können und nur Gold ein realer Wert sei. Noch für Ende 2011 habt ihr uns 2500 USD und mehr für den Goldpreis prognostiziert.
http://www.reformed-theology.org/html/book... ll_street/
http://www.reformed-theology.org/html/book... evolution/
fuck off
widerleg das, kasperl
http://www.doodle.com/i9rewv7fqr8dtkqn
Sie dürfen den Link ruhig weiterleiten. Mal sehen, ob 500 Leute zusammenkommen.
Ich für meinen Teil bin froh, dass wir den Schilling losgeworden sind. Das war eine Provinzwährung sondergleichen, und, wäre er nicht an die D-Mark gebunden gewesen, auch eine Weichwährung. Man konnte keine drei Meter in irgendeine Himmelsrichtung fahren, ohne ihn gleich umtauschen zu müssen. Außerdem war er hässlich wie die Nacht. Aber früher war ja alles besser.
wenn wenigstens DAS gegangen wäre!
ich erinnere mich noch mit grauen an die zeit, als ich in etwas exotischen ländern unterwegs war: geldwechseln in (privaten) wechselstuben war angebracht, weil dort der kurs um vieles günstiger war.
doch oft hieß es: "what is this???" als ich meinen tausender präsentierte.
der schilling war die provinzwährung eines provinzstaates voll mit provinzlern!
sie haben recht.
der dollar zb. mit (offensichtlicherer) freimaurer symbolik vollgeglatscht ist viel schöner..
http://www.interessantes.at/dollartri... symbol.htm
1. Eine gemeinsame Währung bedingt die ständige Abwanderung der Produktion in die produktivsten Zonen mit den geringsten Lohnstückkosten. Also in Euroland A, D, NL.
2. Für traditionell schwache Regierungen ist eine gemeinsame Währung ein willkommenes Geschenk um weiterhin schuldenfinanziert Geschenke zu verteilen und trotzdem eine erträgliche Teuerungsrate zu haben.
3. Ein gemeinsame Währung gibt einer supernationalen Einheit unerhörte Macht, während der einzelne Staat sein wichtigstes Prärogativ abgibt, dem sämtliche anderen Eingriffsmöglichkeiten untergeordnet sind.
Wechselkursgebühren sind dagegen ein verschwindend geringes Anliegen, das noch dazu über eine Verrechnungswährung oder Abrechnung in DM et.al hätten vermieden werden können
Vor rund 10 Jahren wurde uns der Euro AUFGEZWUNGEN, oder gab es dazu hierzulande eine Volksabstimmung wie in Schweden und Dänemark?
1994 wurde von den EU-Propagandisten verkündet, der Schilling bleibe auch als EU-Mitglied erhalten.
Der Euro in Österreich basiert also auf Lug und Trug.
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