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Ein Licht, das keiner sieht, ist kein Licht.
Foto: Pambieni / pixelio.de
Eines kann man weder Michael Ferdiny noch Christoph Chorherr vorwerfen: dass sie - der Bike-Händler aus Wien Mariahilf und der grüne Fahrradbeauftragte - nämlich wenig oder gar kein Verständnis für manche "Eigenheiten" urbanen Radfahrens hätten. Doch wenn es ums Fahren ohne Licht bei prekären Sichtverhältnissen geht, ist auch bei diesen beiden Rad-Aktivisten rasch das Ende der Toleranz-Fahnenstange erreicht. Genauer: Es gibt sie im Grunde gar nicht.
"Das ist dumm, gefährlich und selbstgefährdend", postuliert Chorherr. "Wenn irgendeine Regel Sinn macht, dann diese. Ich bekomme oft Mails von Menschen, die sich über das Verhalten von Radfahrern beschweren - und ich diskutiere gerne mit ihnen. Aber wenn es um Radfahrer geht, die ohne Licht unterwegs sind, fehlen mir einfach die Argumente. Denn diese kleinen LED-Dinger kosten ja nicht einmal einen Nasenrammel."
Ins gleiche Horn stößt Radhändler Ferdiny ("Cyclopia"): "Einfach dumm" sei, wer sich unsichtbar im Verkehr bewegt. Andererseits sei es auch wenig zuträglich, wenn die Polizei sich "sklavisch an in der StVO vorgegebene Lichtleistungen klammert, und - so wie das in Wien derzeit passiert - straft, wen und was nur irgendwie geht". Denn als die StVO formuliert wurde, gab es noch keine LED-Blinkies, "und die machen sehr gut sichtbar. Vor allem von hinten."
Ab 13 Euro, so Ferdiny, gäbe es "wirklich brauchbare" Hardware. Wobei Platzierung und Ausrichtung der Lamperln - gerade bei den kleinen LEDs - "immens wichtig sind. Es hat Sinn, wenn es heißt, das Licht müsse mit dem Fahrrad verbunden sein. Auf Rucksack oder Gewand kann ich die Ausrichtung nie genau einschätzen: Ein Licht, das keiner sieht, ist kein Licht." (Thomas Rottenberg/DER STANDARD/Automobil/23.12.2011)
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sagt der Gesetzgeber, weil "einspurige leicht zu übersehen sind".
Ein Rad ist auch einspurig, hat noch weniger Profil im Gegenlicht und fällt umso mehr unter diese Prämisse.
Es sei denn, die Lichtverordnung ist ein Blödsinn. Das kann ja auch sein. Dann muß man das halt im Gesetzesweg beheben.
Daß man in der Nacht aber Licht braucht, sollte man Radfahrern nicht erklären müssen. Das sollten auch jene begreifen, die den FS nicht geschafft haben.
Und man würde bemerken, dass es weder in Dänemark, schon gar nicht in China eine Verpflichtung gibt, Fahrräder zu beleuchten... Und da fahren wohl mehr Leute im ALltag RAD als bei uns, wo die "Kronenzeitung" anscheinend den Verhaltens-Kodex vorgibt - und sich manche anbiedern!!
Wie wäre es mal mit einem hintergründigen, gut recherchierten Bericht über gute und verkehrssichere Fahrradbeleuchtung?
Was sich hier bei den Kommentaren an Halbwissen und verkehrsgefährdenden Unsitten gezeigt hat ist unglaublich, da ist Aufklärung nötig.
naja - wichtiger als ein lamperl ist m.m. nach schon der helm.
im normalfall ist das licht (zum glück) nicht so notwendig da die autofahrer dank licht einen radler ja auch unbeleuchtet sehen. so wie einen fussgänger auch. und auf beleuchteten strassen auch der radler nirgens reinfährt.
in der finsternis (ländl. gebiete) ists natürlich etwas anderes weil man selber nix mehr sieht.
natürlich, bei widrigen verhälnissen (völlige dunkelheit und starker nebel usw.) - ich hab aber von normalverhältnissen geschrieben - also strassenbeleuchtung und hoffentlich angepasste fahrgeschwindigkeit.
ich hab immer ein licht mit - sogar als wanderer und als spaziergänger, etwa im urlaub, hab ich ein kleines diodenrücklicht mit für den fall dass ich nächtens ein stück auf der strasse gehen muss.
jo - sehr sehr viele km, sehr sehr oft, seit vielen jahren nahazu täglich.
aber ich bin auch mit rennrad auf landstrassen und im forst mit mountainbike unterwegs.
einmal hat ein helm auch schon meinen kopf bzw. mein leben gerettet: beim ausradeln nach dem training am donaukanalradweg.
ich find helm eh auch wichtig. aber mir ist es viel wichtiger gesehen zu werden. ich fahr ohne helm (ich fahre aber nicht mountainbike und schon gar nicht rennrad), würde aber nie ohne licht fahren. ich find man kann radfahrer und fußgänger was deren sichtbarkeit angeht nicht vergleichen. "wir" radfahrer sind schneller und bewegen uns anders im verkehr als fußgänger.
helm bin ich anderer meinung (ich wurde von anderer radlerin umgefahren - keine chance etwas zu verhindern) - ansosnten - ja, das "anders im verkehr bewegen" ist der punkt! als fussgänger fahr ich nicht neben/zwischen autos herum.
schaden tut aber etwas reflektierendes/blinkendes auch bei fussgängern nicht. etwa wenn man eine landstrasse entlang geht oder quert.
am land in meinem dorf sind ein schlechtes bsp. die frauen zur/von der abendmesse. braun/graue kleidung - ein bissl nebel und die sind schwer bzw. spät sichtbar, weil quasi getarnt.
für schulkinder gibts reflektierende anhänger - für erwachsene?
ach ja eh...ich will einfach keine helm aufsetzten. und ja großteils aus bequemlichkeit und zweitrangig wegen meiner frisur ;-) ich sollt einen aufsetzen. punkt.
ja das mit den reflektierenden anhängern (jacken/schuhen etc.). ich hab diese klettverschluss dinger für die beine. die reflektieren. von denen hab ich insg. 4 und manchmal tu ich mir die auch auf die arme, damit die autos auch wissen wohin ich abbieg. und meine mäntel refkektieren auch...irgendwann werd ich ausschauen wie ein christbaum.
frau unjd/oder föhnfrisur?- das problem kenn ich von meiner frau - kein helm weil man sonst vor bürobeginn einen friseur bräuchte - ich hab mittlerweile statt locken einen kurzhaarschnitt - da ists egal.
die reflektorbänder sind super! hab ich früher auch gehabt - mittlerweile hab ich schuhe, socken und handschuhe wo etwas reflektierendes drauf ist.
so sind unsere damen halt - aber es gibt schlimmeres:
http://www.youtube.com/watch?v=eMr3V_MLX9A
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