Schulimpfungen sind wichtig für die Gesundheitsvorsorge

22. Dezember 2011, 12:22

An vielen Privatschuen werden keine Schulimpfungen mehr angeboten

Wien - Die Ärztekammer für Wien stellt sich hinter die Forderung der Privatschulen, wonach die Durchführung von Schulimpfungen einheitlich durch die Stadt Wien beauftragt werden müsse. Die Referentin für Schulärzte der Ärztekammer für Wien, Gudrun Weber, und Ärztekammerpräsident Walter Dorner sehen die Stadt in einer gesundheitspolitischen Verantwortung. Das gestern, Mittwoch, geführte Gespräch zwischen Ärztekammer und Erzdiözese Wien brachte noch kein Ergebnis.

Durch die Weigerung der Stadt Wien, die Durchführung von Schulimpfungen allgemein anzuordnen, werden vor allem an vielen Privatschulen von den Schulerhaltern keine Schulimpfungen mehr angeboten. "Schulimpfungen sind aber eindeutig Aufgabe der öffentlichen Gesundheitsvorsorge", betont Ärztekammerpräsident Walter Dorner. Daher sollten sie auch einheitlich durch das Land organisiert werden.

Regelung des Impfschadengesetzes

Die Furcht der Schulträger vor der Haftung sei "durchaus nachvollziehbar", da die Regelung des Impfschadengesetzes nicht voll zum Tragen komme, so Weber. "Die Notwendigkeit von Schulimpfungen ist jedoch nicht in Frage zu stellen, schließlich geht es um die Gesundheit der Kinder", ergänzt Dorner.

Dass es auch anders geht, beweist Vorarlberg: Dort hat das Land die Verantwortung für alle im Bundesland durchgeführten Schulimpfungen übernommen. "Warum geht das nicht auch in Wien?", fragen sich die Vertreter der Ärztekammer. Schließlich sind Impfungen "ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge", daher sei es doch "im Interesse aller, die Möglichkeit von Schulimpfungen so bald wie möglich wieder anzubieten".

Die Ärztekammer werde sich jedenfalls auch während der Feiertage bemühen, das Problem nochmals an die verantwortlichen Stellen der Stadt Wien heranzutragen. "Ich hoffe, dass wir im kommenden Jahr im Interesse der Gesundheit unserer Kinder rasch eine gemeinsame Lösung erarbeiten können", so Weber abschließend. (red)

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Sparen am falschen Platz

Mehrere Krankheiten wurden durch Impfungen schon ausgerottet oder stehen kurz davor. Hier zu sparen untergräbt die "Herdenimmunität" und erlaubt diesen Krankheiten weiter zu existieren. Die von diesen Krankheiten verursachten Gesundheitsschäden kosten ein vielfaches der Impfungen und machen noch viele Jahre eine Impfung notwendig. Die Oberarme einer Generation wurden mit den Narben der Pockenimpfung verschandelt, das Risiko dieser Impfung war um ein vielfaches höher, als das heutiger Impfstoffe die auch nur einen Nadelstich hinterlassen. Zu verbessern wäre allerdings - aus eigener Erfahrung - die Ausbildung und Sorgfalt der Schulärzte.

Sie haben ja sachlich recht, aber das spielt keine Rolle!

Heute ist Gleichberechtigung angesagt! Es ist undemokratisch die Menschen vor Krankheiten schützen zu wollen. Zurück in die glückseligen vormedizischen Zeiten sind aktuell. Nichtimpfen bedeutet gegen die Herrschermedizin zu protestieren. Das gilt es zu fördern im Sinne einer multimedizischen Gesellschaft. Eltern sollen das Recht haben, ihre Kinder ordentlichen persönlichkeitsentwickelnden Krankheiten auszusetzen. So die Waldrofdoktrin des Esovater Rudolf Steiner!

warum muss wer die verantwortung übernehmen, wenn impfungen doch angeblich so ungefährlich sind?

unsere kinder sind kein mastvieh! wenn jemand eine impfung für sein kind haben will, kann er jederzeit mit dem kind zum arzt gehen.

ich frag mich auch,

warum nicht flächendeckend hep a+b in ö geimpft wird...

wir könnten auch die pockenimpfung wieder einführen.

wozu? pocken sind endlich ausgerottet.

Die Pocken

sind dank konsequenter Durchimpfung heute ausgerottet. Die Oberarme ganzen Generation wurden dafür verunstaltet und die Nebenwirkungen waren auch nicht so harmlos wie die, heutiger Impfstoffe.

frag ich mich auch.

gelbfieber, tollwut, bcg und hpv natürlich auch.

HPV wär eine gute sache, und zwar für beide geschlechter.

danke für deinen herrlichen zynismus. :-)

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