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Yahoo kommt nicht zur Ruh

22. Dezember 2011, 09:13
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    foto: apa/federico gambarini

    Yahoo hat den Verkauf seiner Asien-Töchter im Blick.

Die seit Monaten andauernde Seifenoper um den Internet-Pionier ist um eine Wendung reicher: Der Verkauf seiner Asien-Töchtern ist denkbar

New York - Der angeschlagene Internet-Pionier Yahoo erwägt nach US-Medienberichten, seine Beteiligungen in Asien zu versilbern. Wie unter anderem die "New York Times" und das "Wall Street Journal" schrieben, dürften die Anteile an der chinesischen Alibaba und an Yahoo Japan insgesamt rund 17 Mrd. Dollar (13,02 Mrd. Euro) wert sein.

Nach Informationen der Zeitungen trifft sich der Yahoo-Verwaltungsrat an diesem Donnerstag, um den Plan zu diskutieren. Die Grundidee ist demnach, die Beteiligungen in die Hände der jeweiligen Mehrheitseigentümer abzugeben. Durch eine komplexe Tauschaktion sollen nicht einmal Steuern auf den erwarteten milliardenschweren Erlös anfallen.

Yahoo hält 35 Prozent an Yahoo Japan, dessen Haupteigner der japanische Partner Softbank ist. Vom schnell wachsenden chinesischen Internetkonzern Alibaba gehören Yahoo etwa 40 Prozent. Den Berichten zufolge will sich Yahoo aber nicht ganz aus Alibaba zurückziehen, sondern 15 Prozent behalten, um weiterhin einen Fuß im wichtigen chinesischen Markt zu haben.

Seit Monaten kursieren die unterschiedlichsten Szenarien, wie es mit Yahoo weitergeht. Auch der Einstieg von Finanzinvestoren oder sogar vom Software-Konzern Microsoft scheint noch nicht ganz vom Tisch. Yahoo hat das Problem, im lukrativen Online-Werbegeschäft kräftig an Boden verloren zu haben gegenüber dem mächtigen Suchmaschinenprimus Google. Mit einem Geldsegen - egal aus welcher Ecke er käme - könnte sich Yahoo neu aufstellen. (APA)

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