Libanon

Darabos will Einsatz verlängern

21. Dezember 2011, 20:36
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    foto: apa/hbf/peter lechner

    Verteidigungsminister Norbert Darabos (li.) und der libanesische Verteidigungsminister Fayez Ghosn während eines offiziellen Treffens am Mittwoch in Beirut.

Minister besuchte Soldaten bei neuer Mission: Österreichs Heer profitiere von Erfahrung und Know-how aus Golan-Einsatz

Naqoura - Das österreichische Bundesheer ist erst seit November an der UNO-Mission UNIFIL im Libanon beteiligt. Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) denkt aber schon jetzt über eine Verlängerung des erst begonnen Einsatzes nach. Er möchte diese Mission, die derzeit bis Ende des Jahres dauert, "durchaus verlängern", sagte der Minister im Gespräch mit der APA Mittwochabend anlässlich seines Truppenbesuchs im Libanon.

Darabos ist seit Dienstag im Libanon. Am Beginn seiner dreitätigen Visite hatte er politische Gespräche mit dem libanesischen Premierminister Najib Mikati, dem libanesischen Außenminister Adnan Mansour und dem libanesischen Verteidigungsminister Fayez Ghosn geführt. Thema dieser Gespräche sei weniger die Lage im Nahen Osten im Allgemeinen als viel mehr die UNIFIL-Mission und das Engagement Österreichs gewesen, so Darabos. Österreich genieße in der Region einen hohen Stellenwert; durch seine historische Rolle und auch als neutraler Staat.

Seine politischen Gesprächspartner hätten sich mehrfach positiv geäußert. Die offizielle Regierung schätze und unterstütze die UNO-Mission, so Darabos. Er habe das Gefühl, dass die Regierung am Friedensprozess interessiert sein. Provokation aus Israel und aus dem Süden des Landes seien nicht im Interesse der Regierung, so Darabos.

Die jüngsten Angriffe auf italienische und französische Soldaten sind nach Ansicht des Ministers auch nicht das Werk der im Süden dominierenden Hisbollah, sondern von "Splittergruppen, die destabilisierend wirken wollen", so Darabos. Der Ressortchef zeigte sich überzeugt, dass die UNIFIL einen guten Job in der Region mache und dem Auftrag, für Stabilität zwischen dem Libanon und Israel zu sorgen, voll nachkomme. Dass sich Österreich hier engagiere, komme auch nicht von "ungefähr", sondern sei Teil der Sicherheitsstrategie mit den Schwerpunkten Nahost und Balkan. Durch den langjährigen Einsatz am Golan verfüge das Bundesheer über großes Know-how und viel Erfahrung, die man bei der neuen Mission im Libanon ausspielen könne. (APA)

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13 Postings
NONE
21
23.12.2011, 11:26

Schon komisch wenn ein Verteidigungsminister laufend Einsätze im Ausland befehlen möchte.

Fantastic Fox
20
23.12.2011, 03:51
Wozu brauchen W I R

einen Verteidigungsminister?

Wen soll der mit D E M Heer verteidigen

Entweder ganz, oder gar nicht.

duke box
10
23.12.2011, 13:54

sie vergessen, daß uns diese liechtensteiner gerade ans bein pinkeln wollen! dafür reicht unsere streitmach allemal.

Salpeter
11
22.12.2011, 19:43

get our boys home!

dermartino
12
22.12.2011, 18:59

Bertl Darabos, Homer Simpson der österreichischen Politik... (nur etwas bösartiger)

h 90
03
23.12.2011, 01:57

Nur etwas weniger Hausverstand....

Observer 20
34
22.12.2011, 18:14
Ja, warum verlängern?

Was haben wir politisch davon ? Kostet nur viel Geld - sparen ist angesagt!

Arbeit für die Zensur
10
22.12.2011, 22:58

Wie kann man einem Politiker das Wort "SPAREN" anlernen, da fehlt doch jede Schulbildung.

Arbeit für die Zensur
11
22.12.2011, 22:58

Es bezahlt ja nur das "gemeine" Volk, die Politik redet nur und bringt keine Leistung.

Stbo
 
00
30.12.2011, 22:04

Das könnten S i e doch viel besser, nicht? Oder nur hier hetzen?

Jukebox
00
22.12.2011, 12:48

Die Mission dauert nicht bis Ende des Jahres, sondern ein Jahr, sprich: bis November 2012.

Zynami
00
22.12.2011, 08:26
Na, da hat er endlich den Nah-Ost-Krieg beendet!

War eh schon Zeit.

Zynami
01
22.12.2011, 07:44
Warum verlängern?

Darabos wird mit seinen "politischen Gesprächen" den Nah-Ost-Konflikt binnen Wochen bereinigt haben. Endlich einer, der sich's zutraut. Aber nun ist er doch nicht mehr so zuversichtlich, wie man glauben hätte müssen.

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