Düringers Wutbürgerrede

Und wohin mit unserer Wut, Bürger?

Kommentar der anderen | 21. Dezember 2011, 18:21

Die Wutbürgerrede von Roland Düringer wird im Internet heftig beklatscht, aber von welcher Wut ist dabei die Rede - Und was soll man mit dieser Wut tun? - Von Konrad Gregor

"Wir sind keine Radikalen", sagt Düringer, wir sind die „Mittelschicht", die "Systemtrottel", diejenigen, die angelogen werden, die mit „geistigem Müll und Falschinformationen zugeschissen". Die auch, die es satt haben, dass „in der zweiten Reihe schon wieder die braunen Verführer warten und sich die Dummen greifen werden."

Von wem spricht da der selbst „eigentlich nicht wirklich wütende" Düringer? Bzw. von wem kann er überhaupt sprechen? Die Frage ist berechtigt, denn ursprünglich war mit dem Wutbürger etwas anderes gemeint. Geprägt wurde der Begriff durch einen Essay, der 2010 im deutschen „Spiegel" erschien. Also schrieb der Journalist Dirk Kurbjuweit: „Der Wutbürger [...] ist konservativ, wohlhabend und nicht mehr jung. Früher war er staatstragend, jetzt ist er zutiefst empört über die Politiker. Er zeigt sich bei Veranstaltungen mit Thilo Sarrazin und bei Demonstrationen gegen das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21".

Aber damit nicht genug. Laut einer politwissenschaftlichen Studie seien die Handlungsmotive der Bürgerproteste nicht allein von selbstlosen Sorgen geprägt, etwa um den Bestand von Fledermäusen, uralten Bäumen oder raren Biotopen. Vielmehr zeigen sich am wütendsten jene, die ihren eigenen Besitz, ihren eigenen Grund und Boden verteidigen. Oder wie es in der vom Politikwissenschaftler Franz Walter herausgegebenen Studie heißt: „Die Immobilienwerte stehen auf dem Spiel, wenn Stromleitungen und Windräder in einem bis dahin beschaulichen Kurort den Blick auf eine Caspar-David-Friedrich-Landschaft verstellen, wenn Flugzeuge die Ruhe der Anwohner empfindlichen zu stören drohen."

Hier klafft eine offenkundige Diskrepanz zwischen vermeintlich jugendlichen Socialmedia-Usern, die genug von der unübersehbaren Packelei zwischen politischen und wirtschaftlichen Interessensvertretern haben, und Senioren, die mit Trillerpfeifen auf die Straße gehen, um einen aktivistisch-prickelnden dritten Frühling zu erleben. Es geht hier aber nicht um das Ausspielen von Stereotypen, sondern um die Frage, wie ernst man den Begriff des Wutbürgers tatsächlich nehmen muss.

Beide Begriffe haben etwas Verbindendes. Dafür muss man allerdings die Perspektive etwas verschieben (bzw. globalisieren). Denn auch der Wutbürger Düringscher Prägung ist ein Besitzender. Was oft nicht leicht erkennbar ist, weil Armut und Reichtum relative Phänomene sind, territorial begrenzt. Wer die Lebensverhältnisse außerhalb der Mauern Europas ansatzweise kennt, wer Slums zwischen Karthoum bis Karachi besucht hat, oder wer eine Ahnung davon hat, wie sehr die vielen Flüchtlinge, die alljährlich nach Europa strömen, selbst von der kargsten Existenz in unseren Breiten träumen, der versteht diese Relativität.

Will heißen: Selbst Lehrlinge, Studienanfänger oder „einfache Angestellte" hierzulande sind Besitzende. Denn sie verfügen über mehr Perspektiven und lebensweltliche Alternativen als zwei Drittel der Menschheit. Mindestens. Das Wutbürgertum ist also eine Art Wohlstandsprotest. Man kann es sich leisten, wütend zu sein. Auf der anderen Seite ist aber das Wutbürgertum ärmer dran als jede Protestbewegung zuvor. Denn spätestens seit Naomi Klein weiß jede Wutbürgerin, dass sich ihr Wohlstand etwa auch darauf gründet, dass sie billige T-Shirts tragen kann, die in chinesischen oder philippinischen Freihandelszonen unter erbärmlichsten Bedingungen gefertigt wurden. Aber das ist noch harmlos. Sie weiß auch, dass, wenn heute 100.000 Menschen in Österreich auf die Straße gehen, morgen eventuell die Börsen darauf reagieren und übermorgen vielleicht sogar Österreichs Triple-A-Rating auf dem Spiel steht. Die aufgeklärte Traumbürgerin weiß also, dass sie hoffnungslos mit diesem System verstrickt ist. Woraus die gegenwärtige Ohnmacht zu großen Teilen auch resultiert. Denn je mehr wir davon sprechen, dass das ganze System falsch ist, desto mehr ist klar, dass es nicht reicht, irgendwo ein Paar Konzernchefs oder Politiker zu entlassen. Nein, wir müssen unsere gesamte Lebenswelt umkrempeln, ergo unsere eigene Zukunft steht auf dem Spiel. Und zwar unmittelbarer als je zuvor. Düringer beschreibt das gut mit der Idee, bei der nächsten Wahl einen Zettel abzugeben, auf dem bloß „Gültige Stimme" steht. Das ist das aktuelle Gefühl. Man lehnt alle bestehenden Alternative ab. Hat aber selbst keinen Plan. Woher auch?

Aber das ist das eigentliche Problem. Alles was bisher zur Problemanalyse angeführt wurde, ist im Grunde uninteressant, dazu hat überdies jeder seine eigene Deutung. Wirklich entscheidend ist, was man mit dieser, mit unserer Wut machen kann. Anders als Düringer ist eine Parteigründung nicht auszuschließen. Alles erscheint sinnvoll, was ein Engagement oder ein aktives Tun inkludiert. Ob es das Engagement für eine Hilfsorganisation ist, der Boykott eine Handelskette oder offene Demonstrationen auf der Straße. (Warum nicht, so schnell ist das Triple A Rating dann auch nicht weg.)

Aber vermutlich reicht das nicht. Was wir in Zukunft brauchen sind konkrete Vorschläge, die unsere Wut kanalisieren können. Genau daran wird sich auch zeigen, welche Art von Wutbürger jeder von uns ist. Diejenigen, die auch weiterhin in diversen Socialmedia-Netzwerken sitzen und meckern, wie schlimm alles ist, die werden die besitzstarren Wutbürger mit der Trillerpfeife bleiben. Wer es wirklich ernst meint mit seiner Wut, der stellt sich dem Gedanken, dass er (bzw. sie) wirklich etwas bewegen sollte - selbst wenn das den eigenen Wohlstand, die eigenen Möglichkeiten, die eigene Sicherheit bedroht. (Konrad Gregor, DER STANDARD; Printausgabe, 22.12.2011)

Konrad Gregor ist freier Autor und arbeitet sowohl bei einer NGO wie auch bei einem Satireprojekt.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 87
1 2 3
marius sol
00
26.12.2011, 21:58
kabarett als pseudo

die "wutrede" gabs schon bei projekt x als "brandrede"... funktioniert nur bei verschlagener introvertiertheit, in gesellschaften, wo man öffentlich schreien darf, würde so was gar nicht auffallen
http://www.youtube.com/watch?v=lDWnoWHYGs8

legal eagle
 
00
24.12.2011, 16:00
wut bringt uns nicht weiter, sie ist kleinlich und unproduktiv.

wer wütend ist, strampft ein bißchen herum und wirft ein bißchen geschirr an die wand, und dann ist der destruktive impuls auch wieder beruhigt.

genauso, wie die mittelstandskids, die bei düringer aufgestanden sind. [ich sehe niemand von denen im parlament oder davor, ich höre keine slogans, ich spüre keine träume.]

was es bräuchte, wäre tief empfunderer zorn.

zorn über das vorgefundene, das system, zorn, der sich in einen kreativen impuls mit langzeitwirkung umwandeln lässt, der uns so lang an den gitterstäben der institutionen rütteln lässt, bis wir sie ausgerissen und zu einer wunderbaren neuen skulptur unserer erträumten demokratie zusammen gesetzt haben.

1116er
00
23.12.2011, 18:10
der wutbürger wurde früher

leserbriefschreiber genannt.

also jene leute, die immer viel spaß und heiterkeit in redaktionen gebracht haben. und auch arbeit, denn die abgedruckten "leserbriefe" musste man früher letztlich selbst schreiben....

heute rotzt man sich eben im internet aus.

eines allerdings ist damals wie heute gleich: wird dem wutbürger die anonymität genommen und wird er von der "herde" getrennt, ist er ein ganz stilles manderl... oder ein zu ignorierender querulant.

wutbürger ist ein schimpfwort für vorlaute dummköpfe!

1116er
00
23.12.2011, 18:05
der wutbürgher

legal eagle
 
00
24.12.2011, 15:46

aha.

Harry Y.
 
00
22.12.2011, 18:57
In (die) Ohnmacht (fallen)!

mAUTist
00
22.12.2011, 17:57
Düringer

Düringer kann sagen was er will, er löst in mir genau wie A. Haider Wutausbrüche und Haßreflexe aus. Und das Schlimmste ist, ich kann mich für meine bösen Gedanken wegen dieser beiden Gestalten nicht einmal schämen.

Harry Y.
 
00
23.12.2011, 13:08

Interessant!
Nachvollziehbar!
Informativ!....
(Ihr Posting).

Edmund der Fröhliche
41
22.12.2011, 16:32
Wutbürger = Querulant

Kann da nichts Tolles finden.

milo66
14
22.12.2011, 16:02

"Wutbürger" ist eine diskriminiernede Bezeichnung für all jene, die die gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen immer mehr demokratiepolitische Elemente zugunsten des angeblich alternativlosen Wirtschaftswachstums aufgegeben werden, nicht mehr aushalten, und mit deren Kritik man sich inhaltlich nicht auseinandersetzen will. Und Konrad Gregor benutzt das Wort "Wutbürger" in genau dieser diskriminierenden Weise.

Jene Menschen, die billige T-Shirts tragen, weil sie sich nämlich aufgrund ihrer Arbeitslosigdie fair getradeten 50-Euro-Teile aus dem Dritteweltladen nicht leisten können, als Wohlstandsbürger zu beschimpfen finde ich jedenfalls ziemlich zum Kot*en!

1,3,7-Trimethylxanthin
22
22.12.2011, 16:58
Schon gewusst,...

...dass die lokale Textilindustrie in weiten Teilen Afrikas zerstört ist, WEIL Gutmenschen ihre Teile (egal ob billig aus China oder teuer aus dem Weltladen - auch aus China natürlich) gespendet haben?
Oder dass es oft im Gefolge lokaler Kriege keine Landwirtschaft mehr gibt, weil die Bauern nichts mehr verkaufen konnten, nachdem zig NGOs Essen gratis verteilen? Sch... Kapitalisten-Bauern!

Die Welt ist nicht so einfach, wie sich das diese Ich-bin-mit-dem-System-unzufrieden Leute vorstellen.

Der Stadtwolf
01
22.12.2011, 17:25
Ja, wusste ich.

Doch wussten Sie, dass das Hauptproblem in Afrika US- und EU-Konzerne darstellen, die mit unserem Steuergeld subventioniert werden, damit sie die dortigen Bauern unterbieten können.

1,3,7-Trimethylxanthin
00
22.12.2011, 18:06
Ja.

Aber wussten Sie, dass die von grünlichen Personen so gerne geforderte Öffnung des EU-Marktes für afrikanische Landwirtschaftsprodukte letztlich erst recht die lokale Produktion durch Konzerne ersetzt würden, die für den Export produzieren?

Mir geht es nur darum, dass der Kapitalismus jede Menge Unheil anrichtet. Aber was auch immer Antikapitalisten fordern: Das Unheil wäre mit Sicherheit größer.

Übrigens:
Diese US- und EU-Konzerne werden NICHT subventioniert. Subventioniert werden die europäischen und US-Bauern, aus denen die Konzerne billige Produkte herstellen.
Natürlich könnte man die Agrar-Subventionen abschaffen. Auch wenn es fraglich ist, ob dann die lokalen Produkte ohne westlichem Technikeinsatz billiger wären.

AbdA
02
22.12.2011, 15:19
Bescheidenheit

wäre die angemessene Eigenschaft eines Wutbürgers.

Denn das System funktioniert nur durch Gier und immer mehr haben wollen.

Je größer die eigene Bescheidenheit, desto weniger ist man in das System involviert, desto weniger unterstützt man das verhasste System.

Peacefaktor
02
22.12.2011, 14:51
komisch: Herr Düringer hat doch nur in Worte gefasst und auf den Punkt gebracht,

was sich viele Menschen denken. Sogar noch mehr: er hat Zusammenhänge in wenigen Sätzen ausformuliert und Realitäten - verknüpft -.
Bleibt die Frage: war es eine Parodie auf all jene "Wutbürger", oder hat er ernst gemeint, was er gesagt hat?
Interessant ist doch, dass gleich der halbe Saal aufgesprungen ist und mitgeschrien hat:
"Wir sind wütend", Düringer also Vielen aus der Seele gesprochen hat.

Und, es ist nicht die Aufgabe eines Komikers neue Weltbilder oder Lebenssysteme zu schaffen. Das können wir Menschen nur gemeinsam machen. In seiner Aufgabe hat er Bestehendes komisch darzustellen und wiederzugeben, und manchmal ist es halt gar nicht so witzig...

hugo herrlich
 
00
22.12.2011, 14:12
Zitat: wir müssen unsere gesamte Lebenswelt umkrempeln, ergo unsere eigene Zukunft steht auf dem Spiel.

sie sprechen ein großes wort gelassen aus, denn egal ob wir unsere "lebenswelt" selber umkrempeln oder es anderen überlassen - die persönliche zukunft steht auf jeden fall auf dem spiel. man sollte sich nur gründlich überlegen ob man spieler oder spielfigur sein möchte (auch wenn man dabei zugeben muss, dass die rollen sich nie klar und sauber trennen lassen)

Vintageologist
 
30
22.12.2011, 14:05
Der Düringer ist bestenfalls ein Vorzeige-Systemsozi

Eine der typischen Karikaturen, die wegen ihrer politischen Zugehörigkeit im Freunderlwirtschaft-ORF sind. Der sollte überhaupt ganz ruhig sein.

Der Artikel gefällt mir
01
22.12.2011, 13:59
''...der selbst 'eigentlich nicht wirklich wütende' Düringer...''

Das ist eben der Unterschied zu einem Dieter Hildebrandt, oder einem Werner Schneyder. Oder Georg Schramm, Volker Pispers. Die meinen auch, was sie sagen.

So sehr ich den Hut vor dem Charisma, seinem Fleiß und der Gabe Düringers ziehe, auch ganz einfache Menschen in seinen Bann zu ziehen, und ihm auch seine beinahe kindliche Freude an Motorrädern und Autos wirklich abgekauft habe - so skeptisch bin ich wenn Düringer intellektuell wird.

Das Fehlen von Pointen bedeutet nicht automatisch mehr Niveau. Sorry.

geschlechtsumwandlung quotenposterin
00
22.12.2011, 14:22

Georg Schramm

http://www.youtube.com/watch?v=vjxUfyCSEEE

Ab 3:30
Gegen die Verharmlosung
der Menschen als "Wutbürger"

1,3,7-Trimethylxanthin
12
22.12.2011, 13:19
Die Wut der Düringer-Beklatscher kann nichts bringen,...

...weil sie in Wahrheit auch nichts anderes ist, als die Wut über gekränkte Thujen.

Alle definieren Böses exakt am anderen:
Konsumtrottel sind die, die sich etwas wünschen, was einen selbst nicht interessiert, weil man es sich jederzeit leisten könnte.
Reich ist, wer etwas mehr hat, als man selbst, und er sollte gefälligst mehr Steuern zahlen.
Sozialsadistisch und Kaufkraft-schädigend ist, was man selbst im Geldbörsl merkt.

Genau so kommen diese verdrehten Statements zustande, nach denen wir doch auf Konsum verzichten sollen, Reiche besteuert gehören und man sich mit typischem Studentenhintergrund gleichzeitig über 500€ Studiengebühr empört, während man den Rucksack für Burma packt.

Dalien
 
02
22.12.2011, 13:05
Wieder ein Zerstreuer

Ich glaube das Mittelstandsvolk weiß SEHR genau weswegen es wütend ist...
Da brauchen wir keine bezahlten "Interpreten" mein Söhnchen!

Nicholas Blarney
 
03
22.12.2011, 13:59
Hey,

ich bin NICHT wütend. Und ich glaube, daß die Mehrheit der Menschen das auch nicht ist. Ja, vielleicht unzufrieden mit manchen Entwicklungen, zuweilen ärgerlich, aber nicht wütend. Ich halte diese Wutbürgerei für eine weitere Modetorheit, nach dem Motto: "Juhuu, ein neues Wort, wo ich aufzeigen und mitmachen kann."

Communityrob
01
22.12.2011, 12:57
Stimme dem durchaus zu

Der Kommentar ist aber ein wenig zu schwarz/weiß gedacht. Grundsätzlich stimmt es, dass wir wohl in Zukunft ein Stück unserer bisher gewohnten Lebenswelt ablegen müssen. Aber deswegen sollte man trotzdem schon wütend sein dürfen - und zwar über vieles in dieser Welt. Und der Begriff Wutbürger ist ja auch ein erfundener Sammelbegriff.

Mir sind solche Auftritte (und davon gab und gibt es im deutschen TV einige und meistens sogar bessere) schon recht, da mir jede Aktivität in diese Richtung wichtig erscheint. Und irgendwann wenn der Leidensdruck groß genug ist, wird wohl eine richtige Bewegung daraus (siehe Geschichte). Dort sind wir aber wohl noch nicht wirklich.

oblomow II
00
22.12.2011, 12:19
wenn mi wer lossad

... i schoffad olles o

wurm83
 
46
22.12.2011, 11:04
Wäre es nicht viel wichtiger, sich die Frage zu stellen....

ob man das Wort Wutbürger überhaupt benutzen darf oder ob man nicht eher WutbürgerInn sagen muss?

schließlich haben wir ja sonst keine Probleme...

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 87
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.