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Bagdad/Erbil - Iraks Premier Nuri al-Maliki hat die kurdische Autonomiebehörde in Erbil aufgefordert, Vizepräsident Tarik al-Hashimi auszuliefern, gegen den ein Haftbefehl wegen terroristischer Aktivitäten läuft. Hashimi, der höchstrangige arabische Sunnit im Irak, wird vorläufig in der Residenz des irakischen Präsidenten Jalal Talabani Zuflucht finden, verlautete aus Kurdistan. Auch Vizepremier Saleh al-Mutlak, den Maliki absetzen lassen will, weil er ihn "ärger als Saddam Hussein" genannt hat, hält sich nun in Kurdistan auf.
Maliki droht indes der von Ayad Allawi geführten Iraqiya, zu der Hashimi und Mutlak gehören: Wenn die Iraqiya-Minister wie angekündigt die Kabinettssitzungen boykottieren, werde er dies als Regierungsaustritt der Iraqiya betrachten und neue Minister ernennen. Maliki könnte ohne Iraqiya weiterregieren, wozu er jedoch sein schlechtes Verhältnis zu den Kurden verbessern müsste. (guha, DER STANDARD-Printausgabe, 22.12.2011)
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interessant die selben Sunniten die unter Saddam, mehr als 5000 Kurdischen kinder únd frauen vergasst haben,wollen jetzt schutz bei den Kurden,ist das nicht ironie des Schicksals.
irgend wann werden auch die Mullas im Iran schutz bei den Bahais suchen.
dass der shiitische ministerpräsident gegen den sunnitischen vizepräsident vorgeht sehe ich nicht als bedrohung für den friedem im irak, ganz im gegenteil.
vor 100 jahren gab dort noch 25% christen, jetzt keine mehr. es gibt aber doppelt so viele Schiiten als Sunniten. macht man hier einfach den gleichen prozess und beseitigt die 30 % sunniten im land, ist der prozess zum zwischenreligiösen frieden abgeschlossen, -->mit sicherheit keine konflikte mehr zwischen religionsgruppen :)
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