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Für viele nicht nur Pflicht: Arbeit
Macht die Arbeit Spaß? Gibt es berufliche Aufstiegsmöglichkeiten? Erhalten die Berufstätigen Anerkennung? Diese und weitere Faktoren wurden in einer Studie des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung untersucht. Dargestellt wird, was Berufstätige unter beruflicher Karriere verstehen und in welchen Gegebenheiten diese Vorstellungen mit der tatsächlichen Situation nicht übereinstimmen. Vergleichsanalysen zu einer Untersuchung aus dem Jahr 2003 und aktuellen Ergebnissen einer Studie der Stiftung für Zukunftsfragen aus Deutschland, geben Aufschluss über die langjährige Entwicklung, erläutert Institutsleiter Peter Zellmann in einer Aussendung.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
Persönliche Arbeitsqualität im Vergleich 2011 versus 2003
Im Vergleich zu Deutschland haben österreichische Berufstätige weniger Spaß an ihrer Arbeit, dafür erwarten sie bessere Aufstiegschancen. Im Geschlechtervergleich weisen die Ergebnisse nach, dass Frauen seltener über Arbeitsgegebenheiten wie überdurchschnittliches Einkommen, angesehene Tätigkeiten oder Führungspositionen verfügen, die allgemein unter einer beruflichen Karriere verstanden werden. Dafür spielen Freude an der Arbeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine größere Rolle im Arbeitsleben der Frauen.
Berufliche Karriere
Was berufliche Karriere für die Befragten bedeutet:
Laut den Ergebnissen der Stiftung für Zukunftsfragen weicht zum Teil die Meinung, was unter beruflicher Karriere zu verstehen ist, stark von der tatsächlichen Arbeitssituation der Berufstätigen ab: Während für 42 Prozent ein überdurchschnittlicher Verdienst zur Karriere gehört, verdienen nur zwölf Prozent wirklich überdurchschnittlich viel. Mehr als ein Drittel der Berufstätigen stellen sich vor, dass das Tätigsein in einer Führungsposition zu einer beruflichen Karriere gehört - tatsächlich sind aber nur14 Prozent in einer Führungsposition tätig.
Was auffalle ist, dass die Differenzen zwischen der tatsächlichen Situation der Berufstätigen und den Vorstellungen, was unter beruflicher Karriere zu verstehen ist, dort am größten sind, wo Berufstätige auf objektive Rahmenbedingungen angewiesen sind (z.B. viel Geld, Tätigkeit als Vorgesetzter, hohes Ansehen). Bei subjektiven Werten, die von den Berufstätigen selbst empfunden werden (z.B. Spaß, Anerkennung, Selbstverwirklichung) liegen dagegen die tatsächlich erlebte Arbeitsplatzsituation und die Vorstellungen über berufliche Karriere enger beisammen, so Peter Zellmann.
Dennoch: "Die Arbeitswelt der Menschen ist offensichtlich besser als ihr Ruf. In Hinblick auf ein notwendiges Maß an Spaß an der Arbeit im Alltag, haben die meisten Menschen offensichtlich den für sie richtigen Beruf gewählt. Was ihnen am ehesten fehlt, sind Aufstiegschancen und höherer Verdienst", resümiert Institutsleiter Peter Zellmann. (red, derStandard.at, 21.12.2011)
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War doch hier nicht vor ein paar Monaten die Rede, dass 2/3 KEINEN Spass haben und und mit dem Job unzufrieden sind? Oder liegt das grad an der ausbezahlten Weihnachtsremuneration.
Absoluter Schwachsinn und für die Tonne solche Studien und Artikel.
das ist ja wohl eine dreiste lüge, ja ich hab eine arbeit die mir spaß macht, aber die 15 jobs davor waren alle so richtig zum kotzen, die macht ja jetzt auch irgendwer.
aber ja die realität wirds sie alle früher oder später noch einholen
www.freizeitforschung.at - Was ist ihre liebste Freizeitbeschäftigung - Arbeiten!
einei BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN ist im derzeitigen zins und zinseszins geldsystem nicht möglich.
das geld für die staatsschulden und dessen zins+zinseszins müsste weiter erarbeitet werden.
wer sollte das dann machen, wenn sich viele ihrer miesen und unnötigen arbeit entledigen?
schauen sie mal hier den vortrag auf der uni mannheim an: http://www.wissensmanufaktur.net/danistakratie
Man kann auch die schlechtesten Ergebnisse behübschen. Diese Propaganda sollte man mal etwas anders lesen:
Arbeitswelt am Ende: Knapp 2 von 3 Arbeitnehmer sehen ihren Beruf als chancen- und perspektivenlosen Broterwerb, unter dem das Familienleben leidet.
- Schon die Hälfte aller Arbeitnehmer können Beruf und Familie nicht vereinbaren.
- Der Großteil aller Arbeitnehmer - 60 % - findet in seiner Arbeit keine Anerkennung.
- Unglaubliche 73 % sehen ihre Arbeit als reinen Broterwerb, der zum persönlichen Wachstum nichts beiträgt.
- 76 % sehen keine Chance auf Aufstieg im Beruf und damit verbundene höhere Gehälter.
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