Steiermark

Universitäten verzeichnen Zuwächse bei Studienanfängern

21. Dezember 2011, 14:20

Uni Leoben steigerte Anfängerzahl um 15 Prozent - TU Graz zählt 2,6 Prozent mehr Neuzugelassene

Graz - Die steirischen Universitäten wachsen kontinuierlich: An der Montanuniversität Leoben ist die Zahl der Erstsemestrigen im Bachelorstudium im Vergleich zum Wintersemester 2010/11 um 15 Prozent gestiegen, an der Technischen Universität sind es 2,6 Prozent. Die geringsten Zuwächse bei den Studienanfängern verzeichnet die Universität Graz mit einem Plus von einem Prozent, teilten die Universitäten am Mittwoch auf Anfrage der APA mit.

Das Studienangebot der Montanuniversität Leoben - der kleinsten steirischen Universität mit rund 3.300 Studierenden - ist für Studienanfänger zunehmend attraktiv: Dort starteten insgesamt 547 Personen ihr Studium. "Wir verzeichnen zum wiederholten Mal in Folge einen Rekord bei den Erstsemestrigen", so Pressesprecherin Julia Mayerhofer-Lillie. Zuletzt wurde die Anfängerzahl im Bachelorstudium um 15 Prozent gesteigert. Besonders attraktiv waren die Fächer Industrieller Umweltschutz, Entsorgungstechnik und Recycling, Industrielogistik sowie Petroleum Engineering. Zu 28,5 Prozent sind die Bachelorstudierenden im ersten Semester weiblich, unter den Doktoranden fällt die Quote jedoch auf rund 20 Prozent ab.

TU Graz: 25 Prozent Frauen

Die TU Graz - mit nunmehr 12.112 Studierenden insgesamt - verzeichnet bei den Anfängern einen Anstieg von 2,6 Prozent und insgesamt ein Plus von 3,7 Prozent. Die Frauenquote unter den 1.848 neuzugelassenen ordentliche Studierenden beträgt 25,7 Prozent. Zu den meistgefragten Studien zählen der Bereich der Architektur mit rund 2.300 Studierenden insgesamt, Maschinenbau (1.347 Studien) sowie Maschinenbau/Wirtschaftsingenieurwesen (1.644 Studienbelegungen).

Uni Graz: Lehramtsstudien boomen

An der größten steirischen Hochschule, der Universität Graz, gab es den geringsten Zuwachs: Bei den Studienanfängern stieg die Zahl um ein Prozent auf nunmehr 4.731 Neuzulassungen an. Insgesamt zählt die Uni Graz 30.590 Hörerinnen und Hörer. Der allgemeine Frauenanteil bleibt mit 61 Prozent konstant, bei den Neuzulassungen bei 66,7 Prozent. Einen Boom verzeichnete die Uni Graz bei den Lehramtsstudien. Hier ist die Erstsemestrigenzahl um "mehr als 31 Prozent" gestiegen, so Pressesprecher Andreas Schweiger. Besonders beliebt sind die Unterrichtsfächer Deutsch, Geografie und Wirtschaftskunde sowie Psychologie und Philosophie. "Die Uni Graz hat die Studienpläne in den vergangenen Jahren stärker praxisorientiert ausgerichtet und sich einen guten Ruf in der Lehramtsausbildung angeeignet", erklärt Martin Polaschek, Vizerektor für Studium und Lehre, das verstärkte Interesse. Möglicherweise spiele auch die öffentliche Diskussion über den Schulbereich eine Rolle. Neben den gewohnt stark frequentierten Studien, wie BWL, Jus und Pädagogik, sind 2011 Pharmazie, Chemie und Europäische Ethnologie besonders gefragt. (APA)

samanthadarko
00
22.12.2011, 04:22

Folge der Arbeitslosigkeit

www.kirchenaustritt.at
00
22.12.2011, 09:50

Blitzkneisser.

samanthadarko
00
22.12.2011, 16:36

Ein saugutes Gefühl..

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