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Wien - Die des zweifachen Mordes verdächtige frühere Eissalon-Besitzerin Estibaliz C., die zwei Männer erschossen, zerstückelt und im Keller ihres Salons "Schleckeria" in Wien-Meidling einbetoniert haben soll, spricht nun erstmals über Motive. Demnach fühlte sie sich von den beiden Opfern unterdrückt und hintergangen, wie das Magazin "News" am Mittwoch vorab berichtete. Bei den Opfern handelt es sich um den Ex-Ehemann der 33-Jährigen, Holger H., sowie um ihren Lebensgefährten Manfred H.
Holger H. habe sie unterdrückt und sie zu Schießübungen sowie Besuchen bei Veranstaltungen der Hare-Krishnas gezwungen, so Estibaliz C. laut "News". Als er sich schließlich geweigert hätte, ein Kind mit ihr zu bekommen, habe sie die Trennung beschlossen. Auch nach der Scheidung lebte das Paar noch zusammen: "Doch dann kam dieser fürchterliche Abend im Frühjahr 2008. Wir waren beide zuhause - und Holger quälte mich. Stundenlang. Er saß am Computer, brüllte mich an, bezeichnete mich als Versagerin. Ich ließ das alles über mich ergehen - bis plötzlich etwas in mir explodierte. Ich griff nach einer seiner Waffen. Und drückte ab", zitierte "News" die Frau.
Hochzeit und Geburt in Haft
Über Manfred H. sagte sie, dass auch er sie unterjocht und außerdem betrogen habe. In der Nacht auf den 22. November 2010 habe es eine Aussprache gegeben, bei der sie ihren Lebensgefährten gefragt hätte, warum er ihr nicht treu sein könne: "Seine Antwort: 'Ich brauche einfach Abwechslung.' Dann legte er sich seelenruhig nieder und schlief ein. Ich, daneben. Wach. Ich stellte mir vor, wie er andere Frauen im Arm hält. Bilder, die ich nicht ertragen konnte, die nicht verschwanden. Ich holte eine von Holgers Waffen. Und zielte auf Manfreds Schädel", so Estibaliz C.
Von ihrem neuen Partner Roland R. erwartet die 33-Jährige ein Kind. Der errechnete Geburtstermin ist der 25. Jänner 2012, laut "News" haben Ultraschall-Untersuchungen nun ergeben, dass es ein Mädchen werden könnte. Bei früheren Untersuchungen hatte alles auf einen Buben hingedeutet. Außerdem ist, wie das Magazin berichtete, für Anfang Jänner die standesamtliche und kirchliche Trauung von Estibaliz C. und Roland R. anberaumt. "Ich hatte Esti schon vor ihrer Verhaftung einen Antrag gemacht. Trotz all der schlimmen Dinge, die ich mittlerweile über sie erfahren habe, weiß ich, dass sie kein böser Mensch ist", wurde der Lebensgefährte der Verdächtigen zitiert. C. war im Juni verhaftet worden. (APA)
Das Urteil ist nicht rechtskräftig - Am Schlusstag versuchte die Gutachterin das Innenleben der 34-jährigen Angeklagten zu erklären
Die Zeugenaussagen von Ex-Partnern zeichnen im Prozess um die "Kellerleichen" ein differenzierteres Bild der Angeklagten. Klare Konturen bekommt es dennoch nicht.
Völlig divergierende Aussagen über Wesensart von Mordopfer Manfred H.
Kein Blickkontakt mit Estibaliz C.
Sie habe ein psychisches Problem, gesteht Estibaliz C. - Aber die Morde an ihren Partnern seien im Affekt passiert, auch wenn sie Mordfantasien gehabt habe
Staatsanwältin fordert Einweisung von Estibaliz C. in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher - Verteidiger kritisiert Anklage
Der wohl spektakulärste Mordprozess des Jahres beginnt am Montag. Estibaliz C. steht in Wien vor Gericht, da sie zwei Lebensgefährten erschossen und anschließend einbetoniert haben soll.
Prozess vermutlich im November - Angeklagte soll auch in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden
Expertise von Gerichtspsychiaterin Kastner liegt vor - Doppelmord-Verdächtige grundsätzlich zurechnungsfähig
Kind soll bei den Eltern der Mordverdächtigen aufwachsen
Überstellung Anfang kommender Woche - Zur Begutachtung durch psychiatrische Sachverständige
"Im Rahmen eines regulären Besuchs" ihres Lebensgefährten
Kind bei Lebensgefährten und Großmutter
Jugendamt und Spital verteidigen Abnahme des Neugeborenen nach der Geburt
Anwalt der Mutter brachte Beschwerde ein - Vater auf Behördenwegen - Pflegschaftsgericht entscheidet über Obsorge
Angebliche Hochzeitspläne von Estibaliz C. sind Leiterin der Justizanstalt Josefstadt nicht bekannt
Mutmaßliche Mörderin brachte Sohn zur Welt - Kind kommt zum Vater
Laut "News" wurden bei einem Toten massive Schädigungen der Leber und Niere festgestellt - Für Verteidiger ein "Gerücht" - Staatsanwaltschaft hat Toxikologen beigezogen
Staatsanwaltschaft bestätigte dahingehende Untersuchungen
Zeitschrift zitiert aus Polizeiakten - "Etwas Böses hat wieder einmal die Kontrolle über mich ergriffen"
Angeklagte traf vor Auslieferung noch ihre Mutter
Justizministerium sieht Gefährdung bei Ermittlungen - Bisher noch keine verwertbare Aussage von Goidsargi E. C.
Hauptverdächtige im Fall der Meidlinger Kellerleichen bezeichnet Berichterstattung in Interview als "Treibjagd"
Hier spricht die wahre Stimme des Volkes! Keine maskulistische Justiz soll unsere Eisbaronin einsperren: Wir fordern feministische Solidaritaet mit der schmachtenden Strafgefangenen.
Alle Frauen (naja, viele reichen auch) sollten sich solidarisch mit ihr erklaeren (genauso wie es die fortschrittlichen Kraefte mit Mumia Abu Jamal taten...)
Der Fortschritt wird sich nicht aufhalten lassen: Feministische Logik wird durch solche solidarischen Aktionen den Anteil am rechtlichen und politischen Diskurs bekommen, der ihr zusteht.
Daher benutzt zB meine facebook Gruppe http://www.facebook.com/groups/go... dsargifan/ als Kristallisationspunkt fuer die Revolution!
Sie ist doch nur eine ganz normale Frau, die halt zwei mal ausgerastet ist. Die Waffe ist unbedeutend: Eine andere Frau haette halt ein Kuechenmesser benutzt.
Da koennen die grimmigen Gnome der Justiz noch so von Tatbestand, etc schwafeln: Das goldene Wienerherz wird sich auf die Seite der schwaecheren schlagen, und die Geschworenen werden sie freisprechen. Wie damals beim Attentat auf den Kaernter LH Wagner.
Daher, liebe Freunde: Arbeitet daran, dass sie freikommt und besucht meine Facebook - Gruppe "Wien muss mehr wie Chicago werden": http://www.facebook.com/groups/go... disargfan/
Man sollte ihr und ihrem Partner (verheiratet, bis das der Tod euch scheidet) noch eine Chance geben: "Aller Guten Dinge sind drei" ist eine alte Volksweisheit
ich empfinde wie bestimmt die mehrheit der frauen den gleichen wunsch danach, dass diese frau ordentlich verurteilt wird und aus dem verkehr gezogen, denn offensichtlich hat sie einen psychischen schaden und is gemeingefaehrlich und unfaehig mit eifersucht und machtproblemen in ihren beziehungen anders umzugehen als auszurasten und die maenner abzuknallen, statt sich von ihnen zu trennen. falls sie unter psychose leidet - was als schizophrene der fall waere, waere da auch zu hintefragen, warum sie nicht in psychiatrischer behandlung war and wie gedenkt man sie unter kontrolle zu bringen falls sie je wieder unter leute gelassen wird (was eher der fall sein wird, wie bei allen anderen, mehrheitlich maenlichen gewaltaetern)
(also erblich belastet von der tante) also hier hat offenbar schon <jemand etwas gewusst.
nur wird so etwas meist geheim gehalten. einerseit war es verantwortungslos, der vater soll auch psychologe sein, andererseits kann man eine erwachsene nicht zur therapie zwingen.
Da haben sich ja die zwei Richtigen gefunden. Eine, die ihre Männer kaltschnäuzig abmurxt, weil ihr passiert, was abertausenden anderen Frauen auch passiert: betrogen zu werden.
Und einer, der das offenbar alles gar nicht so böse findet.
Das Kind tut mir leid, vor allem, weil es - wenn es nicht sofort zu guten Menschen kommt - mit zwei Jahren einen dramatischen Beziehungsabbruch erleben muss.
auch diese snippischen cynischen "vorwuerfe" dass die frau wird irgendwie speziell behandled weil sie frau ist, waehrend gleichzeitig die "unfaire" harsche gegenueber den unzaehligen maenlichen moerdern beklagt wird sind peinlich und recht frauenfeindlich
ich vermisse aehnliche empoerung und laute rufe von den gleichen hier nach fairness rufenden maenlichen postern nach harter verurteilung und strafe sowie wut gegenueber den fast taeglich gemeldeten gewaltaten und morden die regelmaessig von eifersuechtigen, selbtgerechten maennern veruebt wurden, die ihre kinder und frauen regelmaessig verpruegeln, misshandeln, frauen versuchezu byw. ermorden weil sie die frechheit hatten den man zu verlassen, oder einen neuen partner zu finden etc.
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