Polizei jagt Täter im Rosental schon seit Jahren
Klagenfurt - Ein unbekannter Tierquäler, der zuletzt in der Nacht auf Sonntag in Feistritz im Kärntner Rosental eine Muttersau durch Schnitte im Genitalbereich getötet hatte, treibt laut Mittwoch-Ausgabe der "Kleinen Zeitung" bereits seit zehn Jahren sein Unwesen. Laut einem Schweinehalter, der von der Zeitung zitiert wird, verfolge der Tierquäler immer das selbe Prinzip: "Er schneidet mit einem Messer von der Scheide bis zum Oberschenkel."
"Mittlerweile haben wir eine Alarmanlage, lassen Licht im Hof und machen vor allem bei Vollmond nächtliche Rundgänge. Der Tierquäler hat nämlich meist zu Vollmond zugeschlagen", sagte der Bauer, in dessen Stall der Täter laut Zeitung schon ein Dutzend mal sein Unwesen getrieben habe. Vor nur wenigen Monaten habe der Täter zuletzt seine Zucht heimgesucht.
Bevölkerung um Mithilfe gebeten
Laut Polizei ereignen sich die Übergriffe in unterschiedlich langen Zeitabständen. Auch der zuletzt betroffene benachbarte Landwirt will seinen Stall nun mit Alarmanlage und Bewegungsmelder sichern. Zusätzlich plant er Kontrollgänge bei Nacht. "Wir tappen im Dunkeln. Deshalb bitten wir die Bevölkerung um Mithilfe", sagte Alfred Fina, Bezirkspolizeikommandant von Klagenfurt-Land. Hinweise werden unter der Nummer 059133-1204 erbeten. (APA)