Strafmaßnahmen gegen auf Malta ansässige Reedereien und andere Unternehmen
Washington/Wien - Im Atomstreit mit dem Iran haben
die USA die Sanktionen gegen die Islamische Republik ausgeweitet. Die
neuen Strafmaßnahmen richteten sich gegen zehn auf Malta ansässige
Reedereien und andere Unternehmen, teilte das Finanzministerium am
Dienstag mit. Sie seien mit der iranischen Reederei IRISL verbunden,
die die bisher verhängten Sanktionen zu unterlaufen versuche.
Die USA, die EU und die Vereinten Nationen haben Strafmaßnahmen
gegen die Führung in Teheran erlassen, weil sie aus Sicht der
Weltgemeinschaft unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an
Atomwaffen arbeitet. Der Iran bestreitet die Vorwürfe.
Zeitgleich mit der Bekanntgabe neuer Sanktionen diskutierten in
Rom Diplomaten aus mehreren Ländern über die Folgen eines Embargos
gegen die iranische Öl-Industrie. Die Beratungen sollen Diplomaten
zufolge die Grundlage für Entscheidungen der EU im Jänner bilden.
Bei der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in Wien erneuerte
der Iran nach Angaben seines Chefdelegierten die Einladung an
IAEA-Inspektoren. (APA)