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Die gesellschaftspolitische Diskussion wird von zwei Langzeitthemen beherrscht: 1) Werden wir in Europa unseren Wohlstand aufrechterhalten können? 2) Wie sieht unser Zusammenleben in Europa angesichts der (hauptsächlich muslimischen) Immigration in Zukunft aus?
Dazu sind nun einige Bücher neu erschienen, die versuchen, dem Phänomen auf sachliche Weise beizukommen und sich daher gut als Diskussionsunterlage eignen.
Halbmond über Österreich? von Christa Chorherr (Leykam-Verlag) kommt im Titel fast als eines jener Pamphlete daher, das schon die Ersetzung der Gipfelkreuze durch die muslimische Symbolik sieht. Die Autorin liefert aber einen guten, soweit beurteilbar, faktensicheren Überblick von "Der Islam als gesellschaftliches Modell" bis "Europäische Identität - christliches Abendland?", um im Kapitel "Gemeinsame Lösungen" ebendiese zu skizzieren. Wobei das Fragezeichen hinter "christliches Abendland" von der christlich sozialisierten Autorin bewusst gesetzt wird: "Europäische Wurzeln sind zwar christlich, aber 'im Erbe' steht noch mehr - die jüdische Religion, die griechische Philosophie, die römische Zivilisation (...) und die Aufklärung".
Christa Chorherr formuliert die "gemeinsamen Lösungen" allerdings vor allem als Forderungen an die Muslime: "Es wäre sinnvoll, wenn sich alle (muslimischen) Bürger aktiver am gesellschaftlichen Leben beteiligten und sich nicht absonderten oder gar ghettoisierten. Das Bildungsangebot ist zu nutzen und die sich daraus ergebenden Chancen wahrzunehmen."
Vorurteile sind die Vorstufe zu Fremdenhass und Schlimmerem. Ein Handbuch gegen Vorurteile. Von der Auschwitzlüge bis zum Zuwanderungstsunami (Czernin-Verlag) haben die Falter-Journalistin Nina Horaczek und der Rechtsanwalt Sebastian Wiese zusammengestellt. Was es da an Stammtisch-Weisheiten gibt, von "im Dritten Reich gab es keine Arbeitslosigkeit" bis "Ausländer nutzen den Sozialstaat aus" wird faktenreich widerlegt. Innerhalb der einzelnen zu falsifizierenden Vorurteile wird richtig angemerkt, dass das Kopftuch sehr wohl auch von den Trägerinnen als politisch-religiöses Abgrenzungsmerkmal getragen wird. Innerhalb einer Zurückweisung des Vorurteils, dass "die meisten Ausländer ungebildet" sind, wird doch angemerkt, dass die Zuwanderer aus Anatolien zu mehr als 70 Prozent nur Pflichtschulabschluss haben.
Die deprimierende Dauerhaftigkeit von aggressiver Isolation in den eigenen Vorurteilen untersucht der Familientherapeut Johann Lauber in Wie Menschen zu Fanatikern werden. Fundamentalismus. Ein Befund (Molden-Verlag). Seine Überlegungen zu Jugendlichen, die Identität in radikalen Gruppen suchen, mündet in einem Lob auf das "Halt gebende System Familie" - "Wer aus einem nährenden und Halt gebenden Ursprungssystem stammt, wie es intakte Familien (...) meist sind, wird seltener anfällig für fundamentalistische Entwicklungen sein". Die Vermittlung von Identität werde nicht mehr so sehr über Umwelt und Gesellschaft laufen, sondern über Familie.(DER STANDARD; Printausgabe, 21.12.2011)
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...weil über Jahrzehnte das Offensichtliche schlicht geleugnet wurde. Ja es gibt sogar eine Partei, die das heute noch tut.
Solange PC-Doppeldenk verlangt wird, werden rechte Wappler weiteren Zulauf bekommen.
stehen Dinge die von den Eliten völlig ignoriert werden: die diversen Bräuche (welche auch vom Christentum übernommen wurden), die Märchen, etc. - kommt alles weder aus Rom noch Griechenland, sondern von den Barbaren. Natürlich gibt man das nicht gerne zu.
sondern breit öffentlich zugänglich kommuniziert
zB von Medien mit teuer entlohntem Bildungsauftrag, statt Dreck zu spielen
oder in Form von Inseraten, statt debil Köpfe zu bewerben
Das werden wir halt in Österreich nie sehen.
es gibt die erforderlichen Pflichtbekenntnisse ab, damit es erscheinen und gewürdigt werden darf. Sicher empfehlenswert als gewaltige Faktensammlung. Leichter zu lesen aber: Necla Kelek, die Himmelsreise. Hamed Abdel Samad, der Untergang der Islamischen Welt. Die beiden hatten es als MigrantInnen leichter, ungeschützt ihre Meinung und ihren Wissensstand kund zu tun.
Fakt ist, dass gläubige und praktizierende MuslimInnen sich niemals in die einheimische Gesellschaft der TrinkerInnen und PraktikanInnen von Sex ausserhalb der Ehe, sich unzüchtig Kleidenden, mit Gotteslästerern Mischenden, und unzähligen Sünden Frönenden "integrieren" werden.
das alle von irgendeinem Gotteswahn Befallene eine permanente Gefahr für normale Mitmenschen darstellen, da sie ihre obskuren Regeln vor die staatlichen Gesetze stellen, alle geistig Gesunden hassen und manchmal sogar Stimmen hören, die ihnen befehlen Ungläubige zu töten.
Diese ewiggestrigen Humanismuslästerer mit seltsamen Ritualen, die alles was Spaß macht verbieten wollen, leben in einer genußfeindlichen masochistischen Parallelwelt und hassen alle, die sie belächeln und hoffen auf den Tag, der ihnen die Macht gibt, auch uns die Freude am Leben und an der Freiheit auszutreiben.
Würde sich denn ein gläubiger und praktizierender Katholik in die einheimische Gesellschaft der PraktikanInnen von Sex ausserhalb der Ehe, mit Atheisten Mischenden, Toleranten gegenüber Homosexuellen, Befürwortern von Abtreibung und unzähligen Sünden Frönenden "integrieren"?
Gläubige Muslime und Katholiken nehmen am Sozialleben teil, ja. Das Problem sind die Extremisten jeder Religion, egal ob Taliban oder Katholiban.
Dass uns das Christentum näher war (ist), ist kein Grund auf unsere Radikalen zu vergessen. Jene die sich um Opus Dei oder Priesterbruderschaft St. Pius X. scharen, sind meiner Meinung nach, um keinen Dreck besser als irgendwelche dahergelaufenen Islamisten.
Die katholische Kirche ist auch erst in den 1960ern "einigermaßen" in der Moderne angekommen, und das auch nur weil der Richtige (oder Falsche) zum "Übergangspapst" gewählt wurde.
Es gibt genug die auch noch hinter das Vaticanum II zurückwollen. Und dabei ihre fundamentalistisch-christliche Paralellgesellschaft etablieren.
familie kommt unter den herrschenden umständen einfach zu teuer.
das BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN für alle -
also auch für kinder (allerdings reduziert) führt zurück zur familie, vorwärts richtung demokratie-erneuerung und - weiterenwicklung sowie zur wirtschaftsgesundung durch stabilisierung gemässigter allgemeiner kaufkraft, von der wirtschaft zu 80% abhängig ist.
die FI (finanzindustrie) hat in das BGE statt in ihren wahnsinnskrieg zu investieren, das ist die basis des sozialen und internationalen friedens, auch mit der FI.
ihre steuern fliessem hauprsächlich der FI zu, weil der staat unaufhörlich zinsen zahlen und zusätzlich bailouts zahlen muss, wodurch er sich immer mehr verschuldet und gei löhnen und sozialleistungen spart.
das BGE wird auch ihnen zukommen und viel finanziellen druck von ihnen nehmen.
familie kommt unter den herrschenden umständen einfach zu teuer.
das BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN für alle -
also auch für kinder (allerdings reduziert) führt zurück zur familie, vorwärts richtung demokratie-erneuerung und - weiterenwicklung sowie zur wirtschaftsgesundung durch stabilisierung gemässigter allgemeiner kaufkraft, von der wirtschaft zu 80% abhängig ist.
die FI (finanzindustrie) hat in das BGE statt in ihren wahnsinnskrieg zu investieren, das ist die basis des sozialen und internationalen friedens, auch mit der FI.
es gibt gruende fuer vorurteile diese sind nicht leicht zu zerlegen, dienen als cash cow der gesellschaft. ob der therapeut nun die taeter therapieren will, ich denke es werden sich eher die opfer melden? das die bearbeitung von etwas, das man sieht und das gut bekannt ist derartig "schwierig" ist ist sicher keine angelegenheit fuer das geheime! und ich meine auch nicht, dass die opfer den therapeuten zahlen sollten! natuerlich finde ich eine gute dokumentation der vorfaelle ist notwendig und das ist sehr schwer, doch ist es eine schande soziologische studien zu lesen wo esoterisches geschwaetz nicht klar macht, dass zb eine semmel (Ö) soviel wie ein brot (mig)kostet, oder die miete fuer migranten teurer ist u die qualitaet weit schlechter.
speziell nicht-intakte familien sind haltgebende ursprungssysteme.
der letzte satz ihrer aufzählungen (übrigens unter der rubrik 'kommentare') passt in jede epoche der menschheit und ist zu jeder zeit widerlegt worden und hat weiters in seiner 'nichtumsetzung' zur entwicklung menschlichen lebens nach heutigem standard geführt. bitte keine weiteren weihnachts'kommentare'.
im übrigen: der kommentar ist noch flacher als seinerzeit die olympiaabfahrt der herren in sarajewo 1984 sie erinnern ihnen herr rauscher?
... was "die marke RAU kommentiert" ist nicht nur intellektuell flach wie eine flunder sondern auch weich wie wackelpudding. (kürzlich erschien eine jenseitige wahlempfehlung für Newt Gingrich! - wobei dabei, wie auch bei diesem thema, man herrn Rauscher schön langsam in das fach der leider-nicht-international-bekannt-gewordenen-medienpersönlichkeiten reihen darf, die ihre enttäuschung über mangelnde reputation durch bedeutungsscheinschwangere affirmationen in richtung "besondere seite" kompensieren.)
wann wechselt herr Rauscher endlich in ein gastro-ressort? DAS format könnte er noch bis zur pension füllen. vielleicht nimmt ihn ja auch der Kurier zurück? zum Standard hat er noch nie gepasst.
... da unterlag mein gedächtnis einer fehlfunktion. mea culpa. stimmt auch, dass ich wegen dieser fehlleistung auf eine gelegenheit wartete, Ihnen zu trollen...
die empfehlung zum wechsel in die gastro-kritik halte ich aber aufrecht. - aus präventionsgründen. deren lektüre kann ich nämlich gut vermeiden...
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