Kepler-20e umkreist seinen Stern in etwas mehr als sechs Tagen. Auf seiner Oberfläche herrschen vermutlich Temperaturen, die Glas zum Schmelzen bringen.
Die beiden neu entdeckten Planeten (ganz links und ganz rechts) im Größenvergleich zur Erde und zur Venus.
Weltraumteleskop "Kepler" entdeckt die zwei bislang kleinsten Planeten eines fremden Sonnensystems
London - Bei der Suche nach einer "zweiten Erde" geht es offenbar Schlag auf Schlag: Gerade einmal zwei Wochen ist es her, dass Wissenschafter einen mit Hilfe des Weltraumteleskops "Kepler" beobachteten Exoplaneten in der habitablen Zone präsentierten. Am Dienstag berichteten Astronomen von einer weiteren spektakulären "Kepler"-Entdeckung: In einem rund 1.000 Lichtjahre entfernten System mit einem Zentralgestirn, das unserer Sonne ähnelt, machten die Forscher fünf Planeten aus, von denen zwei die Größe der Erde haben. Damit sind sie die kleinsten bisher entdeckten Exoplaneten.
Die Ähnlichkeit zu unserem Sonnensystem ist dennoch vergleichsweise gering: Alle fünf Planeten kreisen äußerst eng um die Sonne mit der Katalognummer Kepler-20; selbst der äußerste Planet ist kaum weiter weg von dem Zentralgestirn als unser Merkur von der Sonne. Drei der Planeten waren bereits zuvor bekannt gewesen: Es handelt sich bei ihnen vermutlich um Gasriesen, die etwas kleiner sind als der Neptun. Die beiden neu entdeckten Felsplaneten nehmen sich daneben geradezu winzig aus. Sie haben jeweils nur den 0,87-fachen bzw. 1,03-fachen Durchmesser der Erde. Der bisherige Rekordhalter als kleinster bekannter Planet außerhalb unseres Sonnensystems - Kepler-10b - ist immerhin 1,42 Mal so groß wie unser Heimatplanet.
Die Masse der neu entdeckten Exoplaneten Kepler-20e und f ist noch nicht bekannt. Die Astronomen um Francois Fressin vom Harvard-Smithsonian-Zentrum für Astrophysik halten es jedoch für möglich, dass beide eine ähnliche Zusammensetzung wie die Erde aufweisen, mit etwa einem Drittel ihrer Masse in einem Eisenkern und zwei Dritteln in einem Silikatgestein-Mantel. Für Leben wie wir es kennen wäre es auf den beiden fernen Planeten freilich zu heiß. Sie umkreisen ihren Stern in nur sechs beziehungsweise knapp 20 Tagen. Entsprechend liegt die Durchschnittstemperatur dort nach Berechnung der Astronomen bei rund 400 und 850 Grad Celsius. Dennoch könnte der kühlere, weiter von seiner Sonne entfernte Planet sogar eine dichte Wolkenschicht aus Wasserdampf besitzen, meinen die Forscher.
Quelle: NASA/YouTube
Über 700 Exoplaneten
Die in jüngster Zeit gemachten Entdeckungen von Exoplaneten legt nahe, dass Planetensysteme wie das unsere keine Ausnahme, sondern eher die Regel sind. Seit der Entdeckung der ersten Planeten bei einem anderen Stern vor rund 20 Jahren haben Astronomen inzwischen mehr als 700 Exoplaneten gefunden. Einige davon befinden sich in Sonnensystemen mit zwei oder mehr Planeten.
Direkt fotografiert worden sind nur einzelne dieser fernen Welten. Die meisten verraten sich durch ihre Schwerkraft, mit der sie während ihres Umlaufs rhythmisch an ihrem Heimatstern zerren. Der Stern schwankt dadurch hin und her, was sich in seinem Licht nachweisen lässt. Auf diese Weise lassen sich vor allem massereiche Planeten entdecken - je stärker ihre Schwerkraft, desto deutlicher die Schwankungen ihres Heimatsterns. Deshalb handelt es sich bei der Mehrheit der entdeckten Exoplaneten um heiße Jupiter - also riesige Gasplaneten, die sehr eng um ihren Heimatstern kreisen.
Die Weltraumteleskope "Kepler" der US-Raumfahrtbehörde Nasa und "Corot" der französischen Raumfahrtbehörde CNES spähen auf andere Weise nach Planeten: Sie lauern auf winzige Schwankungen im Licht ferner Sonnen, die entstehen, wenn ein Planet vor seinem Heimatstern vorbeizieht - gleichsam eine Mini-Sternenfinsternis. Auf diese Weise lassen sich auch kleine, erdähnliche Planeten entdecken. Allerdings müssen wir von der Erde aus genau auf die Kante eines fernen Sonnensystems blicken, um diese Mini-Finsternis überhaupt sehen zu können. Mittlerweile hat "Kepler" bereits mehr als 2.000 Kandidaten für Exoplaneten festgestellt. Um von einer echten Entdeckung sprechen zu können, müssen diese Kandidaten noch von unabhängiger Seite bestätigt werden. (APA, red)
diese Entfernung. Extraterrestrische Intelligenzwesen haben so praktisch keine Möglichkeit, uns zu versklaven oder als Nahrungsbasis zu verwerten.
Wollte man 10 % der Lichgeschwindigkeit erreichen, bräuchte man dorthin 10 tsd Jahre; das ist länger, als die zivilisierte Menschheit existiert.
Denkst Du tatsächlich dass...
A. Temperaturen von über 500°C Lebensfreundlich genug sind um dort eine Zivilisation entstehen zu lassen die zu Weltraureisen fähig ist?
B. Dass Viehzucht auf deren Planeten nicht den Bedarf an Sklaven und Nahrung abdeckt?
C. Dass 10% der Lichtgeschwindigkeit nich spielend bereits mit Erdtechnologie erreichbar ist (Dädalus mit Wasserstoff-Fusionsantrieb).
D. Dass Technologien existieren wodurch die Lichtgeschwindigkeitsgrenze unbedeutend wird?
Außerdem schmecken Menschen nicht so gut dass es sich lohnen würde. Und vom Körperkraft her gibt es millionen andere Rassen in dieser Galaxis, die mehr Leistung bringen.
Die Europäer, Amerikaner wären auch mit Viehzucht ausgekommen, trotzdem haben sie versklavt und Afrika ausgebeutet.
Selbst wenn Sie 100 % der Lichtgeschwindigkeit erreichen könnten, wären es immer noch rd. 1000 Jahre, rund 3000 Generationen. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise.
Sie haben aber die Sklaven nicht gefressen (meines Wissens nach, obwohl ich mir bei einigen nicht sicher bin). Und die Sklaven aus Afrika sind mit Schiffen gekommen die mit Wind angetrieben wurden = minimaler Energieaufwand. Sie wurden dann in Amerika nachgezüchtet, womit neuimporte nicht mehr gebraucht wurden. Ind Afrika bot auch noch viele Bodenschätze wie Diamanten an.
Ich spreche nicht von c * 1.0 (100% Lichtgeschwindigkeit) sondern Abkürzungen durch Raumkrümmung, Hyperraum und anderen Physikalischen Effekten die wesentlich schnellere Fortbewegung als c erlauben.
Einige Zivilisationen sind millionen jahre weiter als wir, andere hinken uns hinten nach.
Es gibt übrigens noch die Kälteschlaftechnologie für lange Reisen durchs All.
Ja, das mit dem Hyperraum habe ich in Science-Fiction-Romanen auch schon gelesen. Was da alles geht ... auch in Filmen. Also, lassen Sie sich einfrieren, gute Reise !
Der Hyperraum aus SF-Filmen und Büchern und die real existierenden Hyperräume sind verschiedene Dinge. Hyperraum den ich meine ist eine mit beinahe null-Ausdehnung die parallel zu unserem Universum existiert, aber nicht beim Urknall expandierte. Der Energieaufwand um in diese Ebene zu wechseln, ist aber nicht zu verachten.
Ein weiterer Hyperraum der für Reisen genutzt wertden kann, ist eine Quantenrealität in der aus irgendeinem Grund die Lichtgeschwindigkeit nicht die Grenze darstellt und die Masse nicht mit Geschwindigkeit steigt. Dasselbe passiert auch in der Interphase zwischen den Universen, weil da die Masse jedes Objektes bei Null liegt. Es gibt viele Möglichkeiten.
jede woche über die "entdeckung" von neuen planeten hunderte lichtjahre entfernt zu lesen.
wir wissen ohnehin, dass es zig milliarden davon gibt.
wo ist da der neuigkeitswert?
Naja die Menschheit bezieht sich ja jetzt auch auf Sachen die vor 2000 Jahren passiert sind, daher ist das nicht weiter dramatisch, natürlich sofern das Exolebewesen ein Messias ist.
Wer macht eigentlich diese zugegebener Maßen sehr schönen Bilder dieser Planeten? Reicht da ein Grundkurs bei Bob Ross oder sind Photoshopskills gefragt?
Möglichkeit 2:
Es gibt fertige Programme zum Gestalten von Planeten mit allem drumherum.
Möglichkeit 3:
Man nimmt irgendein Nasa-Bild eines Planeten oder Mondes und verfremdet kräftig. Effektvoller Hintergrund (am besten irgendeine Sternfeldaufnahme mit bunten Gasnebeln) und evtl. Beleuchtungseffekte wie bei dem Bild hier. Ist mit Photoshop nicht wirklich schwierig.
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