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Von Sonntag auf Montag mauerten Aktivisten in Oldenburg die Haustür des NPD-Politikers Ulrich Eigenfeld zu. "Die Mauer soll ihn – zumindest symbolisch – daran hindern, an der heutigen Stadtratssitzung teilzunehmen", ist auf der Website Indymedia zu lesen. Eigenfeld sitzt seit September für die NPD im Oldenburger Stadtrat. Der Politiker war auch bis 2006 Vizeparteichef der NPD.

Foto: CC BY-SA 2.0
Der Politiker wohnt in einem Mehrfamilienhaus - niemandem will aufgefallen sein, wie Aktivisten die Tür zugemauert haben. (red, derStandard.at, 20.12.2011)
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nachdem d ein rechtsstaat ist und daher das recht für alle gleich gelten muss, müssen die vandalen mit strafverfolgung wohl rechnen. wer da was anderes fordert muss sich bewusst sein, dass er damit gleichzeitig ein zweiklassen rechtssystem fordert und damit eine abkehr vom rechtsstaat - ich meine, nicht dass das nicht legitim ist, jeder soll fordern können was er will - es muss diesem jemand nur bewusst sein, was er fordert, nämlich nichts weniger als den beginn, den ersten schwerwiegenden schritt hin zu einer diktatur!
Ermittelt wird nur wegen des Verdachts der Nötigung, angezeigt von einem Hausbewohner (Wer das wohl sein wird?).
http://www.oldenburger-lokalteil.de/2011/12/1... ngemauert/
oder nur wenn es das fenster eines rechten ist? oder anders: hätten rechte die tür eines asylantenheimes zugemauert und drauf geschrieben "hausarrest für ausländer" - wäre es dann auch ein lausbubenstreich gewesen? ich denke man kann in sehr gefährliches fahrwasser kommen, wenn man rechtsstaatliche grundsätze wie auch immer ideologisch relativieren möchte. und ich denke nicht, dass es spießbürgerlich ist, im undedingten bekennen zu den rechtsstaatlichen prinzipien die einzige sicherheit zu sehen, nicht in dieses gefährliche fahrwasser zu geraten. bespiele dafür finden sich hinlänglich in der geschichte, linke, rechte diktaturen, kleine, große - und der erste schritt dahin war oftmals noch von moralisch ehrenhaften vorsätzen motiviert.
die Gefahr, bisher halbwegs gut kaschierte Tendenzen die rechts von 2/3 der övp liegen, zu offenbaren scheinen in diesem Thread besonders groß zu sein;
leicht zu erkennen am überproportionalen Rotanteil am Bewertungsbalken.
Oft habe ich gelesen;
"mit den gleichen Methoden wie die NPD... blabla"
Dabei wäre es SO einfach, hat doch die nicht unbedingt dem Rechten Flügel der Politbühne zugerechnete SED über Jahrzehnte hin mit einer Mauer (jawohl) für viel Kummer und Leid gesorgt.
Nur das dämmert einem, wenn man bezüglich deutscher Geschichte eher den Schwerpunkt Teutoburger Wald im Sinne hat, scheinbar nicht.
"Die politische Überzeugung des Herrn Voigt ist mit dem Ziel unseres Hauses, jedem Gast nach Möglichkeit ein exzellentes Wohlfühlerlebnis zu bieten, nicht zu vereinbaren" - so der Hoteldirektor Heinz Baumeister
In Österreich wird's wohl noch länger dauern bis man vor rechtsextremen Miturlaubern bewahrt wird.
http://www.spiegel.de/politik/d... 66,00.html
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