Flugsicherung

Computerfehler brachte Flugzeug fast zum Absturz

20. Dezember 2011, 16:26

Bei einem Interkontinentalflug von Qantas ließ ein Computerfehler das Flugzeug absacken - 119 Verletzte

Die australische Flugsicherheitsbehörde (ATSB) hat ihren Bericht zu dem Beinaheabsturz eines Airbus A330 der Fluglinie Qantas veröffentlicht. Demnach ließ ein Softwarefehler das Flugzeug innerhalb von Sekunden um rund 200 Meter absacken. 110 Passagiere und Flugbegleiter wurden verletzt, zwölf davon schwer. Diese und 39 andere wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Ursache unbekannt

Die Flugsicherheitsbehörde kam zur Kenntnis, dass ein Messinstrument fälschlicher Weise erkannt hatte, dass die Nase des Flugzeugs zu hoch war. Der Autopilot hat daraufhin den Sturzflug eingeleitet, der zu den Verletzungen führte. Laut dem Bericht konnte die Ursache der falschen Datenübertragung nicht ausgeforscht werden.

Fasten Seat Belt

Die Technik wurde überarbeitet. Damit ist ausgeschlossen, dass es noch einmal zu solch einem Vorfall kommt. Mindestens 60 der verletzten Passagiere waren während des Sturzflugs nicht angeschnallt. Die Flugsicherheitsbehörde rät daher immer angeschnallt zu bleiben. (soc)

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Posting 1 bis 25 von 49
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FFluXXuSS
00
22.12.2011, 13:57
Die sicherste Airline - war/ist Quantas?

lt. JACDEC (Jet Airliner Crash Data Evaluation Center)

Mark.us
01
21.12.2011, 18:08

119 verletzte, mindestens 60 davon nicht angeschnallt....rät daher immer angeschnallt zu sein. statistisch gesehen könnte man auch dazu raten sich nie anzuschnallen

BärTiger
01
22.12.2011, 10:21

interessant wär eher wieviele von insgesamt allen passagieren im flugzeug angeschnallt waren oder nicht. auch wenn ein sample von einem ereignis nicht aussagekräftig ist, wär es so zumindest die korrekte verteilung:

wenn zb. 240 passagiere im flugzeug waren, 180 davon angeschnallt und 60 nicht, dann sind 100% der nicht angeschnallten verletzt worden aber nur 33% der angreschnallten.

nur wenn genau 50% angeschnallt vs. nicht angeschnallt waren, könnte man das verhältnis aus den verletzten extrahieren - wenn man vernachlässigt das die unangeschnallten flugbegleiter teil der verletzten menge waren sowie eine etwaige verteilung über das flugzeug hinweg (z.B. statistisch weniger verletzte im heck).

also mangels besserer zahlen: anschnallen.

Club-der-dichten-Toten
02
21.12.2011, 14:07

Dieser Text da oben ist eine schwachsinnige Zusammenfassung des Untersuchungsberichtes.

Der Originaltext ist ja im Link nachzulesen:
http://www.atsb.gov.au/publicati... 8-070.aspx

Klappe zu, Lindwurm tot.
03
21.12.2011, 11:22
Und wieder mal NICHT abgestürzt!

Die Qantas-Maschinen picken am Himmel als würden weder Schwerkraft noch die restlichen physikalischen Gesetze gelten.

"Don't insure your aircraft - just use Qantas' livery!" ;-)

mlau
00
21.12.2011, 13:51

Die Qantas Mechaniker scheinen aber kein gutes Händchen bei
der Triebewerkswartung zu haben, zumindest beim A380.
So viele Triebwerksprobleme wie bei Qantas haben die anderen A380 Flotten zusammen nicht mal :)

Bernhard K.1
 
00
21.12.2011, 15:19
Das liegt an den RR Triebwerken

Die Mechaniker koennen nur versuchen die Voegel trotzdem am Himmel zu haltne. Bis jetzt ganz erfolgreich ;)

Club-der-dichten-Toten
01
21.12.2011, 14:04

Kann das nicht vielleicht unter Umständen möglicherweise auch daran liegen, dass die QANTAS bei ihren A380 andere Triebwerke verwendet, als die anderen Airlines?

mlau
00
21.12.2011, 20:48

bin nicht sicher, aber ich dachte bis auf Emirates/Etihad/AirFrance (GE) verwenden alle anderen A380 Betreiber die RR Triebwerke. Bei Singapore Airlines z.b. hört man nichts über Probleme mit den Trents während des Fluges (oder sie vertuschen es einfach besser).

Club-der-dichten-Toten
00
21.12.2011, 21:45

Die Qantas verwendet die RR Trent 972.
Und das als einzige Airline.

Air France, Emirates und Korean Air haben die EA GP7200, China Southern Airlines, Lufthansa und Singapore haben die RR Trent 970.

Das Trent 972 ist zwar mehr oder weniger baugleich mit dem 970, hat aber mehr Schub, was in Summe offenbar ein wenig problematisch ist.

Shine Toth
03
21.12.2011, 10:31

Spitze. Der Fehler wurde nicht gefunden, das System aber überarbeitet, sodass so etwas nicht wieder passieren kann.

h 90
00
21.12.2011, 11:45

Kabel vom Sensor abgezwickt.....
Hats ja auch bei Autos schon gegeben, dass einfach das Kabel zum Warnlicht abgezwickt wurde.

PReb
02
21.12.2011, 11:38

technisch gesehen kann das ein durchaus sinnvolles vorgehen sein, flugzeuge arbeiten mit redundanten blackbox-modulsystemen, dh. nur die schnittstellen und das gewünschte verhalten sind definiert - nicht aber die art und weise wie diese erzielt werden, lebenskritische systeme sind zudem meist 2fach vorhanden und von unterschiedlichen herstellern entwickelt, mit einem drittsystem dass redundante ergebnisse vergleicht und nur bei übereinstimmung weiterleitet etc., wenn so ein modul falsche ergebnisse liefert ohne dass man die fehlerursache nachvollziehen kann tauscht man es einfach gegen ein funktionsidentes system eines anderen herstellers aus... klingt schlimm ist aber ein bewährtes system

fuersti
00
21.12.2011, 09:39

Details dazu gibt es hier: http://avherald.com/h?article... 0010&opt=0
und so wie Turbinenreiter bereits angemerkt hat, hat dieser Vorfall im Oktober 2008 stattgefunden.

Ferdinand Lachinger
50
21.12.2011, 07:44

Das ist ja sehr vertrauenserweckend wenn man den Fehler gar nicht gefunden hat .... der Fortschritt verlangt jetzt auch noch das man immer angeschnallt bleiben sollte, weil man dieser offensichtlich nicht mehr voll durchschaubaren Technik auch nicht vertrauen kann. Oh wunderbarer Fortschritt!!!

fauler Student
06
21.12.2011, 07:58

Kindskopf. Die "Gefährlichkeit" einer Flugreise ändert sich für keinen, nur weil ein Exemplar eine Unregelmäßigkeit hatte.

zeamount
04
21.12.2011, 01:42

und warum muss daneben ein bild von einem a380 sein ...?

S. Aynf
01
21.12.2011, 11:12

standard.at

Gewiener
014
21.12.2011, 01:40
Die eigentliche Sensation...

...ist der zweistöckige A-330 (s. Bild)

Charles Milton Ling
04
21.12.2011, 00:21
Die Flugsicherheitsbehörde kam zu Kenntnis...

Mein Gott...

Andreas Anders
00
21.12.2011, 09:15
tja...

Qualitätszeitung. Da kann man nur den Kopf schütteln.
Über den Inhalt braucht man dann gar nicht erst nachdenken.

hp12c
02
20.12.2011, 23:16
wenn man den Artikel liest

kann man doch meinen der Vorfall wäre heute gewesen....

dass das ganze 3 Jahre zurück liegt kann man erraten... oder lesen wenn man auf den link klickt zum "Bericht"

bei solchem Journalismus doch einfach ganz das eigene texten weglassen und einfach nur die links posten, dann kommt die info wenigstens richtig an...

Michael Schmied
00
20.12.2011, 21:35
Animation dazu

Den Link "Bericht" anklicken, am Fuß des Berichtes (http://www.atsb.gov.au/media/353... mation.avi ).
Das ganze dauerte weniger als 10 Sekunden.

Turbinenreiter
020
20.12.2011, 19:06

vielleicht sollte man noch etwas deutlicher machen, hier geht es um den untersuchungsbericht von einem vorfall vom 7. okt 2008.

Nicht Sicher
11
20.12.2011, 19:03

Irgendwie hatte ich lauter das ist microsoft schrott o.ä. Postings erwartet. Janu, es geschehen noch zeichen und wunder :)

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