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F-35 Joint Strike Fighter im Landeanflug
Tokio - Japan kauft zur Modernisierung der Luftwaffe Kampflugzeuge des US-Herstellers Lockheed Martin vom Typ F-35. Die Regierung bestellte am Dienstag 42 der modernen Jets. Analysten zufolge hat der Auftrag ein Volumen von mehr als sieben Milliarden Dollar. Verteidigungsminister Yasuo Ichikawa sagte, mit den neuen Jets passe sich Japan an das veränderte Sicherheitsumfeld nach dem Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il an. "Das Sicherheitsumfeld für Kampfjets der Zukunft verändert sich. Der F-35 hat die Fähigkeiten, um diesen Veränderungen entschlossen zu begegnen", sagte der Minister. Die US-Regierung sowie Lockheed Martin begrüßten die Entscheidung Japans. Boeing und das Eurofighter-Konsortium gehen damit leer aus.
Das japanische Militär legt mit der Entscheidung offenbar mehr Wert auf die Fähigkeit des Flugzeugs, für das Radar unsichtbar zu sein, als auf die Einsatzerfahrung des F/A-18 von Boeing und des Eurofighters. Diese sogenannte Stealth-Technologie wird von den japanischen Militärs als entscheidender Vorteil gewertet, zumal das benachbarte China im Januar den ersten Testflug eines Stealth-Kampfflugzeuges von Typ J-20 bekanntgegeben hatte. Der F-35 gilt zudem als extrem wendig und kann senkrecht starten.
Der Tod des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong Il hat Sorgen vor einer Destabilisierung der Region geweckt. Experten sagten indes, die Entscheidung Japans für den Kauf der Kampfjets sei informell lange vor dem Ableben des Machthabers gefallen. Vielmehr bemühe sich Japan um engere Beziehungen zu den USA angesichts des militärischen Aufstiegs Chinas und anderer Ungewissheiten in der Region. "Die Entscheidung spiegelt die Anerkennung Japans wider, dass in einer Zeit der größeren Unsicherheit eine engere Zusammenarbeit mit den USA in Sicherheitsfragen nötig ist", sagte Brad Glosserman, Experte beim Pacific Forum CSIS in Honolulu.
Wackelt das Exportverbot?
Das US-Präsidialamt teilte mit, Barack Obama habe in einem Telefonat mit dem japanischen Ministerpräsident Yoshihiko Noda diesem die Unterstützung der Verbündeten zugesichert. Die japanische Regierung kündigte an, die USA würden mit ihren beiden engsten Verbündeten in Asien, Japan und Südkorea, bald schon hochrangige Gespräche zum Thema Nordkorea führen. "Das Datum steht noch nicht fest, aber es wird so bald wie möglich sein", sagte Regierungssprecher Osamu Fujimura.
Das F-35-Programm befindet sich in einem frühen Produktionsstadium. Mit der Bestellung aus Japan steigen Experten zufolge nun die Chancen, dass auch Südkorea den F-35 kaufen wird. Im Gespräch sind 60 Stück. Für Boeing dagegen könnten die Tage als Hersteller von Kampfjets gezählt sein, sagte Loren Thompson vom Lexington Institute.
Die Bestellung könnte sich für Japan auch wirtschaftlich auszahlen. Lockheed kündigte an, japanische Zulieferer könnten in die Produktion des F-35 miteinbezogen werden. Voraussetzung sei aber die Aufhebung eines Exportverbots für solche Teile von Japan in die USA. Die Militärausgaben der USA sind zehn Mal so hoch wie die Japans. Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums sollen Mitsubishi Heavy Industries, IHI Corp sowie Mitsubishi Electric in die Produktion des F-35 einbezogen werden. (Reuters)
Link
BBC News: US Lockheed Martin F-35 chosen as Japan fighter jet
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die f-18 kostet 30-50mio dollar pro stueck und wird seit 1978 gebaut, die f-35 kostet ueber 180 mio stueck und wird seit 2006 gebaut. diese beiden flugzeuge laufen einfach nicht in derselben klasse. wegen der fehlenden stealth faehigkeit auch der eurofighter nicht.
1) wie gut der jsf ist, weiss man nicht. wie erwähnt gabs genug technische probelme, cut backs, verspätungen etc.
2) wer 42 flieger kauft ist nicht nur in einer besseren verhandlungsposition, sondern bekommt von haus aus bessere preise
3) von den 15 typhoon sind in ö 6 gebraucht (was genug ist), aber alle 15 kastriert.
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