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vergrößern 700x394Geister und andere Komplikationen: Kristen (Amber Heard) in "The Ward".
Wien - Das Besondere am Wahn ist, dass er mit niemandem zu teilen ist. Wer wahnsinnig ist, hält die eigene Welt für die einzig richtige, so lehrt es uns zumindest die Psychologie des Horrorkinos, das es uns gelegentlich erlaubt, in einen Wahn einzutreten, aus dem wir dann auf schreckliche Weise erlöst werden müssen. In John Carpenters The Ward ist die ganze Geschichte auf die Identifikationsfigur Kristen zugeschnitten, die zu Beginn in eine Nervenheilanstalt eingeliefert wird. Der Film spielt in Oregon in den Sechzigerjahren, das ist jene Periode, an der die amerikanische populäre Kultur im Moment besonders interessiert ist (nicht zufällig taucht hier aus der Serie Mad Men der Schauspieler Jared Harris auf).
Kristen hat ein Problem, das mitten in die Logik des Wahns führt: Sie ist die einzige Vernünftige in einem repressiven Zusammenhang, sie hat nur das Problem, dass niemand auf sie hören will.
Sie begreift sehr schnell, dass sie mit Argumenten nicht weit entkommt, deswegen versucht sie, die anderen Mädchen in ihrer Abteilung zu einem Ausbruch zu bewegen. Diese sind aber fürchterlich eingeschüchtert, weil sie von einem Geist verfolgt werden, der ihnen überall den Weg versperrt.
Kristen hat also eine doppelt komplizierte Aufgabe, sie muss einen Geist austreiben und zugleich die Insassinnen zu Sinnen bringen. Sie erledigt all das mit dem heldenhaften Mut, den im einschlägigen Genrekino die patenten Mädchen aufbringen, die am Ende übrigbleiben werden - aufgehoben entweder für ein Sequel oder für eine Pointe, die sich gewaschen hat.
Dass die Produktionsfirma den Namen des Regisseurs wie eine Trademark in den Filmtitel aufgenommen hat, macht im Falle von The Ward Sinn. Denn John Carpenter hat gleich eine ganze Reihe von Klassikern des schockierenden Kinos gemacht, von Halloween bis They Live. In den letzten Jahren war es aber eher still um ihn geworden, sodass The Ward so etwas wie ein Comeback darstellt.
Die Kunst liegt hier in der Ökonomie der erzählerischen Mittel. Denn eigentlich laufen fast schon zu viele Motive durcheinander: Weibliche Insassen (Female Convicts) wollen nach draußen (Prison-Break), werden dabei aber von einem unheimlichen Angreifer gejagt (Slasher-Movie) und können sich nie ganz sicher sein, ob sie sich das eine oder andere nur einbilden (Psychothriller).
Carpenter integriert das alles durch eine klassische Dramaturgie in der ersten Person Singular: Mit Kristen (gespielt von Amber Heard) sind wir auf Gedeih und Verderb in diesem Film drinnen, also in einer geschlossenen Anstalt, in der die Räumlichkeiten so konstruiert sind, jeden Ausweg in einer Sackgasse enden zu lassen. Die Spannung gewissermaßen aus dem Gebäude selbst entstehen zu lassen, die Oppression zu einem unüberwindlichen Zusammenhang aus Architektur und Projektion werden zu lassen, darin besteht in so einem Fall die Kunst der Horrorfilmregie, von der John Carpenter hier zeigt, dass er sie immer noch beherrscht - Wahnsinn mit Methode, fast wie in den besten alten Zeiten. (Bert Rebhandl, DER STANDARD - Printausgabe, 20. Dezember 2011)
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Paul-Julien Robert wurde 1979 in die Mühl-Kommune auf dem Friedrichshof hineingeboren. Mehr als dreißig Jahre später begibt er sich mit seinem Dokumentarfilm auf eine Spurensuche
Jessica Chastain erwächst in Andy Muschiettis Horrorfilm ungewöhnliche Konkurrenz
Hüseyin Tabaks erbauliches Filmmelo "Deine Schönheit ist nichts wert"
Ernst Gossners bereits 2007 in Los Angeles gedrehtes Episodendrama kommt jetzt bei uns ins Kino
Der Franzose Gilles Bourdos nähert sich in seinem Film "Renoir" der Spätphase des impressionistischen Malers traditionell, anekdotisch an: Charakterkopf Michel Bouquet verkörpert den Künstler, der durch ein Modell neue Kräfte schöpft
Evelyn Schels sieht dem Künstler in ihrem Dokumentarfilm immer wieder kommentarlos bei der Arbeit zu
Science-Fiction als Designer-Patchwork: In Joseph Kosinskis ideenarmem Filmdrama versucht Tom Cruise auf einer kaputten Erde ein paar Rätsel der Vergangenheit zu klären
Im Dokumentarfilm "Grande Hotel" von Lotte Stoops wird ein Hotelkomplex und mit diesem die jüngere Geschichte Mosambiks lebendig
Regisseur Bence Fliegauf behandelt in "Just the Wind" Übergriffe auf ungarische Roma. Darin baut er aus beiläufigen Beobachtungen eines gewöhnlichen Tages ein atmosphärisch dichtes, prämiertes Filmdrama
Southern Gothic als Marketing-Gehorsam: Der Fantasy-Teenie-Film "Beautiful Creatures"
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"Kon-Tiki" über Thor Heyerdahls Pazifik-Expedition - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
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Eine Frau, die sich zwischen Sicherheit und Abenteuer entscheiden muss: Sarah Polleys Liebesfilm "Take This Waltz" krankt an allzu papierenen Ideen, dabei agiert Hauptdarstellerin Michelle Williams mit eindringlicher Aufrichtigkeit
Deepa Mehta hat mit "Mitternachtskinder" Salman Rushdies gleichnamigen ausufernden Roman umgesetzt
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Ein kluges Porträt als Ringkampf: Veronika Franz und Severin Fiala haben in "Kern" den gleichnamigen Schauspieler und Regisseur gefilmt
"Nerven Bruch Zusammen", der neue Dokumentarfilm von Arash T. Riahi, begleitet Frauen, die existenzielle Krisen gemeinsam meistern
Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht
Rund um eine schicksalhafte Begegnung entwirft Paul Thomas Anderson in "The Master" ein Zeitbild der USA in den Fifties. Großes Kino mit Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman
Mehr als dreißig Jahre nach der ersten Bühnenversion kommt Erfolgsmusical jetzt ins Kino
Lasse Hallströms "Der Hypnotiseur" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Fünfter Auftritt eines Actionveteranen: Bruce Willis in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben"
"Findet Nemo" nun in einer 3-D-Version und weitere Filmstarts der Woche
Der skrupellose Spekulant ist als Filmfigur wieder interessant geworden: Der junge US-Regisseur Nicholas Jarecki entwirft in seinem Thriller die spannende Charakterstudie eines Undurchschaubaren
Taylor Hackfords (Ein Offizier und Gentleman) Actionfilm mit Jason Statham in der Hauptrolle und weitere Filmstarts der Woche
Der französische Filmregisseur Pierre Schoeller verknüpft in "Der Aufsteiger" ("L'Exercice de l'état") das Leben eines Politikers mit den Machenschaften einer heutigen Mediendemokratie
Die Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani haben Häftlinge beim Shakespeare-Spielen begleitet
Naomi Watts in den Wellen von Juan Antonio Bayonas Tsunami-Katastrophenfilm "The Impossible"
Arnold Schwarzenegger kehrt für den Neo-Western "The Last Stand" als Sheriff auf die Leinwand zurück
Sherry Hormann Berliner Liebeskomödie "Anleitung zum Unglücklichsein" und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Regisseurin Kathryn Bigelow erzählt in ihrem kontroversen Drama von der Suche nach Osama Bin Laden: Ein Film über die Verhärtung einer Heldin und ihres Landes
Merchandising-Produkte lösten Proteste aus, weil sie laut Bürgerrechtlern die Sklaverei verharmlosten
Steven Spielberg hat mit "Lincoln" kein staatstragendes Präsidentenporträt, vielmehr ein spannendes Lehrstück über politische Mehrheitsfindung gedreht. Daniel Day-Lewis begeistert in der Titelrolle des für zwölf Oscars nominierten Films
Kein Plot, kein Suspense. Da hilft selbst Ryan Gosling nicht. Ruben Fleischers Film erschöpft sich in den Oberflächlichkeiten edler Tücher. Der Rest ist Geballer
"The House at the End of the Street", ein durchwachsener Softhorrorfilm mit Jennifer Lawrence
Action mit Anliegen: Robert Zemeckis' Pilotendrama "Flight" mit Denzel Washington
"Quartett", das Regiedebüt von Dustin Hoffman - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Mit "Der Fall Wilhelm Reich" widmet der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda dem ebenso heftig verehrten wie verfolgten Grenzgänger Reich nun auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert den Titelhelden
Eine Wal-Trainerin, die sich schwer verletzt, und ein Alleinerzieher, der sich durchboxt: Jacques Audiard lässt in "Der Geschmack von Rost und Knochen" zwei ungewöhnliche Charaktere aneinander Halt finden
Das Kinodebüt von Henning Backhaus, der an der Wiener Filmakademie bei Michael Haneke studiert, wirkt erzählerisch etwas unentschlossen
Der zweite Teil von Ulrich Seidls filmischer Trilogie über weibliche Glückssuchende und weitere Filmstarts der Woche
In Ben Lewins Film findet ein gelähmter Mann zu sexueller Erfüllung. Helen Hunt und John Hawkes zeigen in den Hauptrollen, dass es dafür Pragmatismus und Humor braucht
Der großartig übersteuerte neue Film von US-Regisseur David O. Russell ist eine als Liebesfilm getarnte Komödie
Krimiheld "Jack Reacher" debütiert im Kino. Mit Christopher McQuarrie ("The Usual Suspects") hat ein Drehbuchroutinier die Adaption besorgt, Tom Cruise legt den maulfaulen Einzelgänger aber allzu simpel an
Manuel von Stürlers Dokumentarfilm und weitere Filmstarts der Woche
Jan-Ole Gersters Film "Oh Boy" schickt einen netten Scheinstudenten durch die Berliner Erlebniswelt
Ang Lee hat aus Yann Martels Roman "Life of Pi" eine kitschige Wunderkammer des Kinos gebaut: In spektakulären 3-D-Bildern entwirft er eine Parabel übers Geschichtenerzählen
Die fesselnde Musiker-Doku "Searching for Sugar Man" begibt sich auf die Spuren des Detroit-Phänomens Sixto Rodriguez
Dan Bradleys Action-Trash-Remake "Red Dawn" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Ken Loachs erbaulich-simple Whisky-Komödie "The Angel's Share" wurde in Cannes mit dem Jury-Preis ausgezeichnet
Harald Friedls Dokumentarfilm "What Happiness Is" führt nach Bhutan
Das US-Cop-Drama "End of Watch" begleitet Jake Gyllenhaal und Michael Peña auf Streife durch das berüchtigte South Central L.A.
"Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" / "Bachelorette" und die weiteren Filmstarts der Woche
Benh Zeitlins viel beachtetes Gegenwartsmärchen "Beasts of the Southern Wild" startet am Freitag in Österreichs Kinos
Der Dokumentarfilm "Trains of Thoughts" von Timo Novotny sieht und hört sich in sechs Metropolen in der U-Bahn um. Musik: Sofa Surfers
Die Kunst und die Stadt aus dem Blickwinkel einer neugierigen Flaneurin: US-Independent-Regisseur Jem Cohen hat einen schönen Film über (Wien-)Bilder gedreht, die über das Museum hinaus wirksam sind
Eine neue schwarze Komödie von Barbara Gräftner - und die weiteren Filmstarts der Woche
Peter Jackson hat nach "Herr der Ringe" die nächste Tolkien-Adaption in Angriff genommen
US-Schauspieler Paul Dano ist eines der ungewöhnlichsten Gesichter seiner Generation. In "Ruby Sparks" spielt er nun einen Schriftsteller, der sich in eine von ihm erfundene Frau verliebt. Porträt eines Mannes, der weiß, was er will
Martin McDonaghs Komödie "7 Psychos" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Mehr als nur opulentes Ausstattungskino: "Anna Karenina" von Joe Wright gibt Tolstois russischem Liebesdrama eine surreale Dimension, die das Innerste gnadenlos an die Öffentlichkeit zerrt
Im neuen, klugen Film des Franzosen François Ozon, "In ihrem Haus", entspinnt sich ein raffiniertes Spiel des Fabulierens
Clint Eastwood kämpft in Robert Lorenz' Sozialmärchen "Back in the Game" auch gegen den Lauf der Zeit
Die deutsche Antwort auf "Das Fest" von Thomas Vinterberg: "Was bleibt", der neue Film von Hans-Christian Schmid, setzt nicht auf die auffällige Geste, sondern auf die Kleinigkeiten, in denen sich für moderne Menschen das Schicksal erfüllt
Andrew Dominiks ins Jahr 2008 verlegte Adaption eines George-V. -Higgins-Thrillers und weitere Filmstarts der Woche
Hüseyin Tabaks sehenswerter Kinderfilm "Das Pferd auf dem Balkon" nach einem von Milan Dor geschriebenen Drehbuch
Holprig: Stefan Ruzowitzkys US-Thriller "Cold Blood" / "Deadfall"
Barbara Albert erzählt in "Die Lebenden" von einer jungen Frau, die sich in der Vergangenheit umsieht, um die Gegenwart besser bewältigen zu können
Pierce Brosnan in Susanne Biers "Love Is All You Need" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vier Jahre nach seinem Leinwanddebüt geht das von Millionen Teenagern verehrte neuromantische Traumpaar Bella Swan und Edward Cullen mit "Breaking Dawn - Bis(s) zum Morgengrauen (Teil 2)" ins Finale
Dem iranischen Filmemacher Jafar Panahi ist es für 20 Jahre untersagt, in seinem Beruf zu arbeiten
Der österreichische Regisseur Florian Flicker stellt mit "Grenzgänger" seinen neuen Kinofilm vor: eine Dreiecksgeschichte nach klassischem Vorbild
Tom Tykwer hat "Cloud Atlas" mit den Geschwistern Wachowski ("Matrix") inszeniert. Der deutsche Filmemacher übers Regieführen zu dritt im 24. Jahrhundert
Der portugiesische Regisseur Miguel Gomes verbindet in seinem preisgekröntem Film "Tabu" eine verbotene Liebe in den Kolonien mit einer Ode an das frühe Kino
Dietrich Brüggemanns Twentysomethings-Berlin-Komödie "3 Zimmer/ Küche/ Bad" und die weiteren Filmsstarts der Woche
Schauspiel-Star Ben Affleck hat mit "Argo" einen höchst unterhaltsamen Politthriller realisiert, der von einer ungewöhnlichen Verschränkung zwischen Hollywood und Weltpolitik erzählt
Matthias Glasners im äußersten Norden Norwegens situiertes Drama "Gnade" und weitere Filmstarts der Woche
Gustav, Clara Luzia, Luise Pop und Teresa Rotschopf machen Musik: Mirjam Ungers "Oh Yeah, She Performs!" ist eine energetische Hommage an vier alternative Stars
Charmanter US-Film: "The Perks of Being a Wallflower" / "Vielleicht lieber morgen"
"Robot & Frank", das Spielfilmdebüt des US-Regisseurs Jake Schreier, erzählt die etwas konstruierte, letztlich aber gefühlvolle Geschichte eines demenzkranken alten Mannes und seines elektronischen Helfers
Im 23. James-Bond-Abenteuer "Skyfall" richtet sich die Bedrohung gegen den Geheimdienst selbst
Nur falsche Töne: Detlev Bucks Kehlmann-Adaption "Die Vermessung der Welt"
"Knistern der Zeit", Sibylle Dahrendorfs Dokumentarfilm über Christoph Schlingensiefs Operndorf-Projekt
Peter Fonda im Familiendrama "Smitty" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Tragikomödie über die Erfahrung des Alterns: Hauptdarstellerin Isabella Rossellini ist der große Pluspunkt von Julie Gavras' zweitem Kinofilm "Late Bloomers"
Markus Imhoofs Dokumentarfilm "More than Honey" untersucht das Bienensterben
Oliver Stone malt sich in seinem markigen Thriller "Savages" eine comichaft übersteigerte Variante des Drogengeschäfts aus. Mit der Realität hat das wenig zu tun, Spaß bereitet es trotzdem
"96 Hours - Taken 2" mit Liam Neeson und weitere Filmstarts der Woche
Stadtführungen in Polen, Hausbesuche in Wien: Mit Dariusz Kowalskis "Richtung Nowa Huta" und Michael Schindeggers "Nr 7" kommen zwei heimische Dokumentarfilme ins Kino, die für die Filmemacher prägende Orte einer näheren Betrachtung unterziehen
In "Abraham Lincoln: Vampirjäger" wird der 16. Präsident der Vereinigten Staaten mit der Axt auf den blutsaugenden Plantagen-Adel losgeschickt. Ein unentschiedener Blockbuster zwischen Kostümklamotte und Metzelfilm
Programmierer als "Poeten", Microsoft als "espritloser" Branchenriese: Ein Jahr nach seinem Tod kehrt Apple-Vordenker Steve Jobs mit einem Interview aus dem Jahr 1995 zurück - auf die Kinoleinwand
Dem US-Regisseur Rian Johnson ist mit "Looper" ein verblüffend origineller Science-Fiction-Film geglückt
Das 3D-Tierabenteuer "Madagascar 3 - Flucht durch Europa" und weitere Filmstarts der Woche
Lange galt Jack Kerouacs Beatnik-Bibel "On the Road" als unverfilmbar. Walter Salles hat es nun mit einem Zugang versucht, der die Aufbruchseuphorie des Romans in rauschhafte Miniaturen zerlegt
In der sehenswerten Marlen-Haushofer-Verfilmung "Die Wand" verkörpert Martina Gedeck eine Frau, die in der Natur ihre Instinkte wiederentdeckt
Ed Moschitz hat für seinen Dokumentarfilm "Mama illegal" drei Frauen sieben Jahre als illegale Arbeitskräfte im Ausland begleitet
Leo Bretholz und Bluma Shapiro haben den Holocaust überlebt. "See You Soon Again" zeigt sie als unermüdliche Zeitzeugen
Wenn jeder zum möglichen Schuldigen wird: Der Filmemacher Michael Palm beschäftigt sich in seinem dokumentarischen Filmessay "Low Definition Control" damit, wie optische Verfahren zunehmend unsere Leben regulieren
"Bombay Beach", eine US-Doku mit lyrischen Qualitäten - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
"Wie beim ersten Mal": Meryl Streep und Tommy Lee Jones leiden als entfremdetes Leinwandpaar
Das Animationsabenteuer "Lotte und das Geheimnis der Mondsteine" und weitere Filmstarts der Woche
Der Animationsfilm "Chico & Rita" erzählt mit klassischer Zeichentechnik ein Liebes-Melodram im Takt des Latin Jazz
Im Sequel der populären Agentenfilmreihe "Das Bourne Vermächtnis" übernimmt Jeremy Renner die Rolle des gehetzten Helden. Der US-Schauspieler über Verletzbarkeit, Genrevorbilder und bevorzugte Rollen
Ben Stiller und Co kämpfen in der US-Komödie "The Watch" gegen Aliens
Das bewegte Bilderbuch "Samsara" von US-Kameramann Ron Fricke und weitere Filmstarts der Woche
Drew Goddards Film "The Cabin In The Woods" setzt auf eine klassische Ausgangssituation und hat dabei den Bruchteil eines handelsüblichen Blockbusters gekostet
In Leos Carax' surrealem Filmdrama "Holy Motors" verkörpert Denis Lavant elf Rollen
Episodisches aus der Ewigen Stadt: Woody Allens Filmkomödie "To Rome With Love" ringt erfolglos damit, Klischees von italienischen Verhältnissen in der Liebe neuen Schwung zu verleihen
Simon Wests All-Star-Actionfilm "The Expendables 2" und weitere Filmstarts der Woche
Der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles und seine Schnitzler-Variation "360"
Sam Fells und Chris Butlers Gruselanimationsfilm "ParaNorman" und weitere Filmstarts im Überblick
Das Sci-Fi-Abenteuer "Total Recall" hat nach 22 Jahren eine Neuverfilmung erfahren. Arnold Schwarzenegger wird von Colin Farrell als Held mit künstlichen Gedächtnislücken beerbt, und die Zukunft hat früher interessanter ausgesehen
(Zu) erbauliches Wohlfühlkino: Die kanadische Erfolgskomödie "Starbuck"
"Was passiert, wenn's passiert ist" mit Cameron Diaz - dazu die weiteren Filmstarts im Überblick
Ein bisserl Drama umspielt notdürftig fast nackte Kerle: Gemeinsam mit einem Neueinsteiger lernt man in Steven Soderberghs neuem Kinofilm "Magic Mike" eine Männer-Strip-Truppe näher kennen
Der Brite Stephen Frears hat mit "Lady Vegas" eine US-Gaunerkomödie gedreht
Mit "Prometheus" kehrt Ridley Scott zum Anfang der "Alien"-Saga zurück und fragt nach dem Ursprung der Menschheit
Julie Delpys persönlicher Rückblick auf die 70er: "Familientreffen mit Hindernissen"
Die Schwedin Noomi Rapace sucht in Ridley Scotts Science-Fiction-Film "Prometheus" nach der Herkunft der Menschheit
Pixar entdeckt aufmüpfige Heldinnen fürs Kino: "Merida - Legende der Highlands"
Johnny Depp in Bruce Robinsons Verfilmung des Hunter-S.-Thompson-Romans "Rum Diary"
Christopher Nolan schließt seine "Batman"-Trilogie mit einem überambitionierten Finalstück ab
Status quo, ins Komische gewendet: "F.A.Q.", ein kurzweiliger Dokumentarfilm aus Österreich
"Die fabelhafte Welt der Amélie" und ihre vielen kleinen Wahrheiten, Lügen und Gemeinplätze
Orwell'sche Filmparabel: "Faceless" von Manu Luksch im Wiener Top-Kino
Laue Film-Bio: Edie Sedgwicks Vita als "Factory Girl" - Warhol ist in der Lesart des Films einzig ein egozentrischer Freak
Matt Dillon verkörpert Henry "Hank" Chinaski: Streuner, Trinker, verkappter Frauenheld mit einigem Talent für die Verdichtung dieses Lebensstils
Sean Penn und Naomi Watts in Doug Limans bravem Polit-Thriller "Fair Game"
Thomas Roth bemüht sich gerade sehr erfolgreich, mit der filmischen Biografie "Falco – Verdammt, wir leben noch!" das Andenken des Künstlers zu schmälern
Aufgeblasenes Spektakel: Tarsem Singh inszenierte eine Heldengeschichten eines Stuntmans - Dazu: Die weiteren Kinostarts der Woche
Der Filmemacher Cyril Tuschi hat versucht zu ergründen, was den inhaftierten Oligarchen Michail Chodorkowski antreibt
Wortloses Filmdrama: Mit "Melegin Düsüsü" - "Der Fall des Engels" - reiht sich Semih Kaplanoglu ins minimalistische Erzählkino ein
Zerfahren, flach und übertrieben: "Der Fall des Lemming" mit Roland Düringer und Fritz Karl
Barbara Alberts Generationenporträt "Fallen": Fünf Freundinnen ziehen vorsichtig die Bilanz ihrer bisherigen Leben
Stefan Ruzowitzkys Konzentrationslagerfilm "Die Fälscher"
"Die Fälscher" - Regisseur Stefan Ruzowitzky im STANDARD- Interview über ästhetische Konzentrationslagerfilme, Rückschläge und Freunde des Ruhms
Eine Mischung aus Farce und Todesdrama: "Die Fälscher" des deutsch-
österreichischen Regisseurs Stefan Ruzowitzky
Ein Gespräch mit Adolf Burger, jenem KZ-Häftling, dessen Schilderungen Basis des Films "Die Fälscher" waren
"Fame" und weitere Feiertags-Filmstarts
Das Sequel der Marvel-Comicadaption von 2005 ist vom Beginn an der Logik eines B-Movies verpflichtet
Kann man weiter wilder Hund sein, oder muss ein Familienvater andere Vorbilder finden: Wes Andersons "Fantastic Mr. Fox"
US-Regisseur Todd Haynes wagt sich mit seinem Melodram "Far From Heaven" auf brüchiges Terrain
Ingo Raspers sympathische, mehrfach preisgekrönte Mittelstands-Sozialkomödie
Lasst Reifen glühen - sommerlicher Crashkurs für richtige Männer vom aus Taiwan stammenden Regisseur Justin Lin
"Fast Food Nation" von Richard Linklater: Einblick in die Logiken von Schnellimbisskonzernen in Form eines Spielfilms
In der Romantic Comedy "Fast verheiratet" mimt er wieder den leicht zerknitterten Frauenversteher: Jason Segel über Krümelmonster, Freaks und Superhelden
Ein Mann taumelt auf erheiternde Weise zwischen den Sphären: In dem Film "Fasten auf Italienisch" muss sich der französische Starkomiker Kad Merad den Voraussetzungen seiner Ursprungskultur stellen
Im Kino: Xavier Beauvois' ungewöhnlicher Polizeifilm "Eine fatale Entscheidung"
"Le Fate Ignoranti" von Ferzan Ozpetek ("Hamam - Das türkische Bad")
Alexander Sokurow hat sich Goethes "Faust" auf sehr eigenständige Weise angeeignet
Fantasien in hochkomplexer Montage und Hitchcock-Nachfolge: Brian De Palmas Thriller "Femme Fatale"
"Temporada de Patos" und mehr beim Lateinamerika-Filmfestival in Salzburg
Luigi Falornis deutsch-österreichische Koproduktion führt zu Kindersoldaten in Eritrea - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche
David O. Russells oscarprämierter Film "The Fighter" erweitert das Boxerdrama zur Familienkomödie. Als ungleiche Brüder kämpfen Christian Bale und Mark Wahlberg um Ruhm und Mutterliebe
Unter dem Titel "Film ist." versammelt Gustav Deutsch Fragmente des Kinos zu einer Schule des Sehens - Interview mit dem Filmemacher
Jean-Luc Godard bricht in "Film Socialisme" auf eine Reise durch die europäische Ideengeschichte und ihre zahlreichen Verwerfungen auf
Filmlandvermessung: Das Filmarchiv Austria stellt derzeit im Wiener Metro Kino "Kino aus Israel" vor
Das Filmarchiv Austria zeigt Arbeiten von Wolfgang Staudte und Helmut Käutner
Das Filmarchiv Austria beschäftigt sich mit dem filmischen Vorfeld des März '38
Am 14. November wäre die eigenwillige Stummfilmactrice, Inbegriff der "Roaring Twenties", 100 Jahre alt geworden
Das Filmarchiv Austria erinnert im Wiener Metro-Kino an "Filmkünstler als NS-Opfer"
Schlaglichter auf eine Produktionslandschaft: Die Retrospektive "1989 ff." lässt derzeit zwanzig Jahre deutsches Filmschaffen Revue passieren
Die große Sommerretrospektive des Filmarchiv Austria durchmisst im Augarten den Kulturraum Balkan
Das Filmarchiv Austria zeigt unter dem Titel "Besetzte Bilder" noch bis 26. Juni österreichisches Kino der Jahre 1945 bis '55
Das Filmarchiv erinnert mit einer Werkschau an den bedeutenden österreichischen Filmautor Carl Mayer
Umfangreiche Retrospektive des DEFA-Kinos
Im Mittelpunkt von "Die Unheimlichkeit des Blicks": Die weit gehend unbekannten, weiblichen Stars des frühen deutschen Kinos
"Filmhimmel Österreich" - eine große Schau des Filmarchivs zur heimischen Filmgeschichte im Metro Kino
Das Filmarchiv Austria widmet dem maßgeblichen Vertreter des Neuen Österreichischen Films eine Retrospektive
Eine Ausstellung und eine Filmretrospektive für Fritz Grünbaum, der heuer 125 Jahre alt würde
Das Filmarchiv Austria erinnert derzeit an Henry Koster und andere Filmemigranten
Das Filmarchiv Austria zeigt die wenig bekannten frühen Filme des Ungarn Mihály Kertész, der später als Michael Curtiz "Casablanca" realisierte
Eine Filmschau des Filmarchiv Austria zum 80. Geburtstag
Noch bis 8. Jänner: "Österreich- Bilder im internationalen Kino", präsentiert vom Filmarchiv Austria
Osteuropäische "Regalfilme" im Filmarchiv
Das Filmarchiv Austria stellt als Beitrag zum Freud-Jahr eine Filmschau und eine Publikation vor: "Psyche im Kino"
Filmarchiv-Retrospektive zu Alexander Korda, einem bedeutenden britischen Filmtycoon
"Kino der Verletzten": eine überfällige Werkschau des österreichischen Regisseurs und Schauspielers in Wien
Das "proletarische Kino" erlebte in den 1920ern eine kurze Blüte: Das Filmarchiv Austria erinnert an den Filmpionier Phil Jutzi...
Das Österreichische Filmmuseum zeigt derzeit einen Rückblick auf Filme, die in den 1940er-Jahren begannen, schon wieder die Wahrheit zu sagen, als die Unwahrheit noch an der Macht war
Zwei Retrospektiven erinnern an ein Kapitel heimischer Nachkriegskinogeschichte und an das Wirken österreichischer Filmschaffender bei der ostdeutschen Defa
Das Filmarchiv Austria steht derzeit im Zeichen der "Roten Traumfabriken": Zwei Retrospektiven erinnern an ein Kapitel heimischer Nachkriegskinogeschichte und an das Wirken österreichischer Filmschaffender bei der ostdeutschen Defa.
Filmarchiv Austria erinnert an Walter Reisch
Das Wiener Filmcasino präsentiert zum 20-Jahr-Jubiläum eine fantastische Retro: Das Werk des japanischen Animationsfilmemachers Hayao Miyazaki
Eine Werkschau im Wiener Filmcasino stellt derzeit den renommierten Dokumentaristen Peter Liechti und seine ungewöhnlichen "Kinoreisen" vor
Eine Filmschau zeigt Klassiker und aktuelle Produktionen aus dem Filmland Indien: "Yeh Hai India"
Start der Doku-Reihe "Die unmögliche Liebe" im Filmhaus-Kino
Diese Woche nur zwei neue Filme, und beide abgestanden - Frischer: die neue Retrospektive des Filmmuseums und experimentelle Musiker im Filmarchiv
Das Filmmuseum widmet dem österreichischen Found-Footage-Künstler Gustav Deutsch eine Retrospektive. Sein neuer Film, "Film ist. A girl & a gun" erzählt vom Wüten des Eros – anhand von Archivbildern
Monumentale Epen wie "Lawrence von Arabien" festigten David Leans Ruf als Regisseur mit Hang zum Maßlosen - Eine Retrospektive im Filmmuseum zeigt, dass er über mehr Variationsbreite verfügte
Kinoträume von Guy Maddin im Österreichischen Filmmuseum
Das Filmmuseum widmet Akira Kurosawa, dem Kaiser des japanischen Kinos, bis 9. Jänner eine komplette Retrospektive
Das Österreichische Filmmuseum zeigt das im Westen weit gehend unbekannte Werk des Thailänders Ratana Pestonji
Kino der Sensationen: Das Österreichische Filmmuseum zeigt das Gesamtwerk von Sam Fuller
Überfall in bunt: Retro "Filmfarben" im Filmmuseum
Zwei Filmreihen abseits des Kanons: "Rohstoff" im Filmmuseum und "Einseitig perforiert, schmaler Steg. Filme auf 16 mm" im Mumok
Das Österreichische Filmmuseum widmet sein Septemberprogramm der "Utopie Film" - mit "100 Vorschlägen"
Im Filmmuseum: Willkommen im Albtraumkino des Alfred Hitchcock, wo kleine Details ein obsessives Eigenleben entwickeln
Mit der Sichtung von Andrej Tarkowskijs filmischem Gesamtwerk erinnert das Österreichische Filmmuseum an einen Großen des Weltkinos
Das bedeutende, schmale Werk des Polen Andrzej Munk im Österreichischen Filmmuseum
Der thailändische Filmemacher Apichatpong Weerasethakul baut in seinen Arbeiten Durchgänge zwischen Tradition und Moderne: Das Filmmuseum widmet ihm eine Retrospektive und ein Buch
Der Welt erster weiblicher Movie-Star: Das Filmarchiv Austria würdigt die dänische Schauspielerin Asta Nielsen (1881–1972) mit einer Retrospektive und einer gewichtigen Publikation.
Lektionen in indischem Kino: "Bollywood Basic" im Österreichischen Filmmuseum
"Bonjour Cinéma - Jean Epstein und das französische Kino der zwanziger Jahre" im Filmmuseum
Der russische Regisseur, Schauspieler und Boxer Boris Barnet ist ein zu Unrecht Vergessener der Filmgeschichte - Retrospektive im Österreichischen Filmmuseum
Das Österreichische Filmmuseum bietet die einmalig umfassende Schau "Brasilien: Cinema Novo und tropische Moderne 1926-2003"
Buster Keaton, einer der größten US-Komiker aller Zeiten, wird im Filmmuseum mit einer umfassenden Retrospektive geehrt
Exkursionen in die Bilderfluchten von Geschichte und Erinnerung: Das Österreichische Filmmuseum präsentiert die Filme des französischen Regisseurs und Denkers
Das Gesamtwerk und die Lieblingsfilme der französischen Regisseurin Claire Denis im Österreichischen Filmmuseum
Das Österreichische Filmmuseum zeigt noch bis Ende April eine Retrospektive von Arbeiten des französischen Regisseurs Claude Chabrol
"Combat Movies": Tagung zu Krieg und Film
Matthew Barneys "Cremaster"-Zyklus im Filmmuseum: Eine Gratwanderung zwischen Kunst und Kino
Die Retro "Destination London" erinnert im Österreichischen Filmmuseum an Exilanten im britischen Kino der 1930er- und 40er-Jahre
Die Filme von Djibril Diop Mambéty im Filmmuseum
Er schuf "rote Verse mit Filmreimen": Filme des Meisters der Montage, begleitet von der Reihe "Kino- Revolution" über das sowjetische Kino 1918-1929 im Filmmuseum
Das Österreichische Filmmuseum würdigt bis Ende März Edgar G. Ulmer (1904–1972), den König der B-Movies, mit einer Retrospektive
Das Filmmuseum widmet Ernst Lubitsch, Meister der doppeldeutigen Gesellschaftskomödie, eine vollständige Retrospektive
Mit einer umfassenden Retrospektive wendet sich das Österreichische Filmmuseum derzeit dem hybriden Feld des Film noir zu - und begreift ihn als internationale Chiffre
Die Dauerkrise moderner Institutionen in Großaufnahmen: Der Dokumentarfilmer Frederick Wiseman im Filmmuseum
Ein viel zu wenig bekannten Meister des japanischen Kinos: Hiroshi Shimizu im Filmmuseum
Die Filmmuseums-Reihe "Infame Bilder - Im Kino der Kontrollgesellschaft" beschäftigt sich mit Überwachung und Regulierung
Mit Arbeiten wie "La Grande Illusion" oder "La Bête humaine" hat sich der französische Regisseur Jean Renoir (1894-1979) längst in die Evergreens der Filmgeschichte eingereiht
Das Österreichische Filmmuseum würdigt derzeit Jean-Pierre Léaud: Seit seinem Debüt als Teenager anno 1959 prägt der französische Schauspieler das internationale Autorenkino mit stoischer Miene.
Der polnische Avantgarde-Filmemacher Józef Robakowski ist mit einer Retrospektive in Wien zu Gast
Filme und Lesungen des deutschen Dokumentaristen Klaus Wildenhahn im Filmmuseum
Kontrolliertes Raffinement oder ungestümer Slapstick: Die Diven und Komödiantinnen des frühen Kinos hatten einiges zu bieten
Das gewaltige, brisante Werk des italienischen Meisterregisseurs Luchino Visconti in einer Retrospektive im Filmmuseum
US-Regisseur Martin Scorsese wird zum Saisonauftakt im Filmmuseum mit einer großen Retrospektive gewürdigt
Der österreichische Filmemacher Michael Pilz wird nun im Filmmuseum Wien gewürdigt
Naruse, der unbekannteste unter Japans großen Regisseuren, fühlte dem modernen Leben auf den Zahn
"Moving Landscapes" - eine ambitionierte Retrospektive im Österreichischen Filmmuseum
Endlich ist es wieder möglich, das Gesamtwerk des japanischen Modernisten Nagisa Oshimazu sehen
Ein grandioser Einzelgänger des italienischen Kinos wird derzeit im Filmmuseum mit einer Werkschau gewürdigt: Nanni Moretti
Das Filmmuseum widmet sich der New-Hollywood-Ära. Coppola, Cassavetes, Scorsese und experimentelle Werke
Retrospektive Nicholas Ray im Filmmuseum: Ein lyrisches Werk über getriebene Einzelgänger, die nach ihrem Platz auf der Welt suchen
Das Österreichische Filmmuseum zeigt im November unter dem Titel "Notre Musique" eine Filmgeschichte der Gegenwart
Österreichisches Filmmuseum widmet sich bis Ende September dem von schadhaften Stellen und Fragmenten durchsetzten Werk des US-Regisseurs, Autors und Schauspielers
Das Österreichische Filmmuseum würdigt das bunt rebellische Werk des senegalesischen Regisseurs Ousmane Sembène
Ein "Verlorener" der Filmgeschichte: Das Filmmuseum erinnert mit einer Retrospektive und einer Publikation an den Schauspieler Peter Lorre
Pier Paolo Pasolini und seine Zeitgenossen im Mittelpunkt einer hochinteressanten Filmschau im Filmmuseum, die den Fortschrittsglauben im Italien der 60er-Jahre hinterfragt
Und eine Mao-Bibel in der Suppe: Werkschau des deutschen Filmemachers Harun Farocki im Filmmuseum
Das Filmmuseum widmet James Benning, dem Meister des "Landschaftsfilms", bis 30. November eine Retrospektive
Der Brite Peter Watkins hat mit seinen eigenwilligen dokumentarischen Arbeiten stets die Möglichkeiten des Mediums(und seiner Auftraggeber) ausgereizt
US-Regisseur Richard Linklater, eine der fixen größen innerhalb des US-Independent-Kinos, im Gespräch zur Retrospektive im Filmmuseum
Das Filmmuseum würdigt die österreichische Multimedia-Künstlerin mit einer umfassenden Retrospektive ihrer Filme und Videos
Mit Vorliebe für grelle Effekte: Der japanische Regisseur Yasuzô Masumura im Österreichischen Filmmuseum
Der kambodschanische Regisseur Rithy Panh beschäftigt sich in seinen Filmen mit den Verbrechen der Roten Khmer und dem schwierigen Neustart seines Landes
Egal, ob die eigene Familie, Beat-Poeten oder die Rolling Stones vor der Kamera stehen - der Filmemacher Robert Frank fängt Bilder ein, die anderen nichtig erscheinen
William Friedkin: Eine Filmreihe liefert "Rohstoff"
Überfällige Werkschau eines intellektuellen Wüstlings, eines Regie- Poeten der japanischen Unterschicht: Shohei Imamura im Filmmuseum
"Singen und Tanzen im Film" bringt Hollywood- Klassik, Euro-Volksopern, Musikvideos, Sowjet- und Hongkong-Musicals ins Filmmuseum
Sternberg-Retrospektive im Filmmuseum zeigt bis zum 27. April das Gesamtwerk des Regisseurs
"Die Früchte des Zorns und der Zärtlichkeit", eine Werkschau von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub im Filmmuseum
Horror-Produzent Val Lewton im Filmmuseum
Vincente Minnelli war einer der maßgeblichen Regisseure des klassischen Hollywoodkinos - das Österreichische Filmmuseum zeigt derzeit eine Auswahl seiner Musicals und Melodramen
Wertvolle Fundstücke aus einer nicht eben dicht überlieferten Epoche des sowjetischen Kinos: Wassili Schukschin
Das Filmmuseum holt den US-Western aus seinem Ausgedinge im Mitternachtsfernsehen zurück auf die Kinoleinwand
Das Österreichische Filmmuseum setzt seine Auseinandersetzung mit dem amerikanischsten aller Filmgenres fort
Luc Dardenne, neben Bruder Jean-Pierre der Regisseur der intensiven Verhaltensstudie "Le fils - Der Sohn", im STANDARD-Interview
Teen-Horror-Franchise, nun auch in 3D: "Final Destination 4" - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche
"Final Destination 5" ist zuverlässig nach dem bewährten und perfiden Kleine-Ursache-verheerende-Wirkung-Schema angelegt
Der erste computeranimierte Spielfilm mit fotorealistischem Anspruch
"Findet Nemo": Die Abenteuer eines übermütigen Jungfischs sind der Überraschungs- Kassenschlager des Kinojahrs 2003
Gus van Sants "Finding Forrester"
Lucía Puenzos Liebesdrama "Das Fischkind" / "El niño pez" - und die weiteren Kinostarts der Woche
Andrea Arnolds im Vorjahr in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichneter Film "Fish Tank" erzählt von der Selbstbehauptung eines weiblichen Teenagers in einer Siedlung am östlichen Rand von London
Clint Eastwoods außergewöhnlicher Kriegsfilm "Flags of Our Fathers" hinterfragt den gängigen Heroismus des Genres
"Flags of Our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" - ein beispielloses Doppelprojekt von US-Regisseur Clint Eastwood
Heinz Strunks grandios unterhaltsamer Roman "Fleisch ist mein Gemüse" wurde halbherzig verfilmt - Ab Freitag in den österreichischen Kinos
Eric Guirados zweiter Spielfilm dreht sich um eine kleine französische Greißlerei auf vier Rädern
Flugnomaden, dokumentarisch, großleinwandtauglich und auch surreal vermittelt: Herbert Brödls "Flieger über Amazonien"
Robert Schwentkes Thriller "Flightplan" setzt Jodie Foster einem Angstszenario aus
Johnny Depp führt in "Fluch der Karibik" als geschichtsloser Freibeuter durch die Attraktionen des Piratenfilms
Gore Verbinskis Fortsetzung des Piratenabenteuers erfüllt zwar kommerzielle Erwartungen – für gelungene Unterhaltung sorgt es jedoch nur bedingt
Die kommerziell höchst erfolgreiche Wiederbelebung eines totgesagten Genres geht in die nächste Runde: Gore Verbinskis "Fluch der Karibik 3"
Die Erfolgsfilmfigur Captain Jack Sparrow gelüstet es im vierten Teil von "Fluch der Karibik" nach ewiger Jugend - 3-D-Effekte sind dabei nur bedingt von Nutzen
Regisseur Paul Greengrass und der Darsteller und damalige Chef der Flugaufsicht Ben Sliney im STANDARD-Interview über den Film "United 93" und den 11. September 2001
Unspekulativ: Paul Greengrass' 9/11-Film "Flug 93" - inszeniert ohne Stars und zum Teil mit Laiendarstellern
Hollywood entdeckt den 11. September: Paul Greengrass' Film dramatisiert die Ereignisse rund um jenes Flugzeug, in dem es Passagieren gelang, die Terroristen zu überwältigen
Unspekulativ: Paul Greengrass' 9/11-Film "Flug 93" - inszeniert ohne Stars und zum Teil mit Laiendarstellern
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Regisseur Paul Greengrass und der Darsteller und damalige Chef der Flugaufsicht Ben Sliney im STANDARD-Interview über den Film "United 93" und den 11. September 2001
In Errol Morris brisantem Dokumentarfilm "The Fog of War" legt der US-Machtpolitiker Robert S. McNamara Rechenschaft ab
Was aus den Idealen von 1968 wurde: Für die Langzeitdoku "Following Sean" begab sich US-Dokumentarist Arlyck erneut nach San Francisco
Wie Fußball zum Politikum wird: Der Dokumentarfilm "Football under Cover" begleitet ein Spiel zwischen einem Berliner Frauenfußballverein und einer iranischen Auswahl
Das Remake des Tanzfilms "Footloose" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Interview mit Filmemacher Samir, der in "Forget Baghdad" das Los irakischer Juden, die nach Israel flüchteten, thematisiert
Die US-Trennungskomödie "Forgetting Sarah Marshall" ist der jüngste Beleg für den Humor, mit dem Autor und Produzent Judd Apatow aus Routinen ausbricht
Was hat der internationale Frachtverkehr mit einer lokalen niederländischen Krötenpopulation zu tun? Der Dokumentarfilm "The Forgotten Space" betrachtet Seefahrt und Globalisierung aus ungewohnten Perspektiven
Ira Sachs' herausragende filmische Beziehungsstudie "Forty Shades of Blue"
In unendliche Weiten von Raum und Zeit: ein visuell überwältigendes Panoptikum, das sich selbst im Nirgendwo verliert
Vince Vaughn und Reese Witherspoon in der US-Komödie "Four Christmases" / "Mein Schatz, unsere Familie und ich"
Lachen über Terroristen? Der britische Satiriker Chris Morris verriet, warum seinen Film auch viele Muslime mögen
Bill Paxtons Regiedebüt "Frailty / Dämonisch" bereichert das Serienmörder-Genre zeitweilig um interessante Variationen
Daniel Radcliffe in "Die Frau in Schwarz", seinem ersten Film nach "Harry Potter", und weitere Filmstarts
Filmporträt der Dostojewski-Übersetzerin Swetlana Geier: "Die Frau mit den 5 Elefanten"
Beziehungsreigen: "Frau2 sucht HappyEnd" von Edward Berger
Nathalie Borgers' Dokumentation "Die Frauenkarawane" begleitet Nomadinnen auf einer ganz besonderen Reise durch die Sahara
Schwarze Komödie: "Fräulein Phyllis" ist die Geschichte einer eigenwilligen Mischung aus Kindfrau und Femme fatale, gespielt von Sophie Rois
Hans Weingartners neuer Film "Free Rainer" erzählt davon, wie man die TV-Welt verbessern kann, indem man die Quoten manipuliert
Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit verwickelt zwei Menschen in ein Drama nur mühsam eingestandener Schuld
Carl Maria von Webers "Der Freischütz", bearbeitet von Jens Neubert - und die weiteren Filmstarts der Woche
Das Filmdrama "Die Fremde" erzählt von einer deutschtürkischen Familie, die in Traditionen gefangen bleibt
Regie-Altmeister Clint Eastwood hat mit "Der fremde Sohn" ein Melodram um den Kampf einer Mutter im L.A. der 20er-Jahre inszeniert
Von Identities ins reguläre Kino: "Mein Freund aus Faro", das Spielfilmdebüt der deutschen Autorin und Regisseurin Nana Neul - Dazu: die weiteren Kinostarts
Nie zuvor in der Geschichte des Kinos wurde in 90 Minuten so oft um Entschuldigung gebeten
"Freundschaft" - das Kabarett, das Glanz und Elend der SPÖ belachte, ist neu im Kino: Hauptdarsteller Erwin Steinhauer im Interview
Aus dem Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo wird in Julie Taymors "Frida" eine Abfolge von Anekdoten rund um Salma Hayek
Das Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo wird in Julie Taymors "Frida" zu einer Abfolge von Anekdoten umformuliert. Salma Hayek gibt die vitale Protagonistin in einem bunten Prominentenreigen.
Johnny Depp enttarnt Jack the Ripper
Der koreanische Regisseur Kim Ki-Duk hat mit "Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling" eine kontemplative Filmparabel über Lebenszyklen gedreht
"Das Frühlingstreffen" führt parabelhaft in ein Dorf auf der griechischen Insel Chios
40.000 Rockfans stürmen alljährlich im August den kleinen Ort Wacken in Schleswig-Holstein: Der Dokumentarfilm "Full Metal Village" zeigt, was das dann heißt
Andy Lau, Hongkongs Superstar und nun mit dem Thriller "Fulltime Killer" im Kino, im Gespräch mit dem STANDARD
Krude US-RomCom mit Mystery-Touch: "When in Rome" / "Fünf Männer sind vier zu viel" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Zwei Filme, die auf unterschiedliche Weise Gewalt und Schrecken im Kinosaal verbreiten: Michael Hanekes "Funny Games U.S.", das Remake seines Antithrillers, und "[Rec]", eine virtuose spanische Horrorvariation.
"Für immer Liebe" / "The Vow" mit Rachel McAdams und Channing Tatum - und die weiteren Filmstarts im Überblick
Ein Erfolgs-Oger im Seriendilemma: Der Animationsfilm "Für immer Shrek" bietet kaum Neues
Reinhard Schwabenitzkys holprige Krimikomödie "Furcht und Zittern"
Eine freundlich verschrobene Mittlebenskrisenkomödie: Die Autorin, Künstlerin und Filmemacherin Miranda July stellt mit "The Future" ihre zweite Kinoarbeit vor
In ihrem neuen Dokumentarfilm "The Future's Past" begleitet Susanne Brandstätter den Dialog von Überlebenden des kambodschanischen Pol-Pot-Regimes und einer nachgeborenen Generation
das problem bei carpenter ist wohl folgendes: die maßstäbe die er mit seinen frühen werken gesetzt hat, sind längst zum standard im modernen horror-kino geworden und wurden in den letzten jahrzehnten von unzähligen regisseuren mal gut, mal schlecht kopiert. selbst carpenter selbst hat sich ab mitte der 80er ja selbst kopiert..."prince of darkness" zb ist nichts anderes als ein horror-remake von "assault". trotzdem hat er (zurecht) den ruf einer ikone des horrorfilms, was sein spärlicher output in den letzten jahren natürlich noch gefördert hat. "the ward" ist nun also ein guter, routinierter film geworden, der wow-effekt ist aber natürlich nicht mehr da, weil wir das alles schon kennen und im prinzip von einem guten horrorfilm erwarten.
dann kommt für mich "Assault" ganz klar als erster (ein Western in Thrillerpelz, super-straight erzählt), dann "Halloween" (für die Kreation des ersten wirklichen Slashers) und dann "The Thing" und "Escape From New York" (obwohl bei Letzterem Russels Posing eher schwer zu ertragen war). Was Carpenter leider nicht konnte, war Ironie, daher sind für mich "They Live", "Big Trouble", "Escape From LA" u.ä. ziemlich gescheitert.
ich bezweifle gerade den gleichen film gesehen zu haben wie hr. rebhandl.
carpenter ist am ende seiner kunst. 'ghosts of mars' war schon ein mehr als entwürdigendes filmereignis.
'the ward' wartet im gegensatz dazu zwar mit einigermassen interessanten charakteren und ideen auf, jedoch versagt carpenter für mich, diese dinge auch filmisch gut umzusetzen. spannung? grusel? nein...eher sich dazu zwingen sich auch noch die letzten 15 min anzuschauen um vielleicht doch noch eine positive überraschung zu erleben.
und auch der twist am ende wurde in anderen filmen weitaus besser und glaubwürdiger rübergebracht.
einziges highlight: amber heard
meine persönliche JC Bestenliste :
Dark Star ,
Escape from NY,
The Thing,
They Live ,
Assault On Precinct Thirteen ,
The Fog,
Halloween,
Prince of Darkness,
und natürlich sein Elvis-Film mit Kurt Russel.
Der Rest ist allemal unterhaltsam.
Das ist eigentlich keine schlechte Ausbeute für einen Regiesseur, der nicht wirklich unmengen an Filmen machte,
der als Autor, Komponist und wasweisich auch gute Figur macht und immer im low budget bereich arbeitete.
Ich bewundere den Mann. Mögen die Kunstfreunde mich steinigen.
Carpenter hat ja die Musik zu seinen filmen meist selber gemacht
minimal mit analogsynthies
aber die themen erzeugen schon von selbst gänsehaut
ohne bilder
der dumpfe synthie in assault (mit kraftwerkdrumbox)
das piano in
the fog und halloween
das hauptthema in escape
grosse kunst !
als jugendlicher hat er mich das schrecken gelehrt, wie nie jemand zuvor und danach. und dann irgendwann sah ich dark star (als ich begann kunstfreund zu werden ;-)) und war hin und weg. carpenter hat(te) eine unglaubliche bandbreite und ich habe ein bisschen angst, mir the ward anzusehen. ich mag nicht, dass mein einzementiertes bild von ihm erschüttert wird. er hat nämlich leider wirklich auch einiges an mist produziert. aber unterm strich: wenige regisseure haben mich so gefesselt.
mir hat auch die musik gefallen (tanzszene im aufenthaltsraum)
http://www.youtube.com/watch?v=3OIGUXnE3rg
Schade, dass er die Fortsetzung von Escape From New York so schändlich vergeigt hat, das hätte schon längst eine eigene Reihe/Serie verdient. (Nur dass Kurt Russell jetzt eindeutig zu alt dafür ist.)
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