Gemeinsame Forschung

Linzer JKU und Universität Budweis verstärken Kooperation

19. Dezember 2011, 11:53

Forschungseinrichtung wird gemeinsam genutzt - Grundlagenforschung zur künstlichen Photosynthese

Linz - Die Linzer Johannes Kepler Universität (JKU) und die Südböhmische Universität Budweis (USB) verstärken ihre Zusammenarbeit. Am Montag wurde das erste grenzüberschreitende österreichisch-tschechische Forschungszentrum eröffnet, dessen Herzstück ein Labor für magnetische Kernresonanz ist. In einer Pressekonferenz mit dem Schweizer Chemie-Nobelpreisträger Richard Ernst stellten Rektor Richard Hagelauer und Rüdiger Ettrich von der USB die Neuanschaffung und ihre Anwendungsmöglichkeiten vor.

100 studieren grenzüberschreitend

Die JKU und die USB haben vor einigen Jahren ein gemeinsames Studium der biologischen Chemie eingeführt. Durch das neue Labor soll die Zusammenarbeit weiter verstärkt werden. Derzeit würden rund 100 Personen grenzüberschreitend studieren, viele von ihnen werden an den NMR-Geräten arbeiten, erklärte Hagelauer. Hinzu kommen eine Reihe von pendelnden Wissenschaftern, die an beiden Standorten forschen. "Es ist ein Gebot der Stunde, nicht alles an einer Universität zu haben, sondern nationale und internationale Kooperationen auszubauen", ist der Rektor überzeugt. Aus den interkulturellen Studien würden auch Netzwerke entstehen, die später im Berufsleben der Absolventen bestehenbleiben.

Die neu eröffnete Einrichtung wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit zwei Mio. Euro gefördert. Sie soll der Grundlagenforschung dienen und nicht kommerziell genutzt werden. Allerdings können Firmen in Form von Forschungskooperationen mit eingebunden werden. (APA)

geordie
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Prost!

Kondratjew -Zyklus
 
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20.12.2011, 03:18
Budweiser Freibier in der Linzer Mensa !

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