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Benko von Geldwäsche­-Vorwurf entlastet

19. Dezember 2011, 11:21
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    foto: apa/techt

    René Benko.

Tiroler hat nach eigenen Angaben "zwischen zwei und drei Milliarden Euro" für Kaufhof geboten

Wien - Der österreichische Investor und Kaufhof-Bieter René Benko ist laut Presseberichten vom Vorwurf der Geldwäsche entlastet. Ein Gutachten des österreichischen Bundeskriminalamts im Auftrag der dortigen Staatsanwaltschaft belege, dass die Verdächtigungen nicht haltbar seien, schreiben übereinstimmend die "Bild"-Zeitung und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Es sei davon auszugehen, dass das Verfahren gegen Benko in Kürze eingestellt werde, schreibt die FAZ. Noch in dieser Woche würden die Vorwürfe ausgeräumt sein, so die "Financial Times Deutschland".

Benko liefert sich mit Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen derzeit einen Bieterwettstreit um die Warenhauskette Kaufhof. Nach Angaben der Tageszeitung "Österreich" hat Benko zwischen zwei und drei Mrd. Euro geboten. "Wir haben ein verbindliches Angebot gelegt, die Summe liegt zwischen zwei und drei Mrd. Euro. Details darf ich aus vertraglichen Gründen nicht nennen", wird der Tiroler zitiert. In den nächsten Tagen müssten kaufmännische Dinge wie Kaufvarianten und Vertragsoptionen noch geklärt werden. Er sei guter Dinge, "wir sind nach wie vor der ideale Partner. Wir kaufen jedoch nicht um jeden Preis."

Wer den Zuschlag für Kaufhof erhält, wird im laufenden Jahr voraussichtlich aber nicht mehr entschieden. Benko aber mahnte zur Eile. "Wir gehen von einer zeitnahen Einigung aus und stehen jedenfalls für langwierige Verhandlungen und Preistreiberei nicht zur Verfügung", sagte er der "FTD".

Verkauf braucht Zeit

Der scheidende Metro-Konzernchef Eckhard Cordes hatte am Samstag der "FAZ" gesagt, er gehe "davon aus, dass der Verkauf voraussichtlich noch einige Zeit dauern wird". "Eine Unternehmensveräußerung dieser Größenordnung ist nun mal eine sehr komplexe Transaktion." Früher geäußerte Kaufpreisvorstellungen von 2 bis 3 Mrd. Euro wollte Cordes nicht mehr bekräftigen: "Dazu darf ich nichts sagen, und ich kann es derzeit auch noch gar nicht."

Cordes, der zum Jahreswechsel vom bisherigen Finanzvorstand Olaf Koch an der Konzernspitze abgelöst wird, hat die Warenhaustochter des Handelskonzerns schon vor Jahren zur Disposition gestellt. Die Kette passt seiner Ansicht nach nicht mehr zum Geschäft der Metro, die mit Großmärkten und den Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn expandieren will.

Ursprünglich hatte Cordes eine Warenhausallianz zwischen Kaufhof und dem Rivalen Karstadt angestrebt. Doch Karstadt war aus der Insolvenzmasse des Arcandor-Konzerns an den Investor Nicolas Berggruen gegangen. Anfang November wurde bekannt, dass Berggruen und der österreichische Immobilieninvestor Rene Benko konkurrierende Angebote für Kaufhof vorgelegt haben. (APA)

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10 Postings
Peterhase71
02
19.12.2011, 19:22
Moralische Schuld!

...ich hoffe es ist den Redakteuren und Lesern dieses nichtsagenden Artikles bewusst, dass es eben der Geist der Benkos ist, der die Welt in die Krise gestürtzt hat, ... keine Ausbildung (nicht mal Matura), Hände schütteln von Politikern, auf "dicke Hose" machen und Ferrari fahren... und 8-10stellige Euro-Schulden, die wahrscheinlich wieder von der Allgemeinheit und den Sparern + Steuerzahlern übernommen werden!

Ich zweifle langsam wirklich an dem Gewissen, den journalistischen Fähigkeiten und dem Intellekt der Zeitungs-Macher!
Ausserdem haben omninöse Gutachter nicht zu entscheiden, sondern RICHTER!

WikiPeda
00
19.12.2011, 16:42
wer von den medien hat bei der staatsanwaltschaft eigentlich nachgefragt?

die scheinen offensichtlich einem pr-schmäh aufgesessen zu sein.

http://dietiwag.org/blog/index.php

?und
00
19.12.2011, 14:01
bildzeitung und faz wissen halt, was in der österreichischen justiz so läuft

trotzdem sollten sie bei ihrem wulff bleiben ......

Herbert Reinsch
00
19.12.2011, 13:18
mann des jahres

mehr gibts dazu nicht zu sagen. zumindest von mir :)

Balkanjero
00
19.12.2011, 12:23

Kennt jemand eigentlich genauere Hintergründe wie es der Herr Benko zu so einer Laufbahn geschafft hat?

Wäre interessant wer da noch dahinter steckt......

el_burrito
00
19.12.2011, 14:13
rene benko hat seine karriere dem stroh-tankstellen-erben karl kovarik zu verdanken

denn er hat den damals jungen tiroler und schulabbrecher bei dessen geschäftsidee eine einrichtung zu eröffnen in dem verschiedene ärzte praktizieren - das sogenannte medicent in innsbruck. später aht herr kovarik dem herrn benko dessen stroh-tankstellen überschrieben, welche der tiroler an die omv weiterverkauft hat...

Peterhase71
00
19.12.2011, 19:21
karl kovarik

... ist komischerweise in keiner seiner Firmen mehr zu finden... hat sich schon von Benko abgeseilt!

el_burrito
00
20.12.2011, 09:49
schwachsinn!

der kovarik hält nach wie vor einen gewissen anteil (~48%) an der signa holding...

Severin Luftensteiner
00
19.12.2011, 12:59

der griechische reeder george economou

Mario Gonzales
00
19.12.2011, 11:41
Freuen wir uns für ihn

weniger prominente Menschen werden angeklagt!

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