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Seoul - Nach dem Tod von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-il haben die Staatsmedien von Szenen "unbeschreiblicher Trauer" berichtet. Die Menschen "versuchen nicht einmal, die Tränen wegzuwischen, und ringen mit Schmerz und Verzweiflung angesichts des Verlusts", berichtete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Montag. Das Staatsfernsehen zeigte in Tränen aufgelöste Passanten auf den Straßen der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang.
Singen und Tanzen verboten
Bis zum 29. Dezember wurde Staatstrauer angeordnet. Während der Trauerzeit ist Singen und Tanzen verboten. Nordkoreas Staatsfernsehen zeigte Mitglieder der regierenden kommunistischen Partei, die schluchzten, schrien und auf Tische schlugen. "Ich kann es nicht fassen! Wie konnte er so gehen? Was sollen wir jetzt machen?", fragte Parteimitglied Kang Tae-ho. "Er versuchte so sehr, unser Leben besser zu machen, und ist einfach gegangen", sagte Hong Sun-ok.
Herzinfarkt während Zugfahrt
Am Morgen war offiziell mitgeteilt worden, dass Kim Jong-il, der 1994 die Nachfolge seines Vaters, des Staatsgründers Kim Il-sung, angetreten hatte, am Samstag im Alter von 69 Jahren während einer Zugfahrt außerhalb von Pjöngjang einem Herzinfarkt erlegen war. Bei der Bekanntgabe des Todes im Fernsehen hatte die Nachrichtensprecherin Tränen in den Augen. Anschließend zeigte das Fernsehen stundenlang Bilder des Machthabers bei Besuchen von Fabriken und Schulen. (APA)
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Vor einem Monat hat Kim Jong-un seine Artilleristen angewiesen, ihre Kanonen auf die Insel Baengnyeong auszurichten. Deren Bewohner leben zwischen Bunkern und Notfallplänen in Angst, auch 2010 ließ der Norden eine Insel beschießen.
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Bild6: Ich wüsste gerne, ob dieses Bild tatsächlich aus Pyongyang stammt und wer auf diesem Bild zu sehen ist.
Die getragene Kleidung passt nämlich so gar nicht zu dem, was wir auf anderen Nordkoreabildern so sehen.
Also entweder stammt dieses Bild aus China, oder es zeigt chinesische Studentinnen in Pyongyang - oder aber die Auswahl an Kleidungs-Produkten in Nordkorea ist doch größer als wir es bis jetzt dachten.
Die Recherche hat bis jetzt ergeben, dass das Foto der japanischen Nachrichtenagentur "Kyodo News" gehört...
haben schon die trauerszenen beim tod seines vaters gezeigt. hier ab knapp einer minute zu sehen - traumhafte szenen! da ist die sonne die in kärten zu scheinen aufhört ein dreck dagegen :-)
http://www.youtube.com/watch?v=NrvIM1ENcbA
Das ist glaub ich die größte und interessanteste Frage zu Nordkorea überhaupt.
Wieviel dieser Führerverehrung ist ehrlich, und wieviel ist erzwungenermaßen schaugespielt.
Das Problem ist, dass kein Nordkoreaner, dem sein Leben etwas wert ist, diese Frage ehrlich beantworten kann, falls zweiteres zutrifft.
werden kindlich gehalten. Bei uns wehren sich die Leute mit Händen und Füssen Erwachsen zu werden. Lassen sich im Hotel Mama wie Kleinkinder bedienen und behandeln. Sie setzen sich freiwillig in den Apple-Häfen, zahlen dafür dass sie in der geschlossenen Welt der Facebook Farm hackeln dürfen und träumen von einem Auftritt im Dschungel Camp.
Wir sind die kindischte Gesellschaft die es jemals gegeben hat.
ist eine sehr normale Reaktion. Selbst wenn man den Onkel nicht gemocht hat. Aber auf seinem Begräbnis flehnt man doch.
In so einem Land ist der Führer eine allgegenwärtige Person. Genauso wie Onkel Steve für die Apple-Fans.
Da hat man 1000x sagen können, das war eigentlich ein beinharter Kapitalist. Der iFan war trauig und hatte das Bedürfnis die Foren dieser Welt zuzuRIPen.
Warum gesteht man dieselbe psychologische Reaktion den Nordkoreanern nich zu und hält sie für deppert?
in denen die Psyche der osteuropäischen Völker nach Jahrzehnten der kommunistischen Indoktrination beschrieben wurde.
Da wurde übertrieben, phantasiert und wild spekuliert. Gekommen ist dann alles ganz anders.
Im Rückblick dieser Erfahrung finde ich es unsinnig die Seelenlage der Nordkoreaner von Wien aus zu beurteilen, noch dazu mit Bildern, die von der nordkoreanischen Propagandaabteilung geliefert werden.
Wenn Sie sich aber unbedingt zum nützlichen Idioten dieser Leute machen wollen - nur zu!
(Wobei Sie die hier laufende Diskussion gar nicht verstehen: keiner macht sich über die Trauer der Nordkoreaner lustig, mann kauft sie ihnen einfach nicht ab.
Und: nur Drama-Queens flennen beim Begräbnis des Onkels.)
kämpfe den ganzen Tag schon mit den Tränen. Aber losheulen kann ich nicht in der Firma, meine kapitalistischen Kollegen haben dafür kein Verständnis. Sie verunglipfen unseren geliebten Führer als blutrünstige Diktator und Verbrecher! Dabei sieht doch jedes Kind die Schönheit und Erhabenheit Nordkoreas, weite Blumenwiesen mit blütenweißen Kleidern der Kinder, die ihrem geliebten Führer huldigen.
So, nach dem Ausheulen gibt es heute eine Runde extra aus der Mao-Bibel, und dann opfere ich dem geliebten Führer edles Kraut.
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