ÖAW-Proteste gegen "Kahlschlag in der Grundlagenforschung"

19. Dezember 2011, 18:23
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    foto: apa/helmut fohringer

    Proteste vor der Akademie der Wissenschaften im ersten Wiener Gemeindebezirk gegen einen "Kahlschlag in der Grundlagenforschung"

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    ÖAW-Präsident Helmut Denk

Laut Ministerium gibt es "keine" Budgetkürzungen

Wien - Mit einem Aktionstag in Wien und Graz protestierten MitarbeiterInnen der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Montag Nachmittag gegen geplante Einsparungen, "um den Kahlschlag in der Grundlagenforschung abzuwenden". Es seien "300 von insgesamt 789 Vollzeitstellen und der Forschungsstandort Österreich bedroht", warnte die Plattform "Rettet die ÖAW" bei einer Pressekonferenz in Wien. Sie fordert die Neuverhandlung der Leistungsvereinbarung (LV) zwischen ÖAW und Wissenschaftsministerium, einen sofortigen Kündigungsstopp, mehr Mitspracherechte für ÖAW-MitarbeiterInnen bei strategischen Entscheidungen und einen Runden Tisch mit allen Beteiligten.

ÖAW-Präsident Helmut Denk sprach beim Aktionstag davon, dass das derzeitige Finanzierungskonzept "das Maximum des unter den gegebenen Umständen Erreichbaren" sei. Die Leistungsvereinbarung gebe zwar Planungssicherheit für drei Jahre: "Das derzeitige Budget reicht allerdings nicht aus, um die ÖAW in der derzeitigen Form weiterzuführen. "

Leistungsvereinbarung

Anfang November haben ÖAW-Führung und das Ministerium die erste Leistungsvereinbarung für die Akademie für 2012 bis 2014 unterzeichnet. Aus dieser ergibt sich laut ÖAW eine Budgetlücke von rund 40 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren. Deshalb sollen Einrichtungen und Institute geschlossen bzw. an Universitäten angegliedert werden. Derzeit verhandeln Ministerium und Akademie über einen konkreten "Reform- und Restrukturierungsplan".

Eine vom ÖAW-Betriebsrat Mitte November aufgelegte Petition haben mittlerweile mehr als 13.000 Personen unterzeichnet. Es gebe auch zahlreiche UnterstützerInnen aus der nationalen und internationalen Wissenschaftsgemeinschaft, etwa vom Historiker Gerald Stourzh, der von einer "drastischen Schwächung" der ÖAW spricht und fordert, "diese forschungspolitische Fehlentscheidung raschest zu korrigieren".

"Stimmungswechsel" und Mitsprache

Beim ÖAW-Präsidium ortet Plattform-Sprecherin Monika Mokre mittlerweile einen "Stimmungswechsel", habe es doch der Plattform für "die Loyalität zur Akademie" gedankt und gemeint, "wir sitzen alle im selben Boot". Für Mokre ist das Gesamtkonzept der LV unklar - dass Einrichtungen geschlossen bzw. an Universitäten abgegeben werden sollen, gefährde die Vielfalt. "Es kann doch nicht wahr sein, dass die ÖAW 300 Stellen verliert, während in anderen Ländern wie Deutschland die Grundlagenforschung ausgebaut wird", so Betriebsrätin Heidemarie Uhl.

Kritisiert wird von Plattform und Betriebsrat, dass ÖAW-MitarbeiterInnen kein Mitspracherecht bei strategischen Entscheidungen hätten, sie seien mit der LV "vor vollendete Tatsachen gestellt worden". Plattform-Sprecher Florian Ruppenstein: "Hochqualifizierte Wissenschafter in der ÖAW haben weniger Mitspracherechte als die Studenten an den Universitäten." Die Plattform fordert daher einen Runden Tisch mit allen Beteiligten.

Für Ruppenstein weist die LV "handwerkliche Mängel" und "logische Brüche" auf. Eine Aufstockung des derzeit geplanten Budgets um nur fünf Millionen Euro jährlich würde der Akademie "immens dienen". Bei der Pressekonferenz anwesende Mitarbeiter bzw. Institutsdirektoren der ÖAW wiesen darauf hin, dass bereits heuer "etliche Dutzende Stellen" durch Auslaufen der Dienstverhältnisse verloren gegangen seien, die Konferenz der Institutsdirektoren sei gespalten, weil es "Gewinner und Verlierer" gebe.

Ministeriumsreaktion

Das Wissenschaftsministerium sah den Aktionstag als "Chance zur umfassenden Kommunikation" und entsandte Forschungssektionschefin Barbara Weitgruber zu den protestierenden ForscherInnen. Budgetkürzungen gibt es laut Ministerium nämlich "keine", in der Leistungsvereinbarung werde ein gleichbleibendes Budget für die nächsten drei Jahre fortgeschrieben, heißt es in einer Stellungnahme des Ministeriums. Real bedeutet ein gleichbleibendes Budget aber durch steigende Preise und Gehälter natürlich weniger Geld für die ÖAW.

Zudem weist man seitens des Wissenschaftsressorts auf den Betrag von zehn Millionen Euro hin, den die ÖAW für Restrukturierungsmaßnahmen erhält. "Zusätzlich stehen der ÖAW zur Neuvergabe in den kommenden drei Jahren bis zu 27 Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen sinnvolle Struktur- und Synergiemaßnahmen gesetzt werden, die Forschungsarbeitsplätze sichern, Forschungsprojekte weiterführen und Schwerpunktsetzungen für die Zukunft ermöglichen sollen", heißt es in der Stellungnahme.

Das Ressort betont, dass das ÖAW-Budget zwischen 2007 und 2010 um insgesamt 39 Prozent angehoben worden sei. Es seien aber die entsprechenden Planungen und Maßnahmen ausgeblieben, "um das bekannte Abklingen der Budgetsteigerungsraten ab 2010 zu berücksichtigen". Es sei Aufgabe der ÖAW, "Reformschritte so zu setzen, dass sie nicht personalwirksam werden". (APA/red)


Weiterlesen: Kommentar der anderen
Hat Bildung wirklich Zukunft, Weihnachtsmann?
Vom weitverbreiteten Glauben an die Formel "Mehr Wissen, mehr Chancen" - Grundsätzliche Anmerkungen zum Zustand des akademischen Arbeitsmarktes anlässlich der Proteste gegen die Kürzungen bei der ÖAW - Von Andrea Roedig

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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2
xy
00
22.12.2011, 03:08

„Arm und elend sind wir. Wenn wir jetzt auch noch dumm werden, können wir aufhören, ein Staat zu sein.“
-antwortete Christian VIII. von Dänemark als ihm sein Finanzminister ausreden wollte den Bildungsetat zu erhöhen.

...wie passend.

Gegen Studiengebühren kämpfen!
00
20.12.2011, 23:25
Es häufen sich die Proteste...

...gegen die Kürzungen im Bildungsbereich: Internationale Entwicklung (Uni Wien), AKH, ÖAW, Modeschule Hetzendorf. Und jetzt legt sich die Regierung auch noch mit der ÖBB an. Vernetzt die Proteste!

http://www.linkswende.org/5582/40-P... enschaften

flopp
20
20.12.2011, 18:38
Herr Denk, auf wessen Seite sind Sie eigentlich?

Ein Präsident, der ständig die Angriffe auf SEINE Organisation vor den Mitarbeitern zu verteidigen versucht, anstatt seine Mitarbeiter und die Organisation vor den Angriffen und einem drohenden Zerfall zu schützen, das ist Verrat und fehl am Platz!
"Das sei alles nicht so" (Zitat aus einem ORF Interview), oder "Das Maximum des Erreichbaren"? Ja? Ist das ein gutes Argument, wenn man weiß, dass dieses "Maximum" auf jeden Fall zu wenig ist? Haben Sie einen Gewerksschafter das schon mal sagen hören?

Leukozyt
 
01
20.12.2011, 14:10
Die im Artikel genannte Petition gibt es hier - und sie kann und soll weiterhin unterzeichnet werden!

http://www.openpetition.de/petition/... esterreich

DANKE!

Fritz Meyer
01
20.12.2011, 10:32
Wird wie in Deutschland ablaufen.

Die klassischen Abschlüsse durch Bachelor/Master-Schulbetrieb verdrängt und den wissenschaftlichen Nachwuchs systematisch ins Ausland vertrieben, Forschung nur noch zweckgebunden durch gewinnorientierte Unternehmen und eine Politik die jammert, dass aus dem Land keine Nobelpreisträger mehr kommen und die "Kultur" immer weiter verfällt.

ausgemustert
07
19.12.2011, 21:01
Wissenschaft in Österreich

waren das noch Zeiten, als Österreich noch NobelpreisträgerInnen hervorbrachte. Dann wurde die Wissenschaft vertrieben - und seither scheint das zur Politik mit Wissenschaft in Österreich geworden zu sein. Welch ein Verlust und welche eine Kurzsichtigkeit der österreichischen Politik. Statt Geld in die Wissenschaft zu stecken, durch gute Forschung die besten StudentInnen und WissenschafterInnen anzulocken, werden sie vertrieben. Schon jetzt lehnen viele WissenschafterInnen Stellenangebote in Österreich ab: Bald wird Österreich ein Niemandsland in der Wissenschaft sein.

wizenstain
61
20.12.2011, 08:28
was hat die öaw mit nobelpreisträgern zu tun?

besteht eine verbindung zu elfriede jelinek?

Magic Washroom
02
19.12.2011, 23:03
die meisten österreichischen nobelpreisträger kamen aus einer zeit, in der es entweder noch die monarchie gab oder die erst vor kurzem vorbei war. und zwar nicht gerechnte die nobelpreisvergabe, sondern wann sie ihre studienzeit hatten.

Philipp Lenard, Phy 1905
Fritz Pregl, Ch 1923
Richard Zsigmondy, Ch 1925
Erwin Schrödinger, Phy1933
Victor Franz Hess, Phy 1936
Richard Kuhn, Ch 1938
Wolfgang Pauli, Phy 1945

wien war zentrum einer (soweit in einer monarchie möglich) offenen, multikulturelle, fortschrittlichen kultur. viele junge forscherInnen kamen nach wien.

dann wurde die intelligenz vertrieben und vernichtet, nach dem krieg riet die österreichische regierung den überlebenden jüdInnen nicht zurück zu kommen.

zurück blieb ein provinzieller staat ohne forschung. junge forscherInnen kommen nicht mehr, sie gehen. insofern war die monarchie fortschrittlicher, offener, als das was es heute gibt (ich bin übrigens antimonarchist, nicht das wer was falsches glaubt ;-)).

Magic Washroom
01
19.12.2011, 23:10

hier übrigens die gesamte liste von österreichischen und "altösterreichischen" nobelpreisträgerInnen: http://de.wikipedia.org/wiki/List... r%C3%A4ger

wobei manche empfinden es, nach dem sie vertrieben wurden und ihre familien vernichtet, wahrscheinlich als zumutung, wenn sie als "altösterreichische" oder österreichische nobelpreisträger betitelt werden (ausgenommen davon der rassetheoretiker des nationalsozialismus, konrad lorenz).

ra mses
72
19.12.2011, 20:58
Die akademische Wissenschaft wird noch weiter implodieren. Uebrigens auch in anderen Laendern (v.a. USA und UK).

Viel zu teuer und redundant! Viele Unis und Forschungseinrichtungen haben ja ohnedies nur noch den Auftrag Scharen von Wissenschaftlern vorm AMS zu schuetzen. Jetzt wo Krisenbedingt Gelt ueberall fehlt wird man auch dort mit dem Gesundschrumpfen anfangen muessen.

Die akademische Wissenschaft ist in der Verganhenheit nicht Nachhaltig gewachsen und das wird eben jetzt korrigiert. Traurig aber wahr.

Tethys
10
20.12.2011, 10:13

"Jetzt wo Krisenbedingt Gelt ueberall fehlt wird man auch dort mit dem Gesundschrumpfen anfangen muessen. "

Gesellschaften, die ausgerechnet an Bildung und Wissenschaft sparen, sind zum Untergang verdammt.

Wissen ist eine Ressource, die nicht "gesundgeschrumpft" werden kann, da dies ein Widerspruch in sich ist.

ra mses
01
20.12.2011, 16:39
Die Frage ist doch wie und nicht dass geforscht wird. Industriestaaten haben aus der Forschung in vielen Faellen in der Tat eine volkswirtschaftliche Groesse gemacht...

... Da viele Bereiche der Wissenschaft ueberproportional gewachsen sind gibts nun eine Bereinigung. Das klingt sehr hart, doch aehnliches passiert immer wieder: NASA, Boltzmann Gesellschaft und und und

Es wurden/werden ueberproportional viele Leute ausgebildet und die letzten Jahre immer mehr vom BIP in die Forschung umgeleitet. Dass dieser Weg irgendwann nicht mehr finanzierbar ist wird jedem einleuchten. Forschung in Ehren, doch auch hier muessen die Strukturen hin und wieder bereinigt werden; wie auch in jedem anderen Segment! Es gibt kein Wachstum ad infinitum!

Sie haben Ideologie? Wir dagegen feste Überzeugung!
02
20.12.2011, 00:28

Welche Ressource ist denn bitte Nachhaltiger als Wissen?

Und Krise hin oder her. Was ist den eigentlich in Krise? Wächst das Getreide nicht mehr? Lässt sich Stahl nicht mehr Schmieden? Ist irgendeine Fabrik explodiert? Hat irgendein Schädling die Landwirtschaft dahingerafft? Sind wir alle überdurchschnittlich krank geworden?

Nein. Nichts ist passiert. Das Geldsystem hat sich nur von sich aus zerlegt.

Kondratjew -Zyklus
 
56
19.12.2011, 18:58
Die ÖAW ist ohnehin ein Hort der Wichtigmacher !

EquinoxOmega
60
19.12.2011, 17:35
Bald kommt derStandard drauf!

Die Petition läuft schon seit über einem Monat!

Redaktion derStandard.at/Wissenschaft
015
19.12.2011, 18:33
Ja?

Was wollen Sie uns damit sagen? Von der Leistungsvereinbarung berichten wir seit 4. November: http://derstandard.at/1319182024608/ und auf die Petition haben wir Mitte November erstmals hingewiesen: http://derstandard.at/1316390021034/

und sollte Ihnen im letzten Artikel der Link fehlen, bitte sehr, gleich noch eine Geschichte, mit Link: http://derstandard.at/1319182909175/

MfG

puzzled
00
20.12.2011, 22:35
owned :)

Hrabal
154
19.12.2011, 17:33

ein Blick in das aktuelle Publikationsverzeichnis der ÖAW zeigt, dass dort allerhand Dinge erforscht und teuer publiziert werden, denen durchaus Orchideenwissenschaftlichkeit attestiert werden kann.
Wenn man sich nur 50% davon ersparen könnte - es fiele wohl kaum auf ..z.B: "Iranische Personennamen in der griechischen Literatur vor Alexander dem Großen" das wird wohl nie ein Bestseller und als Grundlagenwissenschaft hätte das ruhig auch noch zwei Jahrhunderte weiter auf "Erforschung" warten können - wie auch die textkritische Ausgabe von Erbauungsreden von Bolzano ..
mehr Belege hierzu:
http://verlag.oeaw.ac.at/

Pingu
11
19.12.2011, 22:38

Nur weil Sie, wie viele andere Österreicher, darin keinen Mehrwert finden können, heißt das noch lange nicht, dass es diesen nicht gibt.

Hrabal
01
20.12.2011, 10:50

den Begriff Mehrwert habe nicht ich ins Spiel gebracht - das ist schon ihnen überlassen...
Auch kann ich allerhand dem Werk Bolzanos abgewinnen, aber wozu es einer Kommission für die Analyse von Erbauungsreden bedarf, bleibt weiterhin fraglich...wie auch mehrere andere Organisationseinheiten, die über die Jahrzehnte unreformiert geblieben sind. Wenn allgemein Geld für Forschung weniger verfügbar ist, so muss auch eine so ehrenwerte Institution wie die ÖAW dies nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern ihre Strukturen und Aufgabengebiete auf das hin orientieren, was Österreich braucht. .. oder sie definiert sich als Institution, die unter Denkmalschutz zu stellen ist ..so kommt es jedenfalls bislang daher.

Magic Washroom
00
19.12.2011, 23:13

und mehrwert ist halt auch sowas... und dann hats halt kein mehrwert, nicht alles muss immer mehrwert haben und berechtigung zu haben.

milliarden können wir für banken ausgeben, milliarden für leopard panzer, die wenige jahre danach zum schrottpreis verkauft werden, milliarden haben wir für ein überteuertes kampfflugzeug, das viel zu viel kann für simple luftraumverteidigung - aber das kleingeld für forschung haben wir natürlich nicht.

Pingu
00
19.12.2011, 23:20

Jede wissenschaftliche Erkenntnis hat per Definition einen Mehrwert. Zwar vielleicht nicht im finanziellen Sinn, aber sicher im geistigen.

Sie haben Ideologie? Wir dagegen feste Überzeugung!
00
20.12.2011, 00:30

Würde ich nicht unterschreiben. Die Erkenntnis sollte schon in ein wissenschaftliches Problem oder Fragestellung passen. Das ist nicht unbedingt gleich "nutzbringend" in wirtschaftliche Münze unterzubringen, geht doch um die Suche nach Wahrheit. Aber da gibts auch manches, was auch den Wissenschaftler fragen lässt, ja und?

Ulrich Nagel
00
20.12.2011, 18:15

Ja und? es gibt schlechte und uninteressante wissenschaft, so wie es schlechte und uninteressante Kunst, Sport etc.. gibt.
Wenn man foerdert - egal ob staat oder privat wird man auch manchmal danebengreifen.
Na und?
Die kosten der wissenschaft - vor allem der GW sind laecherlich im vergleich zu vielen anderen foerderungen.

Kowosch
 
00
19.12.2011, 22:11
"Iranische Personennamen in der griechischen Literatur vor Alexander dem Großen" könnte übrigens unter dem Gesichtspunkt

der Vermischung von verschiedenen Populationen zu jener Zeit durchaus auch für die Biowissenschaften (--> Genfluß, Admixture) inkl. genetischer Epidemiologie /Populationsgenetik von krankheitsassoziierten Genvarianten interessante Datenschätzungen für Modellierungen (prinzipiell und für bestimmte Fragestellungen) liefern. Mal so als Schnellschuß geschrieben.

Allerdings würde ich das bei der Fülle an sonstigen Dingen dafür wahrscheinlich auch nicht lesen. Auch, weil ich davon nie Kenntnis nehmen würde. Was aber vielleicht auch ein Problem der Abgrenzung verschiedener Wissenschaftszweige voneinander illustriert.

Na ja, und ansonsten: Alles Geisteswissenschaftliche einstellen, weil schon alles Wichtige erforscht sei? Scheint mir nicht klug..

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