Kopf macht gern den Koalitionsschreck

18. Dezember 2011, 18:02
  • Der schwarze Klubchef stellt oft rote Wünsche auf den Kopf.
    foto: apa/helmut fohringer

    Der schwarze Klubchef stellt oft rote Wünsche auf den Kopf.

Vom Personaler im Ländle zum Hardliner in Wien: Der schwarze Klubchef im Porträt

Wien - Klubchef Karlheinz Kopf war der ÖVP-Mann, der den aktuellen Koalitionskrach um den Mehrheitsbeschaffer für die Schuldenbremse lostrat: Bei der Sondersitzung im Parlament, in der die Regierungsspitzen vergangene Woche den Nationalrat auf die Beschlüsse des jüngsten EU-Krisengipfels einschwören wollten, stellte der Bürgerliche plötzlich klar: "Es wird mit uns keinen Abtausch bei den Vermögenssteuern geben!" Und sanfter in Richtung des blauen Sektors: "Über die Einführung von mehr direkter Demokratie können wir reden."

Der Koalitionspartner SPÖ war nicht nur überrascht, sondern schlichtweg überrumpelt - zunächst tat Klubobmann Josef Cap Kopfs Vorstoß bloß als seltsamen Alleingang ab. Ein Irrtum. Denn Kopfs Angebot an die Freiheitlichen war von oben abgesegnet.

Doch nicht erst seit Kopf das rote Ansinnen zunichte machte, gemeinsam mit den Grünen bei der ÖVP verhasste Vermögenssteuern einzuführen und dafür ihren Sanktus für die Schuldenbremse zu kriegen, gilt Kopf in den SPÖ-Reihen als böser Sozialistenfresser.

Denn der 54-jährige Vorarlberger stellt sich gern so ziemlich gegen alles, was den Genossen als hoch und heilig gilt. Umverteilung? "Das wäre Kommunismus." Vermögenssteuern? "Kommt einem Diebstahl nahe." Und überhaupt meint Kopf: "Alle Menschen gleichzumachen ist weder wünsches- noch erstrebenswert." Mit ähnlichen Argumenten schmetterte er jeden Wunsch nach der Gesamtschule oder das Begehren nach Aufrechterhalten des Uni-Zuganges für alle ab.

Fast auf den Tag genau vor drei Jahren holte der damalige ÖVP-Obmann Josef Pröll den Generalsekretär des Wirtschaftsbundes als Klubobmann ins Parlament - und betraute ihn auch gleich mit den Medienagenden. Auch der neue Chef Michael Spindelegger weiß die direkte Art seines Hardliners zu schätzen - und schickt seinen Klubchef meist bei heiklen Angelegenheiten vor.

Im Ländle einst Personalleiter bei Huber Tricot und Wolford soll Kopf nun das Land in schweren Zeiten vor allem auf Leistung, Leistung, Leistung einschwören. Ein Nettozahler, rechnet Kopf da vor, würde heute bereits "drei Transferbezieher schultern".

Bei seiner Mission hat es der Schwarze auch auf die roten Refugien des Landes abgesehen. In Wien reicht für Kopf "in alle Bereiche der Filz der SPÖ hinein". Die neue Westbahn als Konkurrent für die ÖBB begrüßte Kopf unlängst überschwänglich. Aus seiner Jubelaussendung am Tag des Starts: "Die ÖVP zollt den neuen Pionieren im Bahnwesen größten Respekt, die den übermächtigen bisherigen Monopolisten nicht fürchten." (nw, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19.12.2011)

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In der Hierarchie der ÖVP letzter Platz!

selbst wenn mein magen leer ist, will mein körper beim anblick von herrn kopfs konterfei, dem lauschen von herrn kopfs stimme und dem bedenken von kopfs inhalten alles herauslassen.

selbst wenn der magen nicht leer wäre, ich könnt gar ned so viel essen..

qualvoll

ich bin wohlhabend, aber nicht reich. mir fehlt es an nichts, habe aber keine grossen besitzungen. beklagen kann ich mich nicht.

vertreten fühl ich mich aber von gestalten wie kopf nicht - so einen kann ich niemals wählen!

ich fühle mich zunehmend von den vertretern der övp provoziert und verarscht. es ist so offensichtlich, dass sie mit den rechtsextremen zusammenarbeiten wollen, dass ich micvh frage, warum sie es nicht schon lang tun.

das ist mir so was von zuwider, dass ich echt ratlos bin, wen ich wählen soll. VP wäre an sich vernünftig, aber menschen, die sich dermassen billig und durchschaubar faschisten anbiedern, nur um an den machtheben zu kommen, kotzen mich an und haben keinerlei respekt verdient!

Ja und...

... Huber Trikot und Wolford geht's ja bekanntlich ausgezeichnet!

Der Fisch fängt beim Kopf zum stinken an...

...in diesem Falle eben die ÖVP. Klassischer Schreibtischtäter, der tut alles für seine politische "Karriere": Wahrscheinlich kann er es gar nicht erwarten, den braunen Buberln einen zu blasen wie einst Sch*ssel...

Der Freund vom Schüssel und dabei

noch ärger!

Dass es solche unkompetente, arrogante, opportunistische Menschen gibt, wissen wir ja alle. Dass er aber in einer Politischen Partei Karriere machen kann und dass diese Partei noch gewählt wird ist das eigentlich unfassbare.

letzteres vor allem.
Das es solche Menschen gibt: OK
Aber dass man sie waehlt??

Er kann eigentlich nichts dafür,dass er so ist.
Erblich durch seine Familie vorbelastet.

K hat wahrscheinlich den Werdegang

der mafiösen DC in IT genau studiert. Deren Untergang verdrängt er.

In höchst bedauerlicher Weise tappen aber die Fayisten in jede Fallen und der ÖVP Untergang wird sich verzögern.

Sie hätten den Denkstopper, "Vermögenssteuer", WAS ist das?, längst aufgeben müssen und die 7 Punkte der Rückverteilung von oben nach unten auf den Tisch knallen.

Punkte, die gleichzeitig das Budget sanierten und kaum widerlegt werden können.

Darunter ein Punkt: die Eindämmung des Schadens durch mafiöse Selbstbereicherung, darunter, die in systemischer Korruption veschleuderten Subventionen, ... EUR 10 Mrd / Jahr schöpfbar, IMO.

In der Sprache Kopfs hiesse das: Den dunklen Geldstrom in die Schwarzen Löcher sofort stopfen.

Ein Politiker der Sorte "Braucht keiner, will keiner".

"Braucht keiner, will keiner, mag keiner"

"Im Ländle einst Personalleiter bei Huber Tricot und Wolford.."

ab sofort kaufe ich nichts mehr bei Wolford, eine Firma, die so jemanden als Personaler anstellt, ist für mich für immer gestorben.

Einer dieser Menschen...

...die einem mit einer einzigen Wortspende den ganzen Tag versauen können.

und dazu der Rauch; das Tiefste, das die Vaupen seit Lowpatka hervorgebracht haben ...

und weiter gehts mit der korrupten mafiösen Selbstbedienungs Partei

siehe:

http://www.krone.at/Oesterrei... ory-305766

mit abstand der größte ungustl in der österreichischen politiklandschaft! kein zweiter zündelt so wie der!

Grad bei der ÖVP fallen mir da noch eine Menge anderer Ungustl ein.

Fekter, Mikl-Leitner, Pröll(!), Neugebauer, und und und.

Aber gleich und gleich gesellt sich nunmal gern..

Ich finde den Herren sympathisch, vor allem seine gelben ungeputzten Zähne, schauen aus wie die vom Strasser.

Ich finde den Herren sympathisch, vor allem seine gelben ungeputzen Zähne ! Schaut aus wie beim Strasser.

am foto äfft er gerade leitl nach, oder?

Ein sehr fähiger Mann der Herr Kopf :))

Kann ihm in so gut wie allen Punkten zustimmen. Ich wünschte es gäbe mehr solche 'böse Sozialistenfresser' bei den Schwarzen. Weiter so!

es ist sonderbar

wie es ein mensch schafft, dermaßen unsympatisch und inkompetent zu wirken. kopf hat es bravourös geschafft.

ich hoffe, die schwarzen versinken in einem tiefen loch - mit all ihren inkompetenzlerInnen - und aus.

Lieber Herr Kopf,...

beziehen Sie nciht wieder mit der ÖVP einen TRotzstandpunkt in einem Winkerl, darauf ist nämlich niemand in Österreich neugierig. Sondern setzen Sie sich gefälligst mit dem Koalititionspartner für die Erarbeitung von LÖsungen (für das Land) zusammen, denn dafür wurden Sie gewählt !

Seine Aussagen

möchte ich gar nicht kommentieren, nur soviel: Er ist schon ein äußerst symphatisches Bürschen !

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