Migrationsziele für das Jahr 2011 wurden übertroffen - Bereits 9.000 Arbeitsplätze umgestellt
Zufrieden darf man bei der IT-Administration der Stadt München sein: Die Pläne insgesamt 12.000 der 15.000 Rechner der öffentlichen Verwaltung auf das freie Betriebssystem Linux umzustellen, sind auf dem besten Wege.
Plansoll übererfüllt
Wie heise.de berichtet sind im Rahmen des LiMux-Projekts mittlerweile bereits 9.000 Systeme migriert worden. Damit hat man das Jahresziel von 8.500 Rechnern sogar noch deutlich übertroffen. Im kommenden Jahr sollen nun die letzten 3.000 der anvisierten Computer umgestellt werden. Parallel dazu hat man auch auf jenen Systemen, die bei Windows bleiben, fast überall den Wechsel auf das freie OpenOffice.org bzw. dessen Abspaltung LibreOffice vorgenommen.
Zum Vergleich: Wienux
Während man in München mit einer wohl durchdachten Planung also mittlerweile sehr erfolgreich mit dem Wechsel auf Linux ist, haben sich ähnliche Ambitionen der Stadt Wien über die Jahre zu einer regelrechten Farce entwickelt. Über die Jahre hat man die zugehörige Software langsam verschwinden lassen, bereits umgestellte Rechner wieder auf Windows zurück migriert. Derzeit gibt es nicht einmal mehr eine Webseite zu dem Unterfangen. (red, derStandard.at, 18.12.11)