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Der neue Autofilter-Dialog in Calc.
Eigentlich will sich das LibreOffice-Team künftig einem fixen sechsmonatigen Zyklus verschreiben. Um hier aber in einen Rhythmus parallel zu anderen großen Projekten der freien Softwarewelt - etwa Ubuntu und GNOME - zu kommen, hat man sich für die kommende Version einen etwas längeren Entwicklungszeitraum genehmigt. Nun ist es aber soweit: Mit einer ersten Beta gibt es einen aktuellen Vorgeschmack auf die nächste Generation der freien Office-Suite.
Detailarbeiten
Ein Blick auf die zugehörigen Release Notes zeigt, dass man vor allem bemüht ist, die Usability der Software weiter zu verbessern. So gibt es etwa ein überarbeitetes User Interface zur Erstellung von Header- und Footer-Zeilen. Zeilenumbrüche im Writer werden nun klarer hervorgehoben, und es gibt diverse Optimierungen an der Grammatikprüfung von LibreOffice. Neu hinzugekommen ist ein Import-Filter für MS-Visio-Dokumente.
Calc
Für die Tabellenkalkulation Calc verspricht man signifikante Performanceverbesserungen bei diversen Seitenoperation, sowie einige Optimierungen bei der Darstellung von Kurven. Den Autofilter-Dialog hat man gänzlich neu gestaltet, um die Nutzung zu vereinfachen. Schneller so nicht zuletzt auch der Import von komplexen Excel-Dateien geworden sein, außerdem kann Calc nun mit bis zu 32.000 Seiten umgehen.
GTK+3
Die neue Testversion beinhaltet auch bereits eine experimentelle Portierung auf die Version 3 des vor allem im GNOME-Umfeld gebräuchlichen Toolkits GTK+. Diese Neuerung ist aber auch über dieses Umfeld hinaus durchaus von Bedeutung, nutzt man die GTK+3-Möglichkeiten doch auch für einen Web-Office-Prototypen, also eine Version von LibreOffice, die direkt aus dem Browser verwendet werden kann.
Weitere Informationen zur LibreOffice 3.5 Beta finden sich in den schon erwähnten Release Notes, die Software gibt es wie gewohnt in Ausführungen für Windows, Linux und Mac OS kostenlos zum Download. Die fertige Version von LibreOffice 3.5.0 soll nach den aktuellen Plänen Anfang Februar veröffentlicht werden. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 18.12.11)
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... wenn Sie zu Bl.öd dafür sind, in OpenSource Programmen die individuell einstellbare grafische Oberfläche anzupassen ...
Ach, und wenn Optik alles ist was zählt, dann frage ich mich schon, wieso SIE keinen Ferrari, Porsche, Lamborghini etc. fahren :-P
Bitte wer gibt Cynicism rote Stricherl?? Ich arbeite täglich mit LibreOffice weil es meine Funktions-Bedürfnisse voll befriedigt. Aber optisch ist die Software für mich altbacken und 90er-Jahre-Retro.
Und ja, ich bin ein Verfechter von Klicki-Bunti, weil ich AUCH mit den Augen "arbeite".
Jup. Hab in letzter Zeit viel mir Latex und R gemacht; nur bei einem "einmal Text" Zahlt sich z.b. sweave nicht aus, und xtable ist cool, aber mit R gewisse Funktionen rechnen ist Overkill, genau dafür ist z.b Calc da. Fürs 1x1 nehm ich auch keinen Taschenrechner ;)
Also ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass Tabellenkalkulation einfach nutzlos ist, sobald man irgendwas kalkulieren will. Das einzige Einsatzszenario ist IMO, wenn man irgendwelche Auflistungen in Kombination mit Grundrechnungsarten erstellen will.
Wenn ich mir allerdings anschaue, für was alles die Leute Excel einsetzen, wird mir richtig schlecht.
Naja, ich mag Excel. Um schnell Daten zu sichten gibts nichts besseres, zusammen mit der "halbautomatischen" bedingten Formatierung.
Und dann kann man die Sachen auch gleich weiterverarbeiten, Summen bilden, Median, Mittelwert, etc.
Das geht in Excel wirklich sehr gut und schnell. In Calc ists teilweise ein Krampf, besonders die bedingte Formatierung ist komplett verhunzt.
Glaube ehrlich gesagt nicht, dass das die höchste Priorität hat.
Wer gemeinsam mit anderen an MSO-Dokumenten arbeitet, wird sowieso niemals um MSO herumkommen. Dazu ist OOXML viel zu komplex, als dass ein Drittanbieter das vollständig und 100% MSO-kompatibel implementieren könnte.
Für jede andere Form von Dokumentenaustausch gibt's PDF.
Mir wäre viel wichtiger, dass das UI endlich besser wird und das Programm weniger oft abstürzt.
Wenn die Interoperabilität mit dem proprietären und teilweise undokumentierten doc Format zumindest halbwegs funktioniert hat (Perfektion verlangt eh keiner), dann wird das wohl beim standardisierten docx auch funktionieren. Man muss halt die Prioritäten entsprechend setzen.
pdf ist ein nettes format. man kann jemandem in pdf etwas schicken, und sicher gehen, das es so ausschaut, wie man es geschickt hat. sobald der aber weiterarbeiten soll, wirds mit pdf richtig mau. fairerweise muss man sagen, pdf ist auch garnicht zur weiterbearbeitung gedacht und es geht nur mit wirklich viel gewürge.
odf und ooxml sind aber textformate zur weiteren bearbeitung. und da erwartet man zurecht eine interoperabilität. wenn eine seite nicht mitspielen will, ists aber essig mit interoperabel.
ja gut aber da muss man auch die LO community verstehen. die interessieren sich nur zweitrangig für interoperabilität, warum sollten sie auch?
microsoft hätte auch ganz simpel bereits verbreitete offen spezifizierte dokumentformate hernehmen können und hat aber umbedingt sein eigenes ding entwickeln müssen.
damit kann microsoft sich zurücklehnen und sagen: "was wollts? is eh offen unser format! wennsas auf linux haben wollts dann programmierts halt nach!"
aber alles nicht so schlimm selbst microsoft hat erkannt das odf der bessere weg ist und vl unterstützt das nächste office paket dieses sogar.
fragt beim ersten aufrufen ob es im MS oder ODF Format speichern soll. ALLERDINGS unterstützt Microsoft nur das alte ODF Format und da gibts sogar die Warnung dass bei diesen Format es möglicherweise passieren kann das "Daten verloren gehen" -- ergo: jeder MS-Office User mit (nichttechnischen-)Hausverstand würde ODF unter MSO nicht verwenden.
Wie oben gesagt, wenn die andere Seite damit weiterarbeiten will, wirst an MSO nicht vorbeikommen. So gut kann die Implementierung bei LO gar nicht sein.
Auch wenn LO zu sagen wir 95% kompatibel ist (und das ist schon sehr optimistisch), sind die verbleiben 5% Grund genug, MSO zu verwenden. Oder willst dir ständig von Kunden / Kollegen anhören, dass irgendeine Kleinigkeit nicht funktioniert? Ich nicht.
Übrigens beherrscht MSO ODF (da ist die Spec auch nur ein Bruchteil der OOXML-Spec), man kann also auch diesen Weg gehen.
Kann LO nur 5% nicht, MSO dagegen 20% nicht, steht doch schon fest, welche Office-Suite man nehmen sollte. Jedenfalls nicht die, welche keine Ahnung von anderen Formaten hat und dann auch noch nur unter wenigen Windows-OS funktioniert.
Kann man docx wenigstens auf gewöhnlichen Smartphones öffnen oder auch das nicht??
Die Probleme im Moment sind noch:
-es gibt viele alte MSO Versionen im Einsatz die odf nich beherrschen
- odf ist nicht Standardmäßig eingestellt
- MSO gibts leider nicht für alle OS
Und von wegen Kleinigkeiten die nicht funktionieren. Untereinander sind die verschiedenen MSO Versionen auch nicht kompatibel, bzw. haben neue Versionen tlw Probleme mit dem öffnen von alten Dateien.
Naja, es gibt einfach keine perfekte Lösung.
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