Attacken auf Linux nehmen zu

6. Juni 2003, 08:59
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Linux-Server werden öfter als Windows-Server von Hackern angegriffen

Wie Globetechnology berichtet, fanden laut einer Analyse der Firma mi2g in den letzten drei Monaten deutlich mehr erfolgreiche Angriffe auf Linux-Server als auf Windows-Server statt.

Zweifelhafter Rekord

Im Mai 2003 gab es den Untersuchungen der Firma zu folge einen Rekord an „Einbrüchen“. Dabei wurden 19.208 Attacken (76 Prozent) auf Linux-Systeme und 3.801 (15 Prozent) auf Windows-Systeme verzeichnet.
Noch im Jänner des selben Jahres waren die zahlen vollkommen anders, 10.435 Attacken (54 Prozent) auf Windows und 6.688 (34 Prozent) auf Linux wurden damals gezählt.

Drei Gründe

mi2ggibt gibt drei Gründe für den Anstieg der Zahlen an. Linux wird angegriffen, weil es die dominierende Plattform im Serverbereich ist.
Zudem fehlt im Open-Source-Bereich eine Initiative, die an das Sicherheitsbewusstsein der Systemverwalter appelliert.
Schließlich sind auch schlecht konfigurierte oder gewartete Systeme, oftmals in Verbindung mit "Applikationen von Drittanbietern", ein Grund für die häufigen Attacken. (red)

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