Dorner sieht wesentlichen Schritt für Patientensicherheit
Wien - Die Vollversammlung der Ärztekammer hat in ihrer
Sitzung Freitagabend eine neue Qualitätssicherungsverordnung, mit der
wesentliche Qualitätsmerkmale der Ordinationen festgelegt und deren
Einhaltung überprüft werden, beschlossen. Das teilte die Ärztekammer
in einer Aussendung am Samstag mit. Ein besonderes Augenmerk werde
dabei auf folgende Kriterien gelegt: die Erreichbarkeit einer
Ordination, die Einhaltung hygienischer Vorschriften, die
Notfallausstattung, die Arzneimittelverfügbarkeit, die apparative
Ausstattung, die fachliche Qualifikation und das
Beschwerdemanagement.
Alle diese Arbeiten münden in einen Qualitätsbericht an den
Gesundheitsminister und werden in das zentrale Qualitätsregister der
Österreichischen Gesellschaft für Qualitätssicherung und
Qualitätsmanagement in der Medizin GmbH (ÖQMed) eingetragen.
"Mit dieser Qualitätsverordnung liegt Österreich weit vor allen
anderen europäischen Ländern", sagte ÖÄK-Präsident Walter Dorner
dazu. Der damit gesicherte medizinische Standard bei den
niedergelassenen Ärzten sei ein weiterer wichtiger Beitrag zur
Patientenversorgung und Patientensicherheit, so der Ärztepräsident. (APA)