Soldat schoss auf sich zurückziehende Demonstranten - Bisherige Bilanz: neun Tote
Kairo - Die ägyptischen Sicherheitskräfte sind am
Sonntag erneut mit großer Härte gegen Demonstranten am Tahrir-Platz
in Kairo vorgegangen. Soldaten mit Prügeln und Schusswaffen seien auf
den zentralen Platz in der Hauptstadt vorgedrungen und hätten die
Protestierenden geschlagen, berichtete der Sender Al-Jazeera. Der
katarische TV-Sender zeigte auch Bilder, auf denen ein Soldat zu
sehen war, der offenbar auf sich zurückziehende
Demonstranten schoss. Bereits in den frühen Morgenstunden brachte der
Video-Dienst der Nachrichtenagentur Reuters ähnliche Bilder.
Die Truppen lieferten sich mit der Protestbewegung Kämpfe um eine
neu errichtete Betonmauer, die den Platz von einer wichtigen
Zugangsstraße zum Parlament trennen soll. Der regierende Militärrat
hatte in den vergangenen Wochen versucht, neue Proteste gegen seine
Herrschaft und die Übergangsregierung von Kamal al-Gansuri zu
unterbinden. Am Samstag machte ein Bild in ägyptischen Blogs die
Runde, dass eine Frau zeigte, der von Soldaten die Oberbekleidung
heruntergerissen wird, um einen blauen BH zum Vorschein zu bringen.
Das Bild sei ein Symbol des Protests, schrieb eine Aktivistin laut
Al-Jazeera.
In der Nähe der Küstenstadt al-Arish kam es unterdessen am Sonntag
erneut zu einer Explosion an der Ölpipeline nach Israel und
Jordanien. "Die Attacke wurde mit ferngesteuertem Sprengstoff bei
unidentifizierten Angreifer mit vierrädrigen Fahrzeugen ausgeführt",
berichtete eine ungenannte Quelle gegenüber Reuters. Bei den Angriff
soll niemand verletzt oder getötet worden sein. Es handelt sich um
den zehnten Anschlag auf die Pipeline seit dem Umsturz in Ägypten im
Frühjahr. (APA)
Der Kandidat der Muslimbruderschaft, Mohamed Morsi, liegt nach ersten Ergebnissen bei der ersten Runde der Präsidentenwahlen vorne, dicht gefolgt vom letzten Premier Hosni Mubaraks, Ahmed Shafik.
In Ägypten beginnt am 23. Mai die Wahl des ersten Staatspräsidenten seit dem erzwungenen Rücktritt des Langzeit-Machthabers Hosni Mubarak im Februar 2011 - Rund ein Dutzend Kandidaten kämpfen um das höchste Amt im Staat
Hier detaillierte Information darüber, was in Kairo wirklich passiert.
http://thelede.blogs.nytimes.com/2011/12/1... rotesters/ Wer sich die Zeit nimmt und sich die Videos ansieht, ist sozusagen "live" dabei. Vielleicht lässt sich dann
Einiges etwas differenzierter sehen.
aber sicher ist er will nicht arbeiten.
(Hm, woran glauben sie, das zu erkennen?)
Und einer der nicht arbeiten will, kann ja kein Freiheitskämpfer sein- schon gar nicht, wenn er eine Steinschleuder besitzt.
Und er sollte zumindest einen Federhut oder ein rotes Stirnband tragen, wenn er schon Freiheitskämpfer sein will. Sonst könnt ja ein jeder Freiheitskämfer sein.
Ist es das, was sie uns ungefähr mittteilen wollten?!
genau, warum wehrt er sich denn, soll er doch daheim bleiben, oder sich zu tode prügeln lassen.. ganz ehrlich.. keine der revolutionen der letzten jahre wäre friedlich möglich gewesen... die friedlichen mönche in burma sind noch immer happy fröhlich mit ihrem regime, und keinen störts...
für ägyptische Revolution am Donnerstag um 17 Uhr in Wien auf der Mariahilfer Straße, Ecke Neubaugasse (Generali-Center). Es sollen Protest-Noten verteilt werden. Diese können unterschrieben werden und werden anschließend an die ägyptische Botschaft in Wien geschickt.
Unter dem Deckmantel "den Völkern Demokratie und Freiheit zu bringen" werden Länder destabilisiert. In den chaotischen Leerraum stossen islamistische Kräfte, die vorerst "Ruhe" und "Sicherheit" bringen. "Totenruhe" und "Sharia Sicherheit" ? Kommen die Selbstmörder-Dynamitbomben dank der NATO-Einsätze immer näher an Europa heran ? Werden wir in den "befreiten" Nah-Ost-Ländern afganische Verhältnisse erleben ? Ich bin Optimist: die Türkei wird diesen Ländern zum Vorbild. Dann wird aber Europa um den Beitritt der Türkei betteln anstatt umgekehrt, wie bisher.
Dem sogenannten "Arabischen Frühling " liegt ein "Drehbuch " des amerikanischen Geheimienstes zugrunde.Das Hauptziel dabei war, Libyen zu unterwerfen und Gaddafi zu entmachten. Bis jetzt lief alles nach Plan. Die Menschenmassen ließen sich manipulieren. Die Ägypter hatten scheinbar Erfolge bei ihrer Revolution. Mubarak musste gehen, d.h. er wurde vom Geheimdienst geopfert.Ein Diktator wurde scheinbar gestürzt. Nun konnte man eine gesteuerte Revolution in Libyen als Fortsetzung des Arabischen Frühlings darstellen, die ebenfalls mit dem Sturz des Diktators Enden sollte. Alles war nur ein abgekartetes Spiel. Die hoffnungsgläubigen Menschen in Ägypten wurden von Amerika und ihren Vasallen nur für ihre Zwecke benutzt.
Wow, Millionen Araber vor Ort sind zu blöd, um die wahren Machenschaften zu durchschauen, aber sie decken von ihrem bequemen Bürostuhl aus die Verschwörung auf. Grandios!
Das ist das Tolle an VT: Alles hängt miteinander zusammen und wenn es offenkundig nicht paßt, ist das erst der "Beweis" dafür, dass eine Verschwörung vorliegt.
Wie fügen sich eigentlich die Revolutionen in Syrien und Tunesien in das "Drehbuch" ein?
Ja, auch die "Revolutionen" in Tunesien und Syrien stehen sehr wahrscheinlich im "Drehbuch" des amerikanischen Geheimdienstes. Doch die jetzige Revolution in Ägypten ist wie es aussieht ein "Selbstläufer" außer deren Kontrolle geworden. Deshalb das brutale Eingreifen des Militärs.
Der Westen war doch zufrieden mit Mubarak, warum der Westen ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang (Muslimbrüder, Salafisten, Verhältnis zu Israel) anzetteln sollen?
Aja, die Amerikaner haben also Mubarak gestürtzt, sich dabei aber öffentlich recht lange auf seine Seite gestellt, damit niemand merkt, dass sie ihn eigentlich stürzen wollen.
Daneben haben sie Gaddafi gestürzt, mit dem sie gerade blendende Geschäfte machten, und da auch zuerst so getan, als wären sie anfänglich auf seiner Seite, und sogar die Franzosen für ihr Vorpreschen gerügt, nur damit niemand was bemerkt.
Und wozu? Eh klar, man beseitigt Verbündete, um Skeptiker an die Macht zu bringen?
Manche Verschwörungstheorien sind sich echt nichts zu blöd...
mit GEZOGENER WAFFE hat er auf einen friedlichen demonstranten geschossen, dieser schlingel.
wie wir in einem anderen artikel lesen ist es darueberhinaus auch so, dass der islamismus wahlurnen mit dem schwert vertauscht hat. lustig ist sie wenigstens, unsere islamische revolution in unserer qualitaetszeitung.
der geht arbeiten UND zündet häuser an!
http://t.co/eU17kgqg diese unreflektierte verallgemeinerungsverunglimpfung funzt nicht... weder in ägypten, noch in europa, noch sonst wo... aber dann müsste man sich informieren, bevor man den mund aufmacht/zur tastatur greift...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.
Alle Rechte vorbehalten. Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.
Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse an.
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Ihre aktuelle und korrekte E-Mail-Adresse ist Voraussetzung für alle Benachrichtigungen, die Sie von derStandard.at erhalten (z.B. Antworten auf Ihre Postings, Hilfe bei vergessenem Passwort). Zusätzlich werden Sie Ihre E-Mail-Adresse künftig für das Login benötigen.
Daher bitten wir Sie um eine kurze Überprüfung und Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse. Ihre E-Mail-Adresse wird dadurch nicht für Dritte sichtbar!
Die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse ist bereits mit einem anderen Account verknüpft. Bitte geben Sie eine andere E-Mail-Adresse an.
Diese E-Mail-Adresse ist leider ungültig. Bitte verwenden Sie eine dauerhafte E-Mail-Adresse!
Eine E-Mail-Adresse kann nicht für mehrere Accounts verwendet werden!
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Danke für die Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse. Es wurde ein Bestätigungslink an die angegebene Adresse gesendet.
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten. Die E-Mail konnte nicht gesendet werden. Bitte versuchen Sie es noch einmal.