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Ich nehme nicht an, daß die Anwesenden dem Briefschreiber unbekannt waren und diese nicht eine falsche Namensschreibweise kritisiert hätten.
Wie hießen die nun wirklich?
Drei verschiedene Schreibweisen für ein und denselben Namen (oder überhaupt mehrere Bezeichnungen: Linza, Lintze, Lentza für das heutige Linz) waren anno dazumal keine Seltenheit.
Manche schreiben heute noch so, als gäbe es keine Rechtschreibung. :)
"Im Elisabethanischen England gab es keine standardisierte Orthographie, schon gar nicht eines Eigennamens, weshalb man während der Lebenszeit von Shakespeare seinen Namen in verschiedensten phonetischen Schreibweisen (einschließlich „Shakespeare“) lesen kann. Anti-Stratfordianer bezeichnen gewöhnlich den Mann aus Stratford als „Shakspere“ (wie sein Name im Tauf- oder Sterbeeintrag erscheint) oder als „Shaksper“, um ihn von dem Werkeverfasser „Shakespeare“ oder „Shake-speare“, dem sie eine andere Identität zuschreiben, zu unterscheiden." wiki "Sckakespeare Urheberschaft"
Das legt mir aber den Schluß nahe, der große Rechtschreibreformator und Verfechter der sächsischen Variante des Kanzleiteutschen wär vielleicht bei der Schreibung seines Namens garnicht unglücklich gewesen, wenn er nunmehr Luther statt Lutther geschrieben wurd. Man hätt ihn ja vielleicht mit einer Dynastie von Schnapsbrennern oder gar Säufern von Rauhbrand (unblachter 60-er, sog. Lutter (rechtschreibreformierte Schreibweise)) in Verbindung bringen können. Frei nach: "Da Lutter-Martl geht scho wieder nochtankn..."
Oder ist gar die Legende falsch, es war nicht der Teufel und es war keine Tinte?
:-)
"Rechtschreibreformator" wird man ihn allerdings kaum nennen können. Denn mag er auch die Basis für eine gemeinsame (zunächst schriftliche) deutsche Hochsprache gelegt haben, so dauerte es bis zu einer halbwegs standardisierten Orthographie doch noch bis weit ins 18. Jahrhundert und eine konsequente Standardisierung wurde wohl erst dadurch erreicht, dass nach 1880 Konrad Dudens Werk staatlicherseits als maßgeblich für Unterricht und Verwaltung bestimmt wurde.
das einzige, was sich diese eindimensionale Touristiker dazu vorstellen können, sind möglichst mehr Touristen.
Und dafür wird alles gemacht werden: eingeebnete, mehrspurige Mountainbikewege mit Ampeln dort, wo sich die mehrspurien Wanderwege der Nordik-Walker treffen, dazu - zum Schutz der Landschaft natürlich - alle zwei kilometer eine super ausgebaute neue Berghütte - jeder Gupf sein Wahrzeichen - mit 4*-Gastronomie und Hubschrauberlandeplatz.
Denn die Gäste wollen es so!
Das ist die Welt der Touristiker. Und es werden sich Scharen von Umweltgutachter finden die gutachten werden, dass das erste die Chance für diese Landschaft sein wird, überhaupt noch existieren zu können. Sonst wird nur blöde Gegend daraus, und das geht nicht.
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