Pensionsversicherungsanstalt beschließt Voranschlag für 2012
Wien - Der Bund wird im kommenden Jahr um 16,5 Prozent mehr zu den Pensionen zuschießen als heuer. Nach dem am Freitag von der Pensionsversicherungsanstalt beschlossenen Voranschlag für 2012 wurde die Abgangsdeckung des Bundes mit 4,588 Milliarden Euro veranschlagt. Das sind um 651 Millionen mehr als 2011.
Insgesamt rechnet die Pensionsversicherung nächstes Jahr mit Beitragseinnahmen in der Höhe von 24,218 Mrd. Euro im ASVG-Bereich. Dem steht ein Pensionsaufwand von 26,420 Mrd. Euro gegenüber. Dies entspricht einer Deckungsquote von 91,7 Prozent.
2,67 Millarden für Invalide und Hinterbliebene
Von den insgesamt veranschlagten Ausgaben von 26,420 Mrd. Euro für die Pensionen entfallen auf Alterspensionen 20,34 Mrd. Euro, auf Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen 2,67 Mrd. Euro und auf Hinterbliebenenpensionen (Witwen, Witwer, Waisen) 3,40 Mrd. Euro. Die Ausgaben für Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation werden für das Jahr 2012 mit 767,6 Mio. Euro veranschlagt. Für die Krankenversicherung der Pensionistinnen und Pensionisten sind 1.052,6 Mio. Euro und für Ausgleichszulagen 670 Mio. Euro budgetiert. Der Verwaltungsaufwand soll bei 296,39 Mio. Euro oder einen Anteil von knapp einem Prozent des Gesamtaufwandes liegen.
Das gesamte Budgetvolumen der Pensionsversicherungsanstalt beläuft sich 2012 auf 31,57 Mrd. Euro und wird sich gegenüber dem vorläufigen Ergebnis 2011 um 6,2 Prozent erhöhen.(APA)