"Piratenamnestie"

iTunes Match startet weltweit, Österreich folgt später

16. Dezember 2011, 11:08
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    foto: apple

    iTunes Match startet weltweit

Zum Abo-Preis können Nutzer ihre lokale Musik-Sammlung mit iTunes abgleichen und über iCloud zur Verfügung stellen

Nach dem US-Start von iTunes Match Mitte November ist der neue Musik-Service von Apple nun in weiteren Ländern verfügbar. Laut Medienberichten soll der Dienst in Kanada, Australien, Neuseeland, Mexiko, Großbritannien, Spanien, Irland, der Schweiz, Frankreich und Deutschland gestartet sein. Update: In Österreich wird der Rollout erst später folgen, wird aus informierten Kreisen gegenüber dem WebStandard bestätigt. Ob in den kommenden Tagen oder Wochen, ist jedoch nich nicht klar.

Jahresabo 

Nutzer können ihre lokale Musik-Sammlung mit iTunes-Titeln zum jährlichen Abopreis von 25 Euro abgleichen und auf weiteren Geräten über die iCloud streamen oder herunterladen. Da sich so auch kopierte Titel abgleichen lassen, haftet iTunes Match der Ruf einer Piratenamnestie an. Gegenüber dem WebStandard bestätigten einige User aus Deutschland, dass sie den Dienst in iTunes bereits live sehen. Es kann auch vorkommen, dass österreichische iTunes-User die Integration des Buttons im Menü schon sehen - so auch in der WebStandard-Redaktion - das dürfte aber auf Server-Probleme im Zuge des internationalen Rollouts zurückzuführen sein.

Musiksammlung scannen

Die Lieder am eigenen Rechner werden mit den rund 20 Millionen Titeln von iTunes verglichen und DRM-frei in 256-Kbps AAC-Qualität zur Verfügung gestellt, auch wenn sie ursprünglich in höherer Qualität vorliegen. Wird ein Song nicht in Apples Musikkatalog gefunden, wird er von der Festplatte des Nutzers hochgeladen und steht somit ebenfalls über die iCloud zur Verfügung. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist das nur mit zuvor legal erworbenen Titeln zulässig.

Bis zu 25.000 Titel

iTunes Match synchronisiert zusätzlich zu den über iTunes gekauften Songs bis zu 25.000 Musiktitel. Der iCloud-Speicher, der von iOS-Geräten für Backups und zur Synchronisierung genutzt wird, bleibt von iTunes Match unberührt. Die Lieder können auf bis zu zehn Geräten zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung ist iTunes 10.5.1 am Mac oder PC und iOS 5.0.1 auf iPhone, iPad und iPod Touch.

Einigung mit Rechteverwertern

Um den Dienst in Deutschland überhaupt anbieten zu können, musste Apple zuvor eine Einigung mit der Musikverwertungsgesellschaft Gema erzielen. "Wir haben kurzfristig einen Vertrag geschlossen, der zunächst auf ein Jahr befristet ist", sagte ein Gema-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Damit könne der "sehr innovative Dienst" von Apple auf einer sicheren Rechtsgrundlage starten. Apple zahle in dieser Zeit eine Pauschale. "Wir wollen aber auch sehen, wie der Dienst genau genutzt wird und wie er sich in Deutschland entwickelt."

Scharfe Konkurrenz

Der Wettbewerb der Online-Anbieter bei Musik aus dem Netz hatte sich zuletzt deutlich verschärft. Auch Google und Amazon lassen inzwischen Musik aus dem Netz für ihre Kunden in den USA abspielen. Im Gegensatz zu Apple haben Google und Amazon in Deutschland keine Vereinbarung mit der Gema. Apple will bei iTunes Match damit punkten, dass man im Gegensatz zur Konkurrenz die eigene Kollektion in den meisten Fällen nicht erst langwierig hochladen muss.

Größter Musikverkäufer

Apple ist mit seiner iTunes-Plattform der weltgrößte Musikverkäufer. Allerdings gibt es immer mehr Rivalen wie etwa Spotify, Pandora oder Simfy, die Musik direkt aus dem Netz abspielen. Erst vor wenigen Tagen startete mit Rara.com ein weiterer Konkurrent. (red/APA)

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Posting 1 bis 25 von 99
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neo000000
00
iTunes match icon auf einmal im itunes

aber ich bekomme immer die Fehlermeldung das der store nicht verfügbar ist!! Das icon ist heute neu aufgetaucht?!? Hat wer eine Idee!?!?

Ruben Weil
00
31.12.2011, 00:56
Mein Tipp für österreichgeschädigte Landsleute:

Deutsche Kreditkarte verwenden und die Vorteile des deutschen iTunes Stores voll nutzen.

Ruben Weil
00
31.12.2011, 00:56
Mein Tipp für österreichgeschädigte Landsleute:

Deutsche Kreditkarte verwenden und die Vorteile des deutschen iTunes Stores voll nutzen.

Ruben Weil
00
31.12.2011, 00:54
Bei mir wurden

von 17500 Songs nur 5000 erkannt. Jetzt lädt Apple sich die restlichen Files auf ihre Server damit ich später darauf zugreifen kann. Nette Idee. Da hoffe ich doch, dass man in Cupertino nicht Ärger wegen den vielen Raubkopien bekommt die da bald gespeichert sein werden!

;-)

Tote Mau5
21
18.12.2011, 15:45

kann man eignetlich bei itunes in der qualität der mp3s wählen? 265 bzw 320 bzw. wav.?

Mich würde das wirklich interessieren, ich will jetzt keine Diskussion darüber hören ob man nen Unterschied zwischen 256 und wav. hört!

·Übermorgen·
00
19.12.2011, 01:42

Wenn sie selbst rippen, ja.
Wenn sie kaufen, nein. Da hat alles die gleich gute Codierung.
Wenn sie Files transferieren, ja. Da lässt sich eine stärkere Kompression wählen.

Hoch im Anzug
02
18.12.2011, 14:51
Humbug

weltweit heißt wtweit

ohne ausnahmen.

Voronwe
00
18.12.2011, 13:46
Österreich folgt später

Warum eigentlich?

Ist schon klar, wir sind eine Bananenrepublik, aber dafür haben wir doch eine AAA-Rating!

Nein, im Ernst, D bekommts, CH bekommts, und wir nicht? Wo ist da die Logik? Is ja nicht so, dass Server Probleme mit politischen Grenzen hätten (außer, sie anzuerkennen)...

Franz Winkelhofer
04
18.12.2011, 15:45

Akm und austro mechana - mehr gibts dazu wohl nicht zu sagen :P

Ruben Weil
00
31.12.2011, 00:57
Dank der austro mechana

habe ich die letzten Festplatten im schönen Nachbarland gekauft. Bin ich verrückt und zahle bis zu 20% mehr für ein und dasselbe Produkt?
Eine Bananenrepublik in der wir leben!

TrueFalse
00
18.12.2011, 12:10
iTunes Match startet weltweit, Österreich folgt später

Naja, wenn man so in den letzten Monaten und Jahren die Nachrichten in diesem Land verfolgt hat, dann könnte man wirklich denken wir leben nicht auf dieser Welt...

Sheldon
00
18.12.2011, 10:10
Blödsinn

Keiner hat eine 100% saubere Musiksammlung. Die meisten kaufen sich ein paar Songs oder Alben, der Rest stammt meistens von Youtube oder fileshare Seiten. Mit 25 Dollar pro Jahr macht man dann auch aus diesen Songs "legale", somit ist es doch wirklich ein lächerlicher Preis.

Franz Bim
 
01
18.12.2011, 21:24
Herkunft unbeutend

Wo die Musik herkommt, ist rechtlich unbedeutend, so lange sie nur privat abgespielt wird und nicht weitergegeben wird. Es gilt die freie Werknutzung.

M.Honeybee
00
18.12.2011, 10:47

Ja, wenn die Musikindustrie eine Generalamnestie offiziell garantiert, werden sicher viele das Service nutzen. Wäre gute Idee. Aber wo steht das?

PageMaker
20
18.12.2011, 09:39
Brillantes apple marketing...

Wohldurchdachte Verknappunkstaktik, ausgerechnet in Österreich, dem Land der Musik, diesen Dienst erst später freizuschalten.

pepe123
00
18.12.2011, 05:17

hihi Österreich folgt später ist eh klar immer hinten nach

virtualboy
31
17.12.2011, 20:03

Ahso iCloud kostet also was? 25 EUR damit ich meine Lieder die ich eh zu Hause auf CD habe wieder zurückstreamen kann? Naja dann sollen sie sich ihre Wolke auf den Bauch klatschen.

Preislufthammer
07
17.12.2011, 21:53
Ihr Posting strotzt nur so von Dummheit

1. Das Service um das es hier geht heißt "iTunes Match" und nicht "iCloud".

2. Sie zahlen für iTunes Match, das weit mehr bietet als nur Streaming, eine wirklich kleine Gebühr, wenn sie das mal in Relation sehen würden.
Für 25.000 Titel zahlen sie jährlich nur 25 Euro. Das sind pro Tag lächerliche 0,07 Euro, genau soviel wie das Wasser für die Klospülung am Tag kostet. Titel aus dem iTunes Store werden davon unabhängig ohnehin KOSTENLOS gestreamt.

3. Klatschen sie sich jetzt ihre Hand aufs Gesicht.

no_milk_today
00
18.12.2011, 20:24

Das sind pro Tag lächerliche 0,07 Euro, genau soviel wie das Wasser für die Klospülung am Tag kostet.

---

schlußfolgerung ... der wert von musik ist in etwa so hoch wie der von hinuntergewaschenem wasser. nix. ein weiteres allerweltsgut.

[moment, genaugenommen ... eigentlich stimmts eh irgendwie]

M.Honeybee
71
18.12.2011, 10:41

Hallo? Streß mit Freundin?? Apple bietet Online-Musikspeicher mit Streaming auf mehrere Apple-Geräte (ist ein Cloud-Service).

Kostet - wie richtig bemerkt - 25,- Euro auch für Songs, die´s (z.b. per CD) schon bezahlten. Bei z.b. 100 Songs = 0,25,- / Song.

Nebeneffekt: User füttern Apple gratis mit Songs, die Apple noch nicht hat (und nachher verkaufen könnte - z.b. Raritäten).

Ja, wer´s braucht, kann Musik zw. Geräten nicht kopieren und zahlt daher 25,- Steuer. Viel mehr ist es nicht.

Freebird
03
18.12.2011, 20:40

Mein Gott, was ein Schwachsinn...

·Übermorgen·
03
18.12.2011, 13:33
Na klar! :-/

Leben sie auf dem MOND?

„User füttern Apple gratis mit Songs, die Apple noch nicht hat (und nachher verkaufen könnte - z.b. Raritäten).“

Wäre das der Fall, hätten Apple ruck-zuck eine riesen Copyrightklage der Rechteinhaber beziehungsweise der Musikindustrie am Hals.

Sorry, aber an so eine lächerliche Verschwörungstheorie glauben höchstens Kindergartenkinder.

M.Honeybee
20
18.12.2011, 16:09

Ich behauptete nicht, Apple wird Raubkopierer. Aber Nutzungsstatistiken sind goldenes Geschäft. Betser Beweis: Google.

z.b. 1 Rarität bei 10.000 Usern = offenbarer Bedarf = kommt ins iTunes (natürlich nach (!) Label-Deals) = Geschäft für Apple.

Oder Statistik-Verkauf an die MI = die haut adäquate Sampler raus. Oder MI-Abmahnschreiben auf Verdacht (Kaufbelege ihrer Titel, bitte). Gruß vom Mond:-)

·Übermorgen·
02
19.12.2011, 09:10

Dazu muss aber niemand den Dienst „iTunes Match“ nützen, dafür reicht „Genius“; Und das gibt’s schon Jahre. Diese Daten hat Apple also schon längst.

Augustiner Edelstoff
02
17.12.2011, 23:44

klasse rebound :)!!!

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