Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die Bregenzer Seebühne ist ein technischer Tausendsassa. Hier die Entstehung des Bühnenbilds zur Oper "André Chénier".
Bregenz - Roland Geyer managt zwar noch das Theater an der Wien, ist aber gedanklich schon am Bodensee, wo er ab 2016 die Intendanz der Bregenzer Festspiele übernehmen wird. "Massive Umbaupläne" habe Geyer für die Seebühne, kolportiert News und zitiert Geyer mit: "Jetzt geht es darum, dass die Seebühne bis 2015 neu konzipiert wird. Sonst sind meine Pläne obsolet."
Weder im Festspielhaus noch bei der Besitzerin des Festspiel-areals, der Stadt Bregenz, noch in der Kulturabteilung des Landhauses weiß man etwas von Umbauplänen. Technische Sanierungen, wie alle paar Jahre üblich, stünden auch in den nächsten Jahren auf dem Finanzplan, heißt es.
Gerd Alfons, technischer Direktor der Festspiele, bestätigt die Notwendigkeit technischer Sanierungen, aber auch Überlegungen, wie die Bühne über das nächste Jahrzehnt hinaus funktionieren könne. "Wir sind am Beginn einer Diskussion", sagt Alfons und betont nachdrücklich: "einer ergebnisoffenen Diskussion." Wenig Freude mit Geyers unabgesprochenem Vorstoß hat der Vizepräsident der Festspiele, Hans-Peter Metzler. Der Unternehmer wird sich nächsten Frühling um die Nachfolge von Festspielpräsident Günter Rhomberg, der Geyer nach Bregenz holte, bewerben. Metzler: "Wahrscheinlich wurde Geyer fehlinterpretiert. Er wird das richtigstellen müssen." Man diskutiere in Bregenz keinen großen Umbau, sondern über technische Sanierungen und Möglichkeiten, die Bühnentechnik effizienter zu machen.
Roland Geyer kann die Aufregung in Bregenz nicht verstehen. "Anscheinend ticken die Uhren in Vorarlberg anders", sagt er im STANDARD-Gespräch. Man habe ihn ja engagiert, weil man sich von ihm eine neue Pionierphase erwarte. Über diese Neukonzeption denke er nun kreativ nach. Aus seiner Sicht geht es darum, die Seebühne "fitter" zu machen. "Das reicht vom Unterwasserbereich bis zum Bühnenbild."
Sollte es kein Geld geben, sei er flexibel genug umzudenken, sagt Geyer. Der Sager von Plänen, die dann obsolet würden, sei weder als Drohung noch Drohgebärde gemeint. Er komme 2016 fix nach Bregenz. Ende 2013 wolle er seine Programm- und Bühnenpläne vorstellen. (Jutta Berger / DER STANDARD, Printausgabe, 16.12.2011)
Saison 2013 unter dem Motto "Dem Licht entgegen" - Hausoper wird André Tchaikowskys "Der Kaufmann von Venedig"
Das Programm der Bregenzer Festspiele 2013
"Turandot" für Seebühne im Gespräch
Große Nachfrage für Seebühnen-Tickets
Mit "Nijinskys Tagebuch" präsentiert sich Detlev Glanert, der Schwerpunktkomponist der Bregenzer Festspiele, als virtuoser Handwerker
Zum Jahresende auslaufender Vertrag mit Schweizer Großbank UBS wird nicht verlängert
60.000 Besucher bisher - Festspielsprecher Renner: "Wir sind zufrieden"
Leitung "hätte gerne ein bisschen mehr Besucher gehabt"
Auch im zweiten Jahr funktioniert Umberto Giordanos Oper "André Chénier" auf der Seebühne gut
Die Wiener Symphoniker mit HK Gruber in Bregenz
Uraufführung der Oper "Solaris": Komponist Detlev Glanert schrieb eine einfache, illustrative Musik, die der literarischen Vorlage von Stanislaw Lem nur wenig entgegenzusetzen weiß
Die 67. Bregenzer Festspiele wurden eröffnet
Die Entscheidung fiel unmittelbar vor der Eröffnung der Bregenzer Festspiele: Die Grazer Opernintendantin Elisabeth Sobotka übernimmt mit Jänner 2015 die Leitung des Festivals
Bregenzer Festspiele als Wirtschaftsfaktor der Region
Elisabeth Sobotka: Chefin der Bregenzer Festspiele
Bundespräsident Fischer eröffnete 67. Bregenzer Festspiele
Am Mittwoch beginnen die Bregenzer Festspiele mit Detlev Glanerts Oper "Solaris" - Der Opernkomponist über langsames Komponieren und Probenkonflikte
Bregenzer Festspiele wieder mit André Chénier
Entscheidung nach der Festspielsaison
50 Statisten und drei Kleindarsteller sollen bei "André Chénier" mitwirken
Einsparungsmaßnahme bei Lech-Zürs-Tourismus als Grund
Der 52-jährige Unternehmer wurde zum Nachfolger von Günter Rhomberg designiert - Galt schon länger als Favorit - Formaler Vollzug des Wechsels im März
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.