Beratungen, Info- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie Coachings für alle Phasen des Doktoratsstudiums
Graz - Eine Erstanlaufstelle für Studierende, die ein Doktoratstudium in Angriff nehmen wollen, wird an der Universität Graz eingerichtet. Das "DocService" wird Beratungen zur finanziellen Förderung der Dissertation und zu dissertationsbezogenen Weiterbildungsmöglichkeiten und Coachings z.B. bei Schreibblockaden anbieten, teilte die Universität am Donnerstag mit. An der Uni Graz werden rund 40 Doktoratsstudien, -programme und -kollegs angeboten.
Nach dem Master-Abschluss stellen sich viele Absolventen die Frage, ob sie die wissenschaftliche Karriereleiter weiter erklimmen wollen oder nicht. Und wenn ja, welche Studienmöglichkeiten vorhanden sind, welche finanziellen Förderungen verfügbar sind oder wie man sich international vernetzen kann. Ziel der neuen Servicestelle sei es, die Beratung so früh wie möglich anzubieten, damit das Dissertationsstudium "so zielgerichtet und erfolgreich wie möglich" erfolgen kann, schilderte Mitarbeiterin Corinne Von der Hellen.
Schreibworkshops und Coachings
Zusätzlich will man im Laufe des kommenden Jahres Schreibworkshops oder auch Coachings bei Schreibblockaden abbieten. Damit will die Universität eine verbesserte Beratung und Betreuung der Doktoranden über die jeweiligen Studienfächer hinaus gewährleisten. Vorerst wird die Servicestelle mit zwei Personen besetzt, der laufende Betrieb soll im Frühjahr kommenden Jahres starten.
An der Universität Graz werden zurzeit rund 2.500 Doktorandinnen und Doktoranden gezählt. An den sechs Fakultäten werden zehn Doktoratsstudien, zwölf Doktoratsschulen der Naturwissenschaftlichen (NAWI) sowie der Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftlichen (URBI) Fakultät, 14 interdisziplinäre Doktoratsprogramme und sechs drittmittelfinanzierte Doktoratskollegs angeboten. Über 500 Personen haben im Studienjahr 2010/11 an der Universität Graz ein Doktoratsstudium begonnen, rund 200 Personen haben es abgeschlossen.(APA)