Die "Harpune" soll in die Oberfläche des Kometen eindringen und Materialproben entnehmen.
Forscher wollen mit neuer Technik Sonde an Kometen befestigen und gleichzeitig Proben entnehmen
Washington - Die US-Raumfahrtbehörde NASA arbeitet an einer Art Harpune, um aus vorüber fliegenden Kometen Bodenproben zu gewinnen. Eine Sonde soll dabei an einen Kometen
heranfliegen und "eine Harpune abschießen, um mit chirurgischer Präzision Proben
aus spezifischen Punkten zu nehmen", beschrieb die NASA das geplante Vorgehen.
Das Gerät basiert auf einer Idee der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA), doch
fügte die NASA der Harpune eine Probenkammer hinzu.
Da Kometen normalerweise einen Durchmesser von wenigen Kilometern haben, ist
ihre Schwerkraft zu gering, um mit einem Raumschiff auf ihnen zu landen. "Ein
Raumschiff würde nicht eigentlich auf einem Kometen landen. Es müsste sich
irgendwie, wahrscheinlich mit einer Harpune, daran festmachen", beschrieb der
NASA-Kometenexperte Joseph Nuth. Daher sei die Idee aufgekommen, mit dieser
Harpune zugleich Bodenproben zu nehmen.
(Quelle: NASA/YouTube)
Rosetta auf dem Weg zu 67/P Churyumov-Gerasimenko
Mehrere NASA-Missionen, darunter die Mission Stardust 1999, haben bereits im
Vorbeiflug Staub von Kometen eingesammelt. Nach Angaben des NASA-Ingenieurs
Donald Wegel wissen die Forscher bisher wenig über die Konsistenz der Oberfläche
von Kometen. Die ESA will 2014 die im März 2004 gestartete Sonde Rosetta zum 675 Millionen Kilometer von
der Erde entfernten Kometen 67/P Churyumov-Gerasimenko entsenden, um mit
ähnlichen Harpunen einen Forschungsroboter an seiner Oberfläche zu befestigen. (APA, red)
wie lange dauert denn das harpunieren? oder exakter: wie lange soll das teil denn feststecken?
ich glaube kaum, dass die fähig sind die mit sehr hoher wahrscheinlichkeit auftretenden taumel-bewegungen eines kometen mit komplizierten manövern auszugleichen. alleine der abschuss-impuls der harpune will ausgeglichen werden, das "heimkehren" - also umgekehrt - natürlich auch.
Gelandet ist man ja bereits 2 mal auf Kometen. Und auch eine minivariante zum harpunieren wurde bereits so getestet. Der Rückstoss ist kein grosses Problem. Denken sie nur an die Funktionsweise einer Uzi. Selbst der Rückstoss eines Gewehrs ist nich derart stark, dass es das GEwer selbst wegschleudern würde.
ich kenn mich mit uzis nicht aus. aber masseveränderungen/impulse im luftleeren raum sind halt was anderes als z.b. waffen in "gedämpften systemen".
feuern sie die uzi im vakuum ab, theoretisch ohne fixierung, dann will ich sehen was mit der passiert. das einzige rückstossfreie system das mir einfällt ist jenes, das auch die rpak nutzt.
einen einzelnen körper zu handeln ist nicht so schwer, sprich landen und starten. zwei massen, mit einem seil gegenseitig verbunden, während einer eventuell taumelt und vor lauter energie nur so "sprüht"... das kann über längere zeit nicht gutgehen.
ist man wirklich 2mal auf kometen gelandet? oder waren das nicht eher asteroiden? meines wissen ist man erst einmal durch einen kometenschweif durchgeflogen. das andere war glaub ich hollywood.
Die Uzi hat ein Gegengewicht. Wenn man also eine Vorrichtung richtig ausbalanciert sollte es gehen.
Ja, natürlich Asteroiden.
Sobald das Projektil getroffen hat kann sich die Sonde auch langsam an dem Seil heranziehen, wodurch man verhindert, daß ein evt. Impuls in eine Richung nicht dazu führt, das sie sich überschlägt.
Das ganze wird sicher lustig und wird neue Erkenntnisse bringen . Ich denke das es eine Explosion auf dem Kometen geben wird und eventuell die Sonde gleich mit explodiert . Wird sicher lustig wenn die Wissenschaftler dann Ratlos sind weil sie es nicht erwartet haben .
Ja klar. Sieht man doch andauernd in einschlägigen Fernsehsendungen.
Von den USA, leuchtet grün und spielt den Sound "Widerstand ist zwecklos" ab.
-.-
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