Keine Steuerzuckerl in Sicht

Interview19. Dezember 2011, 06:15
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Die Unterstützung von Kinder­betreuung lohnt sich, Grundstücke sollte man ehestmöglich ver­schenken - und Strafen sind nicht mehr steuerlich absetzbar

Der Jahreswechsel steht bevor, einige Änderungen in steuerrechtlicher Hinsicht im neuen Jahr ebenfalls. Was vor Silvester noch zu tun ist, und was sich im Jahr 2012 empfiehlt, erklärt Steuerexperte Georg Salcher im Interview.

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derStandard.at: Auch heuer gilt: Das Budget muss saniert werden. Da bleibt wohl nicht viel Spielraum für Steuerzuckerln?

Georg Salcher: Die Tendenz zu Steuergeschenken ist enden wollend. Aber wir hatten in der Vergangenheit ein paar ganz nette Pakete. Zum Beispiel der Gewinnfreibetrag für Unternehmen, aber auch das Familienpaket waren sehr erfreulich. Durch die krisenbedingte Ausweitung des Budgetdefizits ist der Spielraum für solche Reduktionen natürlich gering. Es wird vermutlich eher zusätzliche Abgabenbelastungen geben.

derStandard.at: Dabei ist in Österreich die Abgabenbelastung ohnedies vergleichsweise hoch.

Salcher: Wir liegen bei einer Quote von über 44 Prozent. Für meine Begriffe wäre es jetzt wirklich einmal Zeit, ausgabenseitig die Schuldenbremse anzuziehen.

derStandard.at: Das alleine wird wohl nicht reichen. Wo wieder einmal etwas zu holen sein könnte ist die Zielgruppe Autofahrer und Raucher?

Salcher: Alle Experten erwarten, dass es neue Abgaben geben wird. Aber offenbar ist der politische Konsens noch so weit entfernt, dass man aus derzeitiger Sicht nur raten kann, was 2012 wirklich kommt. Zu überfallsartigen Änderungen wird es aber nicht kommen. Die Verbrauchssteuern sind relativ einfach zu erheben, das ist auch wichtig in der Abgabengestaltung. Wenn man im Gegensatz dazu an die diskutierten Vermögenssteuern denkt, da sind viele Beamte für relativ wenige zu lukrierende Millionen erforderlich. Da stellt sich wirklich die Frage, ob das eine intelligente Steuer ist.

derStandard.at: Heiß diskutiert waren heuer einmal mehr die Einheitswerte. Der Verfassungsgerichtshof hat sie als Bemessungsgrundlage für die Eintragungsgebühr in das Grundbuch als verfassungswidrig festgestellt. Dem Gesetzgeber wurde eine Reparaturfrist eingeräumt. Da könnte sich wohl einiges ändern?

Salcher: Dem Gesetzgeber wurde eine Frist bis Ende 2012 eingeräumt um das Gerichtsgebührengesetz, das Grundlage für die Eintragungsgebühr im Grundbuch ist, zu reparieren. Wenn es bis 31.12.2012 zu keiner Reparatur kommt, wird bei Schenkung von Liegenschaften der Verkehrswert der Grundstücke zugrunde gelegt und nicht wie bisher der niedrige dreifache Einheitswert. Ein Steuertipp von mir: Wenn man überlegt, unentgeltlich Grundstücke zu übertragen, sollte man dies eher früher als später tun. Es wird mit Sicherheit zu einer Erhöhung der Bemessungsgrundlage kommen. Dass das rückwirkend oder auch überfallsartig gemacht wird, ist nicht zu erwarten.

derStandard.at: Die Einheitswerte stammen teilweise aus den 1970-er Jahren. Wieso tut man sich mit einer Neubewertung so schwer?

Salcher: Man hat hochgerechnet, dass man 2000 neue Beamte bräuchte, wollte man die Gebäude nach den bisherigen Bewertungskriterien neu bewerten - da geht es um Ausstattung, Größenordnung, Materialien. Auch da braucht man eine intelligente Lösung.

derStandard.at: Die Griechen werden wohl nicht unser Vorbild sein?

Salcher: Nein. Man kann Stockwerke heranziehen oder einfach Quadratmeter. Ich muss mir Gottseidank diese intelligente Lösung nicht ausdenken.

derStandard.at: Ab April 2012 wird erstmals die neue Wertpapier-KESt auf Kursgewinne eingehoben. Welche Maßnahmen kann man 2011 noch unter Dach und Fach bringen?

Salcher: Der Abzug der Kapitalertragssteuer durch die Bank ist ja schon mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 eingeführt worden. Den Banken sind nach einer Frist, die ihnen vom Verfassungsgerichtshof eingeräumt worden ist, ab 1.4. 2012 verpflichtet, die Wertpapier-KESt abzuziehen. Ab diesem Zeitpunkt wird von Vermögenszuwächsen etwa bei Aktien, die seit dem 1.1.2011 gekauft und dann mit Gewinn verkauft werden, die entsprechende KESt abgezogen.

derStandard.at: Mit Gewinnen ist aber derzeit ohnedies eher weniger zu rechnen.

Salcher: Es wird derzweit wahrscheinlich eher Verluste geben. Aber auch da ist interessant, dass die Banken verpflichtet sind, einen so genannten Verlustausgleich durchzuführen. Wenn ich also Dividendenerträge oder Gewinne aus der Veräußerung von Aktien habe, muss die Bank, wenn Verluste am selben Depot entstehen, einen Verlustausgleich vornehmen. Wenn also Verluste eintreten, kann die KESt gutgeschrieben werden. Habe ich Depots auf verschiedenen Banken, kann das nicht gemacht werden.

derStandard.at: Wie sieht es mit Gewinnen aus Investments aus, die nicht im Bankdepot liegen?

Salcher: Gewinne, die im Bereich der Spekulation mit Kunst oder Gold erzielt werden - sind nach wie vor steuerfrei - wen die Spekulationsfrist von einem Jahr verstricken ist.

derStandard.at: Änderungen gibt es auch hinsichtlich des Kirchenbeitrages. Da steht offensichtlich ausnahmsweise eine Verbesserung an?

Salcher: Ab 2012 wird die Absetzbarkeit von derzeit maximal 200 Euro auf maximal 400 Euro erhöht. Wenn man bei also bei der jeweiligen Kirchenbeitragsstelle Verbindlichkeiten hat, empfiehlt es sich, wenn man über 200 Euro ist, sie erst im nächsten Jahr zu zahlen. Manche Leute zahlen sogar mehr als 400 Euro, da könnte man Familiensplitting machen und die eigenen hohen Kirchenbeiträge vom weniger verdienenden Partner zahlen lassen, die das dann auch absetzen kann. Dann kann man in der Familie jedenfalls die 400 Euro mal zwei voll ausnützen. Neu ist auch, dass der Alleinverdienerabsetzbetrag bei Pensionistenehepaaren ohne Kinder, den man 2009 weggeschnippselt hat, bis knapp über 19.000 Euro de facto wieder eingeführt wurde, ebenso wie die die Absetzbarkeit von Sonderausgaben. Da hat der Lobbyismus der Weißen Panther Früchte getragen.

derStandard.at: In die andere Richtung geht es bei Strafen.

Salcher: Früher konnte der Bäcker, der in der zweiten Spur geparkt hat, die Strafe absetzen. Jetzt ist das entfallen, damit der Strafcharakter erhöht wird. Wenn der Dienstgeber für den Lehrling die Strafe zahlt, ist das ein vermögenswerter Vorteil aus dem Dienstverhältnis und muss versteuert werden.

derStandard.at: Stichwort Jahresende. Da sind erstens Geschenke und zweitens Spenden ein Thema.

Salcher: Grundsätzlich sind Geschenke an Mitarbeiter bis zu 186 Euro/Jahr steuer- und sozialversicherungsabgabenfrei. Das ist quasi für den Arbeitgeber die Möglichkeit dem Mitarbeiter netto etwas zukommen zu lassen. Darüber hinaus kann man auch im Laufe eines Jahres für die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen noch einmal 385 Euro dem Mitarbeiter steuer- und abgabenfrei zukommen lassen. Gute und kluge Dienstgeber nützen diese Möglichkeit aus. Außerdem kann der Arbeitgeber 300 Euro pro Jahr steuerfrei für die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers ausgeben, das ist aber ein alter Hut. Was Geschenke an Kunden betrifft, so gibt es hier eine 40-Euro-Grenze für die Abzugsfähigkeit. Bei Spenden gilt: Maximal zehn Prozent des Vorjahres-Gewinnes sind abzugsfähig - sei es über das Betriebsvermögen oder private Spenden an abzugsberechtigte Organisationen. Auch da ändert sich etwas mit Jahreswechsel. Wer Tierschutz- oder Umweltorganisationen oder Feuerwehren begünstigen möchte, sollte bis zum 1.1.2012 zuwarten.

derStandard.at: Die Spendenabzugsfähigkeit hat ja etwas gedauert, bis sie kam. Jetzt haben wir sie, aber die Spenden steigen nicht wirklich.

Salcher: Ursprünglich hatte man vor, dass die Organisationen die Sozialversicherungsnummer der Spender an die Finanz melden müssen. Ein riesiger Aufwand, der jetzt entfällt. Aber jetzt hat das Finanzamt extreme Probleme, die steuerlich abzugsfähigen Spenden zu kontrollieren. Man hat den Organisationen angeboten, ihnen aus dem Budget einen zusätzlichen Teil an den Spenden, die sie lukrieren, als Förderung zukommen zu lassen. Man hat auf Druck der Öffentlichkeit den Spendenabzug eingeführt und einen riesigen Verwaltungsaufwand ausgelöst. Das ist ein reiner Luxus, den wir uns da angetan haben, eine unintelligente Vorgangsweise, die danach schreit, das wieder zu ändern.

derStandard.at: Vom Begünstigten zum Betreuen: Inwieweit lohnt es sich, Kinderbetreuung zu unterstützen?

Salcher: Die Möglichkeit, dass man Zuschüsse zur Betreuung von Kindern in Betreuungseinrichtungen gibt, hat sich jetzt ein bisschen eingespielt. 500 Euro pro Kind kann der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern steuer- und sozialversicherungsfrei zukommen lassen. Was nicht neu ist: Eltern von Kindern bis zu zehn Jahren können 2.300 Euro pro Jahr/pro Kind als außergewöhnliche Belastung geltend machen, und zwar für Kinderbetreuung im weitesten Sinne. Neu ist, dass in diese 2.300 Euro auch Verpflegungskosten und Bastelgeld und sogar die Kosten von Ferienlagern hineinzurechnen sind. Absetzbar sind - das war kurzfristig unklar - jetzt auch wieder Beträge, die an Personen bezahlt werden, die durch den so genannten Babyführerschein qualifiziert sind. Was man braucht: Eine Rechnung , aus der die Gesamtkosten der Betreuung und die abzugsfähigen Kosten hervorgehen, plus Name, Sozialversicherungsnummer und Geburtsdatum des Kindes und die entsprechenden Daten plus dem Hinweis auf die pädagogische Qualifikation der Betreuungsperson.

derStandard.at: Sie haben eingangs den Gewinnfreibetrag für Unternehmen erwähnt - wie funktioniert der?

Salcher: Die Möglichkeit, dass man 13 Prozent des Gewinnes steuerfrei stellen kann, indem man bestimmte Investitionen tätigt, ist wirklich ein Steuergeschenk. Habe ich beispielsweise 100.000 Euro Gewinn, kann ich davon 13.000 Euro steuerfrei beziehen, wenn ich um diese Summe Investitionen tätige. Etwa in Büroausstattung oder - ganz simpel - in Wertpapiere. Bei Investitionen muss es sich grundsätzlich um neue körperliche Wirtschaftsgüter handeln, die mindestens vier Jahre im Anlagevermögen bleiben. Man kann das auch fremdfinanzieren. Ich kann nur jedem raten, jetzt die Größenordnung des zu erwartenden Gewinnes anzuschauen und noch die entsprechenden Anschaffungen zu tätigen.

derStandard.at: Wie sieht es bei kleineren Einkommen aus?

Salcher: Da gibt es einen so genannten Grundfreibetrag - 13 Prozent von 30.000 Euro - also 3.900 Euro, die auf jeden Fall steuerfrei gestellt werden, ohne Investition.

derStandard.at: Weitere Tipps für Unternehmer?

Salcher: Einnahmen-Ausgaben-Rechner können im ersten Jahr einmal einen richtigen Verlust machen, weil man einfach viele Ausgaben hat und die Einnahmen erst später fließen. Da muss man aufpassen, dass Verluste nur für drei Jahre vortragsfähig sind. Ist der Verlust aus dem Jahr 2008 nicht bis 2011 durch Gewinne aufgeholt, ist er für immer weg. Ich kenne einen Jungunternehmer, der hat massiv investiert und die erste Produktion einmal in voller Länge im Jahr 2008 bezahlt, aber 100.000 Euro Verlust gemacht. Die Produkte hat er im vorigen Jahr verkauft und die Erlöse wieder investiert. Die 100.000 Euro hat er bis jetzt noch nicht wirklich durch Gewinne kompensiert. Wenn der nicht heuer Maßnahmen setzt, entfällt der Verlustvortrag aus 2008. Er zahlt dann also in Zukunft Steuern für einen Gewinn, den er in der Gesamtgewinnbetrachtung gar nicht erzielt hat.

derStandard.at: Einnahmen- Ausgabenrechner können aber ohnedies ein bisschen gestalten?

Salcher: Bilanzierer müssen alles, was dem Jahr 2011 zurechenbar ist, ohnehin im Jahr 2011 bilanzieren. Einnahmen- Ausgabenrechner können sagen, ich habe heuer schon so viel Gewinn, aber im nächsten Jahr schaut es gar nicht so gut aus: Bitte zahl mir die Rechnung erst Ende Jänner oder ich zahle für das kommende Jahr noch irgendwelche Aufwendungen voraus. Zum Beispiel die Steuerberaterrechnung.

derStandard.at: Worauf können sich Unternehmer sonst noch einstellen?

Salcher: Für Neugründer gibt es eine kleine Verbesserung bei den begünstigten Lohnabgaben. Bisher galt: Wenn man innerhalb des ersten Jahres einen Dienstnehmer eingestellt hat, ersparte man sich bestimmte Lohnnebenkosten. Jetzt hat man das auf drei Jahre erweitert.

derStandard.at:
Neu für Unternehmer ist auch die so genannte Lex Meischberger. Was bedeutet sie?

Salcher: Meischberger hat ja angeblich Millionen von Provisionen irgendwo in Zypern bekommen und diese erst unter Druck versteuert. Nun gilt: Wenn die Provisionszahlungen ins Ausland an einen Empfänger 100.000 Euro pro Jahr übersteigen, muss man das dem Finanzamt melden. Es gibt eine elektronische Meldeverpflichtung bis Ende Februar 2012 über Entgelte für bestimmte Dienstleistungen, die man ins Ausland bezahlt.

derStandard.at: Gibt es erwähnenswerte abgabenrechtliche Änderungen?

Salcher: Wir haben über mögliche Änderungen in der Zukunft gesprochen. In Diskussion war auch, Vermögenszuwächse im Immobilienbereich zu besteuern. Das ist für viele Immobilienbesitzer ein Wahnsinn. Wenn man etwa in den 1960-er Jahren etwas gekauft hat, wie bewertet man das? Man kann sich auch die Frage stellen: Sind das wirklich Spekulanten, die eine Liegenschaft mehr als zehn Jahre halten? Muss dann der Liegenschaftseigentümer die gesamte Inflation über Jahrzehnte nachversteuern? Wenn man das macht, wird man eine kluge Lösung finden müssen, um nicht Proteststürme zu ernten. Die Entwicklung der offiziellen Kaufpreise für Immobilien kann man sich ausmalen.

derStandard.at: Was fällt Ihnen zum Thema kluge Lösungen noch ein?

Salcher: Die Sehnsucht nach einer Steuervereinfachung wächst. Jetzt hat das Einkommenssteuergesetz 134 Paragrafen. Alleine der Paragraf 124 hat im Codex 30 Seiten. Hier wurden sämtliche Übergangsbestimmungen hineingeschrieben, die sich aus den Gesetzesanpassungen der letzten Jahre ergeben haben. Etwas auch für den Experten derartig Unübersichtliches schreit nach einer radikalen Reform.

derStandard.at: Darauf darf man gespannt sein. Wo wünschen Sie sich noch mehr Effizienz?

Salcher: Bei der Berufung gegen einen Abgabenbescheid bei den Finanzlandesdirektionen dauerte manches Verfahren fünf Jahre. Durch die Einführung des unabhängigen Finanzsenates ist plötzlich alles schneller gegangen. Mittlerweile habe ich auch dort mehrere Verfahren, die seit fast fünf Jahren unerledigt sind. Das ist so nicht mehr akzeptabel. Aber es gibt immerhin eine erfreuliche Neuerung: Wenn man die Abgabe schon geleistet hat und dann das Verfahren gewinnt, gibt es ab 1.1.2012 dafür auch Zinsen. Bisher gab es Aussetzungszinsen nur für den Fiskus - wenn man nicht gezahlt und dann verloren hat, musste man Zinsen zahlen. Jetzt gilt: Wenn man im Voraus zahlt und gewinnt, erhält man Zinsen - allerdings nur auf Antrag.

derStandard.at: Ein letzter Tipp?

Salcher: Vielleicht noch zur Arbeitnehmerveranlagung: Da gibt es eine Fünf-Jahresfrist - jetzt besteht also die letzte Chance für 2006. Und: Nach Silvester kann man die Unterlagen des Jahres 2004 entsorgen, weil die siebenjährige Aufbewahrungspflicht endet.

Georg Salcher ist geschäftsführender Gesellschafter bei Consultatio. Seine Schwerpunkte als Steuerberater sind: Unternehmensgründungen, Steuerplanung und -optimierung, Rechtsmittelverfahren.

  • Georg Salcher: "Die Sehnsucht nach einer Steuervereinfachung wächst."
    foto: consultatio

    Georg Salcher: "Die Sehnsucht nach einer Steuervereinfachung wächst."

  • Salcher übt auch Kritik am unabhängigen Finanzsenat: "Früher ist plötzlich alles schneller gegangen. Mittlerweile habe ich auch dort mehrere Verfahren, die seit fast fünf Jahren unerledigt sind. Das ist so nicht mehr akzeptabel."
    foto: consultatio

    Salcher übt auch Kritik am unabhängigen Finanzsenat: "Früher ist plötzlich alles schneller gegangen. Mittlerweile habe ich auch dort mehrere Verfahren, die seit fast fünf Jahren unerledigt sind. Das ist so nicht mehr akzeptabel."

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