Warmwasser aus der Bierdose

Blog15. Dezember 2011, 14:11
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Zwei Ungarn bastelten eine etwas andere Solaranlage

Die Preise für Photovoltaikanlagen sind in den vergangenen Jahren ziemlich herunter gerasselt - nicht zuletzt wegen der immer stärker werdenden fernöstlichen Konkurrenz. Das lässt die deutsche PV-Branche ordentlich scheppern. Ganz anders sieht's hingegen bei den thermischen Solaranlagen aus: Da sind die Preise seit Langem schön stabil. Schön für die Produzenten - weniger schön für die Konsumenten.

Zwei findige Ungarn allerdings wussten sich auch hier zu helfen. Auf ihrer Internetseite zeigen sie, wie man eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung offenbar mit recht einfachen Mitteln selber basteln kann: Unter Einsatz seiner Leber. Mit Bier saufen die Welt ein klein bisschen retten - das geht.

Aus Dosen bechern

Auch wenn man des Ungarischen nicht so mächtig ist - die optische Aufbereitung ist eindeutig. Eine Zeitlang muss man halt Bier aus Dosen bechern, etwas, das wir bisher gerade aus ökologischen Gründen konsequent verweigert hatten. Diese Dosen werden dann entsprechend aufgeschnitten, zusammengesteckt - und in den selbstgemachten Rahmen eingepasst. Keine Ahnung, wie die zwei Bastelgenies diese Konstruktion abgedichtet haben (kann hier jemand Ungarisch?). Keine Ahnung, ob so etwas je in Österreich genehmigt würde (muss man das?).

Da gibt es noch einiges zu klären und nachzufragen. Im Freundeskreis haben wir allerdings beschlossen, dass wir sicherheitshalber schon einmal damit anfangen, das nötige Material zu sammeln... (Roman David-Freihsl, derStandard.at, 15.12.2011)

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  • Die zwei Bastler vor ihrer Solaranlage, die sie aus Bierdosen gefertigt haben.
    foto: www.sorkollektor.hu

    Die zwei Bastler vor ihrer Solaranlage, die sie aus Bierdosen gefertigt haben.

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