Der Auftrag geht an Bombardier/Vossloh Kiepe - U6-Intervall wird verdichtet
Wien - Die Wiener Linien geben fünf neue Züge für die U-Bahn-Linie U6 beim Konsortium Bombardier/Vossloh Kiepe in Auftrag. Der Vertragswert beläuft sich auf 60 Millionen Euro, wobei rund 46 Millionen Euro auf Bombardier entfallen. Die Lieferung startet im Herbst 2013 und wird im Jahr darauf abgeschlossen sein, hieß es am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Mit den neuen Garnituren sollen die Intervalle auf der U6 zu Spitzenzeiten von drei auf zweieinhalb Minuten verdichtet werden.
Optisch werden die 26,8 Meter langen, 2,65 Meter breiten und mit Videoüberwachung ausgestatteten Züge jenen gleichen, die auf der Strecke zwischen Siebenhirten und Floridsdorf bereits jetzt im Einsatz sind. Der einzige Unterschied: Im Türbereich sind zwecks Erhöhung der Sicherheit optische und akustische Warnvorrichtungen vorgesehen.
U6 wird am häufigsten genutzt
Laut Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer ist die U6 die meistfrequentierte U-Bahn-Linie Wiens. Rund 130 Millionen Fahrgäste pro Jahr sind hier unterwegs. Finanzstadträtin Renate Brauner freute sich, dass mit dem Auftrag 600 Arbeitsplätze im Bombardier-Werk in der Donaustadt gesichert seien. Bombardier hat eigenen Angaben zufolge bisher 124 Fahrzeuge an die Wiener Linien geliefert. (APA)