Wiener Linien

Kürzere Wartezeiten: Fünf neue U6-Züge für 60 Millionen Euro

15. Dezember 2011, 12:25
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    foto: wiener linien

    Neue Züge werden die Wartezeiten auf die U6 verkürzen.

Der Auftrag geht an Bombardier/Vossloh Kiepe - U6-Intervall wird verdichtet

Wien - Die Wiener Linien geben fünf neue Züge für die U-Bahn-Linie U6 beim Konsortium Bombardier/Vossloh Kiepe in Auftrag. Der Vertragswert beläuft sich auf 60 Millionen Euro, wobei rund 46 Millionen Euro auf Bombardier entfallen. Die Lieferung startet im Herbst 2013 und wird im Jahr darauf abgeschlossen sein, hieß es am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Mit den neuen Garnituren sollen die Intervalle auf der U6 zu Spitzenzeiten von drei auf zweieinhalb Minuten verdichtet werden.

Optisch werden die 26,8 Meter langen, 2,65 Meter breiten und mit Videoüberwachung ausgestatteten Züge jenen gleichen, die auf der Strecke zwischen Siebenhirten und Floridsdorf bereits jetzt im Einsatz sind. Der einzige Unterschied: Im Türbereich sind zwecks Erhöhung der Sicherheit optische und akustische Warnvorrichtungen vorgesehen.

U6 wird am häufigsten genutzt

Laut Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer ist die U6 die meistfrequentierte U-Bahn-Linie Wiens. Rund 130 Millionen Fahrgäste pro Jahr sind hier unterwegs. Finanzstadträtin Renate Brauner freute sich, dass mit dem Auftrag 600 Arbeitsplätze im Bombardier-Werk in der Donaustadt gesichert seien. Bombardier hat eigenen Angaben zufolge bisher 124 Fahrzeuge an die Wiener Linien geliefert. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 135
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Elisa B
20
17.12.2011, 08:41
1,5 Mio nachhaltig Platz

Die Öffis sind am Limit, weil Wien nicht für die mehr als 2 Mio Menschen geeignet ist, die sich hier aufhalten! 1,5 Mio haben nachaltig Platz! Zuviel ist zuviel!

ama2deus
02
18.12.2011, 09:07
am limit

na dann wäre es doch gut den öffentlichen personennahverkehr auszubauen anstatt eine halbe million bewohner aus der stadt zu schmeißen, oder?

potential gäbe es genug:

- bau neuer STRAB-linien um auf den routen überlasteter buslinien wie 11A oder 13A mehr fahrgäste transportieren zu können
- ausbau der sbahn abseits der stammstrecke, wie zb im bereich hietzinger verbindungsbahn, vorortelinie, donauuferbahn oder nördliche ostbahn
- beschleunigung oberflächiger verkehrsmittel um mit dem bestehenden fuhrpark ein dichteres intervall anbieten zu können
- schaffung neuer durchgangslinien zur taktverdichung

übrigens: wien hatte vor etwas mehr als 100 jahren bereits 2,1 mio einwohner die großteils STRAB fuhren oder zu fuß unterwegs waren

Protonenzerquetscher
00
19.12.2011, 13:58

Und die Verlängerung der S45 vom Handelskai in Richtung KW Freudenau, inkl. Intervallverdichtung, was aber eine neue Brücke kurz vor dem Bahnhof Heiligenstadt erfordert, da diese Brücke nur eingleisig ist.

Proconsul
00
21.12.2011, 10:35

Zumindest bis U2 Donaumarina über U1 Reichsbrücke wäre sicher jetzt schon machbar!

Modjo
00
23.12.2011, 09:46

Schon richtig! Nur ist dort (derzeit) kein besonders großes Fahrgastpotential vorhanden. Als Querverbindung durch den 2. Bezirk würde sich eine 11er-Straßenbahn besser eignen, die entlang der überlasteten Route des 11A fährt.

podersdorf1
00
18.12.2011, 21:25
Ausbau Verbindungsbahn

Der Ausbau der Verbindungsbahn ist geplant und zwar nach Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhof Wien.
Die Planung läuft bereits.

ama2deus
00
19.12.2011, 09:24

danke für die rückmeldung!

dass einzelne sbahn-linien verlänger weren sollen, habe ich schon gehört. ich hoffe mal dass es dabei nicht bei der planung bleibt :)

Modjo
00
23.12.2011, 09:55

Dass die Verbindungsbahn nach Eröffnung des Lainzer Tunnels ertüchtigt wird, ist schon relativ fix. Ich glaube es allerdings auch erst, wenn ich es sehe.

Laut Planungen sollen Züge der Verbindungsbahn Richtung Flughafen weitergeführt oder mit der S60 verknüpft werden.

Dr. Heisenberg
02
17.12.2011, 20:33
gute reise.

ama2deus
00
17.12.2011, 00:22
kosten der anschaffung

da sieht man mal wieder wie sehr der ausbau des öffentlichen verkehrs die wirtschaft fördern würde.

aber pumepn wir lieber das geld in verkehrssysteme die mit großteils importierten rohstoffen betrieben werden, als in systeme die großteils mit heimischem strom betrieben werden...

. g.bac
01
17.12.2011, 13:21
wo genau siehst du den unterschied

autos oder strassenbahnen in österreich zusammenbauen zu lassen?

bei autos ist der preisdruck nur schon so hoch, dass es sich nicht auszahlt, wärend man mit zügen offenbar noch ein geschäft (auf kosten der steuerzahler) machen kann.

Proconsul
00
21.12.2011, 10:38

Trotzdem besser, wenn die Wertschöpfung im Lande oder (Zufall in Wien: wir haben gleich 2 grosse Hersteller hier) in der Stadt bleibt, soo gross sind die Preisunterschiede nicht, ausser man kauft bei Skoda...

ama2deus
00
18.12.2011, 08:43
nochmal:

"pumpen wir lieber das geld in verkehrssysteme die mit großteils IMPORTIERTEN ROHSTOFFEN BETRIEBEN werden, als in systeme die großteils mit heimischem strom betrieben werden..."

. g.bac
10
18.12.2011, 10:37
nur daran liegts?

schon mal was von elektro-autos gehört?

die bahn, braucht im nahverkehr 7,5 liter erdöläquivalent an energie. wenn energie der grund ist, ist die bahn 100%ig das falsche verkehrsmittel für die zukunft weil es keine entwicklung mehr gibt.

elektromotoren haben einen ausgereizten wirkungsgrad, leichter können die züge offenbar auch nicht werden, also ist es mmn mit dem energie-argument zu kommen, dass sich in 20jahren sicherlich als sackgasse erweisen wird.

ama2deus
00
18.12.2011, 11:12
ohne zukunft

elektroautos? gehört ja, aber sehen tu ich sie selten, ungefähr genau so oft wie dieselloks...
und wenn, dann sind es exemplare der sorte "wir haben ja versucht e-autos zu bauen aber das scheußliche design gefiel keinem"

dass die bahn ein altes verkehrsmittel ist stimmt, aber was ist dann mit der ubahn? auch schon 137 jahre alt.

und der erste motorwagen von benz wurde wann gebaut? 1880er? 1890er?
übrigens: die ersten elektrofahrzeuge stammen ebenfalls aus der zweiten hälfte des 19. jahrhunderts - nur soviel zum thema zukunft...

natürlich sind alle aufgezählten verkehrsmittel bereits alt und wenig veränderungsfähig, aber nachdem wir bessere noch nicht erfunden haben, bleibt uns eben nur die ökologisierung der bereits existenten.

Chris B2
00
21.3.2012, 22:41
E-Autos sind auch Umweltsünder

E-Autos sind zwar abgasfrei, aber ob sie im Gegensatz zu einer U-Bahn umweltfreundlicher sind, bezweifle ich.

Die Produktion von Lithium Ionen Akku ist alles andere als umweltfreundlich. Der Strom kommt nicht aus der Steckdose sondern auch aus kalorischen KWs oder AKWs.

Unter dem Aspekt ist es besser, Massenverkehrsmittel attraktiver zu machen.

tec nine
10
16.12.2011, 17:54
60 mille

für 30 sekunden

in zeiten wie diesen - warum nicht ? - wohin sonst mit all den überschüssigen millionen ?

ama2deus
10
17.12.2011, 00:15

es geht hier nicht um 30 sekunden einmal am tag, sondern um zig mal am tag!

. g.bac
20
16.12.2011, 14:04
und gut ist es

die wiener linien haben glück, dass sie bislang noch keine anzeige bekommen haben, weil sie mehr leute in ihren zügen transportieren als diese dafür überhaupt zugelassen sind.

ama2deus
00
17.12.2011, 00:15

wieso? weil sie nicht die zeit aufbringen wollten die WILI anzeigen zu wollen?

. g.bac
10
17.12.2011, 13:27
es wird nur eine frage der zeit sein

bis auch betreiber des öpnv dazu angehalten werden, nachzuweisen, dass aus sicherheitsgründen zu keiner überfüllung der verkehrsmittel kommt.

das wird einerseits keine unerhebliche herausforderung sein (wird man wohl über das gewicht machen), andererseit wird die effizienz der öffis vermutlich darunter leiden, wenn man kunden nicht mehr zusammenpferchen kann.

andererseits kommt dann der öpnv in einen bereich, wo man auch von qualität sprechen kann, es wird also auch ein vorteil für alle sein.

ama2deus
00
18.12.2011, 08:46

ich weiß dass die diesbzgl. erfahrungswerte oft sehr unterschiedlich sein können, aber jemand der täglich U6, U4 und U1 am weg in die arbeit benutzt - zu wirklich immer wieder ganz unterschiedlichen dienstzeiten - empfinde ich das überfülltsein nicht so extrem dass es ein problem darstellen sollte.

meistens muss man sich nur deswegen in den zug quetschen, weil sich die meisten personen zu gut sind auch nur einen schritt von der tür wegzugehen obwohl im zug noch platz für 10 leute wäre.

. g.bac
20
18.12.2011, 10:30
die leute sind sich nicht zu gut, es ist schlicht und ergreifend ihre erwartung an ein beförderungssystem.

das ist für einen gutmenschen sicher schwer zu verstehen, dass menschen bedürfnisse haben und sich nicht bedingungslos dem kollektiv unterordnen wollen.

und eines dieser bedürfnisse ist eben, nicht eingequetscht in der mitte zu stehen (psychologen haben da eine "intimsphäre" definiert ca 20cm um sich herum)

dass du gruppenkuscheln als nicht nicht extrem empfindest, ist natürlich dein recht. mmn ist die u3 zur stosszeit ein schlechter witz (auch so wie es ruckelt) und die u6 ist punkto befüllungsgrad unter jeder kritik.

ama2deus
01
18.12.2011, 11:21
gutmenschen

was hat das mit dem thema zu tun?

zum thema selbst: wie soll man in der mitte eingequetscht sein, wenn sich alles am türrand drängt?
wer nicht eingequetscht stehen will, der ist ziemlich blöd, wenn er, statt in das freie innere des zuges zu gehen (vor allem bei durchgehenden wägen) genau dort steht, wo sich alles sammelt.

darüber hinaus ist "nicht extrem finden" nicht dasselbe wie "mehr leute in ihren zügen transportieren als diese dafür überhaupt zugelassen sind".
dass letzteres auch schon mal vorkommen wird, ziehe ich nicht in zweifel.

. g.bac
10
18.12.2011, 22:36
weil sich die meisten personen zu gut sind auch nur einen schritt

du masst dir ein urteil über die beweggründe der fahrgäste an, weil sie sich nicht so verhalten wie du es gerne vorschreiben möchtest.

kein mensch, möchte an der gelenksachse festsitzen wenn der hysterische fahrer am liebsten nach 30sekunden wieder die türen schliessen möchte.

denk da mal drüber nach, warum die leute, GERADE (!!) wenn viel los ist, lieber bei der türe stehen. da braucht man nicht viel psychologie ein bisserl verständnis für seine mitmenschen reicht.

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