Bulgarien verbietet Energydrinks für Jugendliche

15. Dezember 2011, 11:47
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Auch die Werbung wird eingeschränkt

Sofia - Die bulgarische Regierung hat ein Verbot von Energydrinks für Jugendliche bis 18 Jahre verordnet. Die Maßnahme soll im Gesundheitsgesetz verankert werden, berichteten die Zeitungen "24 Stunden" und "Sega". Der bekannteste Energydrink ist auch in Bulgarien Red Bull. Die österreichische Marke hat aber auch sehr viele Nachahmer, deren Produkte massenhaft am Tankstellen, in Diskotheken und im Lebensmittelhandel verkauft werden.

Der Konsum von Energydrinks durch Jugendliche sei ein ernsthaftes Problem geworden, sagte Gesundheitsminister Stefan Konstantinow. Er kritisierte, dass diese Getränke hohe Dosen an Koffein, Taurin und anderen Zusätzen enthalten würden, die für die Gesundheit von Heranwachsenden schädlich seien. Der Minister argumentierte, dass auch andere Länder den Zugang von Jugendlichen zu Energydrinks reglementieren würden.

Kontrolle wie bei Alkohol und Tabak

Energydrinks dürfen in Bulgarien demnach nicht mehr in Kindergärten, Schulen, Wohnheimen und Krankenhäusern verkauft werden, auch nicht bei Sportevents und anderen Versammlungen von Schülern und Jugendlichen. Die Werbung für solche Getränke darf nicht auf Heranwachsende abzielen. Das Verbot und die Kontrolle der Einhaltung sollen so funktionieren wie bei Alkohol und Tabak, sagte der Minister. Erst gestern war bekannt geworden, dass Bulgarien ein totales Rauchverbot an öffentlichen Plätzen einführen wird. (APA)

  • Das Verbot gilt für alle Energydrinks, weil diese schädlich für die Gesundheit der Jugendlich seien. Auch in Bulgarien ist Red Bull die bekannteste Marke.
    foto: christian fischer

    Das Verbot gilt für alle Energydrinks, weil diese schädlich für die Gesundheit der Jugendlich seien. Auch in Bulgarien ist Red Bull die bekannteste Marke.

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