Bulgarien verbietet Energydrinks für Jugendliche

15. Dezember 2011, 10:57
  •  Koffein und Taurin sind der Gesundheit von Heranwachsenden abträglich.
Foto: Grey59/www.pixelio.de
    foto: grey59/www.pixelio.de

    Koffein und Taurin sind der Gesundheit von Heranwachsenden abträglich.

    Foto: Grey59/www.pixelio.de

Auch die Werbung wird eingeschränkt

Sofia - Die bulgarische Regierung hat ein Verbot von Energydrinks für Jugendliche bis 18 Jahre verordnet. Die Maßnahme soll im Gesundheitsgesetz verankert werden, berichteten die Zeitungen "24 Stunden" und "Sega". Der bekannteste Energydrink ist auch in Bulgarien Red Bull. Die österreichische Marke hat aber auch sehr viele Nachahmer, deren Produkte massenhaft am Tankstellen, in Diskotheken und im Lebensmittelhandel verkauft werden.

Der Konsum von Energydrinks durch Jugendliche sei ein ernsthaftes Problem geworden, sagte Gesundheitsminister Stefan Konstantinow. Er kritisierte, dass diese Getränke hohe Dosen an Koffein, Taurin und anderen Zusätzen enthalten würden, die für die Gesundheit von Heranwachsenden schädlich seien. Der Minister argumentierte, dass auch andere Länder den Zugang von Jugendlichen zu Energydrinks reglementieren würden.

Energydrinks dürfen in Bulgarien demnach nicht mehr in Kindergärten, Schulen, Wohnheimen und Krankenhäusern verkauft werden, auch nicht bei Sportevents und anderen Versammlungen von Schülern und Jugendlichen. Die Werbung für solche Getränke darf nicht auf Heranwachsende abzielen. Das Verbot und die Kontrolle der Einhaltung sollen so funktionieren wie bei Alkohol und Tabak, sagte der Minister. (APA)

Share if you care
18 Postings
Kein Ritalin-Red Bull mehr im Kindergarten?

Was für Spassbremsen!

Es ist der Geruch, der morgens in der U-Bahn nervt! ;-)

alles was verboten,für die jungen ist, wird sicher mehr beachtet und getrunken

dann sollte man schleunigst salat, gemüse und obst verbieten.

sie würden nicht glauben wieviele jugendliche sich bewusst ernäheren.

der großteil lernt im übrigen von ihren eltern.

ja, ich glaube es werden immer weniger

Die meisten werden immer dicker, das sagt jedenfalls der Trend seit einigen Jahren.
https://blog.spark7.com/2011/09/i... rgewichtig
"Auch in Österreich steigt die Zahl der Übergewichtigen: so liegen laut Ernährungsmedizinern österreichische Jugendliche beim Konsum von zuckerhaltigen Getränken europaweit an der Spitze. Die Ursachen für Übergewicht sind neben falscher und unregelmäßiger Ernährung aber auch zu wenig Bewegung und genetische Veranlagung."

Ich würde die Hersteller verurteilen, weil sie die Kinder mit diesen Zuckerbomben krank und blad machen.

Die Hersteller zwingen niemanden ihren Scheiß auch zu kaufen/konsumieren, oder?

zwingen tun die hersteller dich nicht, aber sie kommunizieren ihr produkt als positiv, bedenkenlos, cool, hip... was auch immer. kinder und jugendliche werden ganz klar durch solch kommunizierte botschaften in eine richtung gedrängt.
so einfach aus der verantwortung mit dem argument man würde niemanden zu etwas zwingen können sich hersteller bedenklicher produkte nicht.

nein. Das haben schon die Großmütter und die Industrie lange vorher gemacht.

Nein,

das machen sie schon selbst..

man muss ja was für den schnaps-umsatz tun.

würde das glumpat generell verbieten.

na dann samma froh das sie nix zu melden haben.

Eigentlich sollte alles verboten werden, was ich nicht mache, was mir nicht schmeckt und worauf ich keine Lust habe.

Wär' mir bei Deinem nick aber echt wurscht! ;-)

das erste sinnvolle verbot der letzten 10 jahre!

Ja, wenn es etwas ist, das wir unbedingt noch mehr brauchen, dann sind es Verbote.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.